Tier-Nachrichten aus aller Welt: Betrunkene Igel sorgen für kuriosen Polizeieinsatz

Eine zerbrochene Flasche Eierlikör und zwei Igel sorgten im thüringischen Erfurt für einen kuriosen Einsatz der Polizei. Diese und weitere tierische Nachrichten gibt's hier in unserem News-Ticker.

"Tier macht Sachen": Unter diesem Motto laufen täglich unzählige, teilweise wirklich kuriose Meldungen ein. Die besten Nachrichten aus der Tierwelt finden Sie hier.

Die tierischsten Nachrichten im Überblick

+++ 18.06.2018: Betrunkene Igel sorgen in Erfurt für Polizeieinsatz +++

Einen echt tierischen Polizeieinsatz haben zwei volltrunkene Igel im thüringischen Erfurt verursacht. Die zwei Stacheltiere wurden am Sonntag von einer Frau auf einem Spielplatz entdeckt, doch da sich die Igel nicht rührten, rief die Dame die Ordnungshüter.

Schnell wurde der Grund für die Benommenheit der Igel offenbar: Die beiden Tiere hatten sich an dem Inhalt einer Flasche Eierlikör gütlich getan, die zerbrochen neben den betrunkenen Stacheltieren lag. "Die Kommunikation und auch die Personalienaufnahme mit den Trunkenbolden gestaltete sich äußerst schwierig, da beide nur noch sehr verschwommene Erinnerungen an die Geschehnisse, ihre Umwelt und ihr irdisches Dasein hatten", kommentierte die Polizei Thüringen den Einsatz auf Facebook mit einem Schmunzeln. Um die Igel gefahrlos ausnüchtern zu lassen, brachte die Polizei die Suff-Igel in den Erfurter Zoopark.

+++ 13.06.2018: Waschbär klettert 23 Stockwerke an Büroturm auf und ab +++

Ein zotteliger brauner Waschbär mit beachtlichen Kletterkünsten ist zu einem Internethit geworden. Das Tier kletterte im US-Bundesstaat Minnesota unter den staunenden Blicken von Passanten 23 Stockwerke an der Außenwand eines Bürohochhauses hoch. In den frühen Morgenstunden am Mittwoch erreichte der Klettermax das Dach des UBS-Towers in St. Paul, wo eine Falle mit Katzenfutter auf ihn wartete, berichtete die BBC.

Zwei Journalisten des örtlichen Radiosenders MPR, Evan Frost und Tim Nelson, hatten den Waschbären bereits seit Montag beobachtet und seine abenteuerlichen Klettereien von dem gegenüberliegenden Gebäude aus bei Twitter dokumentiert. Im Laufe des Dienstags war der Hashtag #mprraccoon (#mprwaschbär) zum Trend geworden. Das Tier sei den ganzen Tag auf und ab geklettert und habe ab und zu auf Mauervorsprüngen ein Nickerchen gehalten. "Es hat mir das Herz gebrochen, das gestern zu sehen", sagte Nelson der BBC am Mittwoch.

Zwar sei es normal, dass sich Waschbären in Städten herumtrieben, sagte der Journalist. "Aber man sieht sie nicht Bürotürme hochklettern." Den Berichten zufolge wollten sich Tierschützer des Waschbären annehmen.

+++ 7.6.2018: Zirkus-Elefant zerreißt Elektrozaun und büxt aus +++

Was für ein Zirkus! Ein Elefant im rheinland-pfälzischen Neuwied tauscht die Monotonie seines Geheges gegen die aufregende Freiheit der Stadt. Videos zeigen ihn auf seinem unbekümmerten Ausflug - und leichtsinnige Passanten im Schlepptau.

Ein Elefant ist im rheinland-pfälzischen Neuwied aus seinem Zirkusgehege ausgebüxt und rund einen Kilometer durch die Stadt spaziert. Auf Twitter kursierten Videos, die Kenia - so der Name des Elefanten - bei seinem unverhofften Abenteuer im Freien zeigten.

Es sei ein kurzer und friedlicher Ausflug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Hektisch wirkte das Tier nicht - ein Zirkusmitarbeiter habe Kenia auch relativ mühelos wieder einfangen können. Der Straßenverkehr war nach Polizeiangaben nicht gefährdet, verletzt wurde niemand. Dabei hatten einige verblüffte Passanten den gebührenden Sicherheitsabstand zu dem wuchtigen Tier nicht eingehalten und sich ihm bis auf kurze Distanz genähert, wie auf Videos zu sehen war.

