05.10.2018, 17.38 Uhr

Rätselhaftes Phänomen in Frankreich: Woher kommen die missgebildeten Babys?

In Frankreich kommen erschreckend viele Babys missgebildet zur Welt. Hierzu veröffentlichten die Behörden jetzt einen medizinischen Bericht. Und der ist erschreckend! Was drin steht, erfahren Sie HIER.

Warum kommen in Frankreich so viele missgebildete Babys zur Welt? (Symbolbild) Bild: fotolia / mw47

Laut eines am Donnerstag veröffentlichten Berichts des Gesundheitsministeriums kommen in Frankreich auffällig viele Neugeborene mit fehlenden oder verkrüppelten Gliedmaßen zur Welt. Den Kleinen fehlten Hände, Unterarme oder gar die kompletten Arme. Dies berichtet Bild-Online.

Missgebildete Babys in Frankreich - Untersuchungen bleiben erfolglos

Ungewöhnlich häufig traten derlei Missbildungen bei in zwei Krankenhäusern geborenen Babys auf. Eines liegt in der Bretagne, hier gab es vier Fälle von 2001 bis 2013. Das andere befindet sich im Département Loire Atlantique, wo in den Jahren 2007 und 2008 drei Fälle gemeldet wurden.

Außerdem wurden im Département Ain zwischen 2009 und 2014 weitere sieben missgebildete Kinder geboren. Dies berichtete der französische Fernsehsender France Télévisions. Das Gesundheitsministerium hatte diese Fälle in seinem Bericht verschwiegen, leitete aber dennoch eine Untersuchung ein. Diese blieb, ebenso wie alle vorhergehenden, erfolglos.

Mediziner stehen vor einem Rätsel

Behörden und Mediziner rätseln seit Jahren über die Ursachen dieser gehäuften Missbildungen. Mehrere Untersuchungen wurden in Auftrag gegeben, doch bislang alle ohne Ergebnis.

Die einzige Gemeinsamkeit, die festgestellt wurde, ist der Umstand, dass sämtliche Mütter der missgebildeten Kinder auf dem Land leben, so Emmanuelle Amar, die Direktorin von Remera, einer Institution zur Ermittlung von Geburtsdaten. Doch in den betroffenen Gebieten wurden weder besonders giftige Pestizide verwendet noch gab es "industrielle Ereignisse", wie es bei Bild-Online heißt.

Gehäufte Missbildungen französischer Babys können kein Zufall sein

Doch woran liegt es dann, dass in bestimmten Regionen immer wieder dieselben Missbildungen auftreten? Im Département Ain kamen die betroffenen Babys alle in einem Radius von gerade einmal 17 Kilometern zur Welt. Das kann ganz gewiss kein Zufall sein! Dessen sind sich auch die Behörden sicher.

Sogar Veterinärdienste wurden befragt, um festzustellen, ob auch bei Tieren in den betroffenen Gebieten vermehrt Missbildungen aufgetreten sind. Aber auch diese Ermittlungen führten zu keinen hilfreichen Erkenntnissen.

Mütter in Sorge um ungeborene Kinder

Damit bleibt das Rätsel um die Kinder ohne Hände und Arme weiter ungelöst. Bleibt zu hoffen, dass die französischen Behörden an dem Problem dranbleiben. Denn nur wenn die Ursache gefunden und eliminiert wird, können sich werdende Mütter in Frankreich, besonders in den betroffenen Regionen, wieder unbeschwert auf ihr neues Familienmitglied freuen. Denn auch diese Sorge um die Gesundheit des ungeborenen Kindes stellt Stress für die Schwangere und somit auch für das Ungeborene dar.

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soj/pap/news.de

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