Doch wie konnte Kenia überhaupt aus dem in der Stadt gastierenden "Circus Krone" entkommen? "Der hat vermutlich den Elektrozaun seines Geheges zerrissen", sagte der Polizeisprecher. Als das Tier längst eingefangen war, hätten sich noch besorgte Leute bei der Polizei gemeldet, die Aufnahmen des Ausflugs auf Twitter gesehen hatten.

Nicht immer verlaufen ungeplante Begegnungen mit Zirkustieren positiv. 2015 tötete eine ausgerissene Elefantenkuh in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) einen 65 Jahre alten Spaziergänger.

+++ 06.06.2018: Regionalbahn rast in Schafherde - 50 Tiere tot +++

Ein Regionalzug ist in Baden-Württemberg in eine Schafherde gerast - rund 50 Tiere wurden bei dem Zusammenstoß getötet. Menschen wurden bei dem Unfall am Mittwochmorgen bei Konstanz nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatte sich die Herde mit 450 Tieren aus bislang ungeklärter Ursache aus ihrem Gehege befreit und war am frühen Mittwochmorgen auf das Bahngleis gelaufen. Der Lokführer konnte den Zug nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Herde. Ein Schäfer kümmerte sich um die Tiere.

Der Lokführer und vier Passagiere der Regionalbahn blieben unverletzt. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden lang gesperrt, ein Ersatzverkehr war eingerichtet.

+++ 01.06.2018: Löwen, Tiger und Jaguar aus Zoo in Rheinland-Pfalz ausgebrochen +++

Aus einem Zoo in der Eifel in Rheinland-Pfalz sind mehrere große Raubtiere ausgebrochen. Gesucht wurde nach zwei Löwen, zwei Tigern und einem Jaguar, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm am Freitag. Ein Bär sei erschossen worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Am Freitagnachmittag gab es Entwarnung: Die ausgebüxten Raubtiere seien inzwischen eingefangen worden.

+++ 01.06.2018: Nach Unwetter: Feuerwehr rettet entkräftetes Rehkitz aus Bachlauf +++

Nach einem Unwetter hat die Feuerwehr im hessischen Wiesbaden ein völlig entkräftetes Rehkitz aus einem Bachlauf gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Freitag mitteilten, hatten Passanten das Tier dort völlig durchnässt entdeckt. Zwei Feuerwehrleute stiegen mit einer Steckleiter in den Bachlauf ab und retteten das verwirrte Kitz mit einem Tierfanggerät. Sie brachten ihren Schützling auf die Wache und wärmten das kleine Reh auf, dann wurde es Wildtierfreunden für die weiter Pflege übergeben.

Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass das Tier Opfer der starken Niederschläge in der Nacht zu Freitag geworden war: Der Salzbach sei durch die Regenmassen zwischenzeitlich stark angeschwollen, wahrscheinlich sei das Tier dort hineingeraten und längere Zeit darin geschwommen. Als die Wassermassen wieder weniger wurden, habe sich das geschwächte Tier zwar ans Ufer retten können, sei aber nicht aus eigener Kraft aus dem Bachgraben hinausgekommen.

+++ 01.06.2018: Tierischer Feuerwehreinsatz: Bienen belagern Auto und Fahrrad +++

Ein agiler Bienenschwarm hat in Österreich die Feuerwehr beschäftigt. Tausende Bienen hatten sich zuerst auf einem Fahrrad und dann auf einem Auto niedergelassen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Krems rund 80 Kilometer nordwestlich von Wien am Donnerstag berichtete. Ein speziell ausgebildeter Feuerwehrmann habe die Bienen mit Wasser benetzt und umsiedeln können. "Durch das Benetzen werden die Bienen ruhiger und rücken auch näher zur Königin", sagte der Sprecher zur Nachrichtenagentur APA.

Bienen ließen sich in der Schwarmzeit öfter an ungewöhnlichen Orten nieder, erläuterte eine Imkerin einmal der Zeitung "Auto, Motor und Sport". Das könnten auch Autos sein, wenn keine Bäume oder Sträucher in der Nähe seien. Bienen seien anders als Wespen nicht aggressiv. Spezialisten könnten sie meist einfangen und an sichere Orte bringen.

+++ 01.06.2018: Zahl gefährdeter Berggorillas ist deutlich gestiegen +++

Die Zahl der in Freiheit lebenden Berggorillas ist erstmals wieder über 1.000 gestiegen. Im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda ist die Zahl der gefährdeten Menschenaffen innerhalb von acht Jahren von 480 auf 604 Primaten gestiegen, wie am Donnerstag die Naturschutzorganisation WWF und der kongolesische Virunga-Nationalpark mitteilten. Zudem gebe es weiterhin 400 Tiere im Bwindi-Nationalpark in Uganda.

"Das sind fantastische Nachrichten für diese so stark bedrohten Tiere und zeigt, dass wir auch Arten am Abgrund noch retten können", freute sich die Programmleiterin für Zentral- und Westafrika beim WWF, Ilka Herbinger. Gleichzeitig seien die Berggorillas (Gorilla beringei beringei) weiter von Konflikten, Wilderei, Krankheiten und Klimawandel bedroht.

Im kongolesischen Virunga seien dieses Jahr schon acht Gorillababys zur Welt gekommen, erklärte der Nationalpark. Gleichzeitig verloren acht Wildhüter des Parks bei Kämpfen mit örtlichen Milizen ihr Leben. Der Zensus war ein Projekt der drei betroffenen Länder, dem WWF und weiterer Organisationen. Auch das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig war beteiligt.

Ein Bienenschwarm hat sich auf einem Fahrrad niedergelassen. Bild: Manfred Wimmer / Feuerwehr Krems via APA / picture alliance / dpa

+++ 30.05.2018: Erster öffentlicher Auftritt für Frankfurter Löwen-Drillinge +++

Auf so viel geballte Knuffigkeit mussten Frankfurter Zoobesucher lange warten, doch jetzt hatten die Mitte April geborenen Löwen-Drillinge ihren ersten öffentlichen Auftritt. "Das ist ein großer Zuchterfolg und ein Highlight für den Zoo", sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) über den ersten Löwen-Nachwuchs seit 15 Jahren. Zoo-Direktor Miguel Casares lobte am Mittwoch die Mutterqualitäten der sechsjährigen Zarina im Umgang mit ihrem ersten Wurf: "Sie macht das ganz prima."

Während die Kleinen ihren ersten Auftritt mit neugierigen Blicken auf tapsigen Pfoten absolvierten, zeigte sich Zarina als wahre Löwenmutter: Fauchend verteidigte sie die Jungtiere gegen zu viel Neugier und lotste sie schließlich entschlossen zurück zur Wurfbox, wo sie nur noch dank einer Kameraübertragung zu sehen sind und ein bisschen Ruhe haben.

Vater Kumar ist vorläufig noch von der Familie getrennt, kann seine Gefährtin und die Jungen aber durch Glasscheibe und Sichtgitter im Blick behalten. "Wir werden die Tiere erst zusammenbringen, wenn Zarina deutlich macht, dass sie Kumar duldet", betonte Casares. Das Interesse des Löwen sei jedenfalls groß: "Seit der Geburt der Jungen hält er sich in der Nähe auf und ist kaum auf der Außenanlage", erzählte Revierpflegerin Anni Fuchs. "Er ist sehr interessiert an den Jungen."

+++ 30.05.2018: Frau will Spinne abfackeln - 5.000 Euro Schaden nach Garagenbrand +++

Diese Aktion ging voll in die Hose: Eine 39 Jahre alte Frau aus Pullach wollte eine Spinne in ihrer Garage loswerden. Beherzt griff die Frau zu Feuerzeug und Spraydose und richtete die Flamme auf den krabbelnden Achtbeiner. Was die 39-Jährige dabei nicht beachtete, war die leicht entflammbare Dämmung der Garage, die prompt Feuer fing. Erst die Freiwillige Feuerwehr Pullach konnte den Brand löschen, wobei ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro entstand. Laut Polizeimeldung ist jedoch unklar, ob die Spinne das Feuer-Inferno überlebt hat oder nicht...

+++ 30.05.2018: Panzernashorn tötet Angler in Nepal +++

Ein seltenes Panzernashorn hat nahe dem nepalesischen Chitwan-Nationalpark einen Angler getötet. Der 50-Jährige war in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg von einem Ausflug zum Fluss Rapti im südlichen Zentrum des Landes, als das Wildtier ihn angriff, wie Prabhu Prasad Dhakal von der örtlichen Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann starb demnach später im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Weil sie eine Spinne in ihrer Garage abfackeln wollte, sitzt eine Frau aus Pullach nun auf einem Schaden von 5.000 Euro. Bild: Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance / dpa

Der Nationalpark ist ein bekanntes Naturschutzgebiet in dem südasiatischen Land. Neben den gefährdeten Nashörnern leben dort auch Tiger und andere Tierarten. Die Nashornpopulation in Nepal ist in jüngster Zeit deutlich gewachsen und wird derzeit auf 645 geschätzt. Die steigende Zahl der Tiere sorgt aber bei den Anrainern des Naturschutzgebietes für Unbehagen, weil auch die Zahl der Angriffe auf Menschen gestiegen ist.

+++ 29.05.2018: Ausgebüxtes Känguru wieder zurückgekehrt +++

Ein in Magdeburg ausgebüxtes Känguru ist wieder zurückgekehrt. Das Tier namens Jimmy war in der Nacht zu Sonntag vom Gelände eines Reiterhofs abgehauen. Es sollte mit Hilfe der Tierrettung eingefangen werden, war aber schneller und entkam über ein Feld. Dort hatte sich seine Spur verloren. Ein Zeuge habe nun das Känguru zurückhüpfen sehen, teilte die Polizei in Magdeburg am Dienstag mit. Der Halter wurde geweckt und konnte Jimmy wieder in seinem Käfig einsperren.

+++ 28.05.2018: Kuh verirrt sich auf Baugerüst - von Feuerwehr gerettet +++

Eine oberbayerische Kuh ist gleich am ersten Tag auf der Alm ihre eigenen Wege gegangen - und auf einem Baugerüst gelandet. Das Tier sei "auf der Suche nach Abwechslung" bei Oberaudorf bei Rosenheim auf das an einer Brücke installierte Gerüst gestiegen, dann über zwei Gerüst-Etagen abgerutscht und nicht mehr weitergekommen, schrieb die Feuerwehr auf Facebook. Zwei Dutzend Helfer der Freiwilligen Feuerwehr mussten ausrücken, um das Tier zu retten. Der Bayerische Rundfunk hatte über den ungewöhnlichen Einsatz am Samstagabend berichtet.

Die Kuh überstand den Ausflug samt Absturz weitgehend unverletzt. Die Bauarbeiter hatten offenbar das Gerüst aufgestellt, als noch keine Kühe auf der Weide waren und deshalb nicht an eine Absicherung gegen Weidevieh gedacht. Wanderer entdeckten dann die Kuh in der misslichen Lage. Da die Polizei das Tier nicht vom Gerüst bekam, halfen die Feuerwehrleute. Sie bauten der Kuh aus Holz einen Steg.

+++ 28.05.2018: Tod von zwölf Pottwalen in Neuseeland stellt Experten vor Rätsel +++

In Neuseeland stellt der Tod eines Dutzends riesiger Pottwale alle Experten vor ein Rätsel. Die 12 bis 14 Meter langen Tiere wurden im Lauf der vergangenen Tage in der Nähe von Kaupokonui auf der Nordinsel des Pazifikstaats an Land getrieben, wie die Meeresschutzbehörde DOC am Montag mitteilte. Vermutet wird, dass die Wale - alles männliche Tiere aus einer einzigen Herde - bereits im Meer starben. Der Grund dafür ist bislang völlig unklar.

Eine Kuh, die sich auf ein Baugerüst verirrt hatte, musste von der Feuerwehr gerettet werden. Bild: Feuerwehr Flintsbach a.Inn / picture alliance / dpa

Die insgesamt zwölf Kadaver wurden seit Donnerstag vergangener Woche in einem teils schwer zugänglichen Gebiet der Westküste entdeckt, der letzte am Sonntag. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass ganze Gruppen von Walen stranden. Allerdings ist es äußerst selten, dass auch die riesigen Pottwale ein solches Schicksal ereilt. Aus dem Kreis von Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, hieß es: "Wir stehen alle unter Schock."

Eine Maori-Vertreterin, Bonita Bigham vom örtlichen Ngati-Tu-Stamm, sagte im Radio: "Es kann schon vorkommen, dass ein einzelner Wal strandet. Aber nicht einmal die Ältesten von uns können sich daran erinnern, dass so viele wie in letzter Woche gestrandet wären." Auch aus den Erzählungen früherer Generationen sei so etwas nicht bekannt.

Nach Angaben der Meeresschutzbehörde waren zuletzt 2003 so viele Pottwale gestrandet. 1972 wurden in Neuseeland sogar 72 Pottwale an Land getrieben. Eine der häufigsten Erklärungen ist, dass das Leittier seine Orientierung verliert - warum auch immer - und ihm die anderen Tiere dann an den Strand folgen. Dies würde allerdings diesen Fall nicht erklären, weil offenbar alle Wale schon im Wasser tot waren. Eine Autopsie der Kadaver soll nun Aufschluss erbringen.

Pottwale sind in allen Ozeanen verbreitet. Männliche Tiere können bis zu 20 Meter lang und mehr als 50 Tonnen schwer werden. Weibliche Tiere erreichen eine Länge von bis zu zwölf Metern und ein Gewicht von bis zu 15 Tonnen. Damit sind Pottwale die größten räuberisch lebenden Tiere der Welt. Meist ernähren sie sich von Tintenfischen.

Ein Dutzend gestrandete Pottwale an der Küste Neuseelands stellt ein Rätsel für Forscher dar. Bild: Jose Watson / Department of Conservation / picture alliance / dpa

+++ 23.05.2018: Angeblich 18 Jahre weg - Entlaufener Kater zurück beim Besitzer +++

Die Berliner Polizei hat einem Berliner Katzenbesitzer ein angeblich vor 18 Jahren entlaufenes Tier zurückgebracht. Der schwarze Kater "Kimba" sei in verwahrlostem Zustand auf einer Wache abgegeben worden, schrieb die Polizei am Mittwoch auf Facebook.

Er hatte demnach am vergangenen Freitag auf einem Gehweg im Ortsteil Marienfelde mit "kläglichem Miauen" auf sich aufmerksam gemacht. Da das Tier einen Chip im Körper hatte, konnten die Beamten den Besitzer ausfindig machen. Dieser gab an, dass "Kimba" ihm vor 18 Jahren entlaufen sei und er nicht geglaubt habe, ihn jemals wiederzusehen.

Nach einem Tierarztbesuch sei Kimba wieder bei gutem Appetit - er versuche den Begriff "stubenrein" zu verinnerlichen, hieß es im Beitrag weiter. "Die Beziehung zum zweiten Kater im Haushalt steht noch ganz am Anfang." Ein Foto zeigt einen etwas struppigen Kater mit langen weißen Schnurrhaaren. Was er allerdings in der langen Zeit gemacht hat, bleibt das Geheimnis des Katers. Die Polizei vermutet, es sei das "das Abenteuer seines Lebens" gewesen.

Katzen haben für gewöhnlich eine Lebenserwartung von etwa 14 bis 18 Jahren, können bei guter Pflege aber 25 Jahre und älter werden.

+++ 23.05.2018: Amt nimmt Familie Känguru weg +++

Eine Behörde hat einer Familie aus Niedersachsen ihr Känguru weggenommen. Dies teilte der Landkreis am Mittwoch mit. Die Familie lebte mehr als drei Jahre mit ihrem Haustier Viggo. In den vergangenen Monaten hatte das Veterinäramt Celle versucht, sich mit der Familie über die Haltungsbedingungen zu einigen. Vergeblich.

Nun seien die letzten Fristen verstrichen, das Känguru sei abgeholt und "artgerecht untergebracht" worden. Sollte die Familie nachbessern, werde das Amt das Haustier wieder zurückgeben. Die Familie selbst spricht von einer "überfallartigen Aktion".

Nachdem das Känguru im vergangenen Sommer ausgebüxt war und es Polizisten wieder hatten einfangen müssen, überprüften Tierärzte und Behörden die Haltebedingungen. Sie stellten fest, dass der Garten, in dem Viggo herumhopste, nach den gesetzlichen Bestimmungen rund 50 Quadratmeter zu klein für ein Rotnackenwallaby ist.

Nach Angaben der Familie ist das Gelände etwa 150 Quadratmeter groß. Das Amt hatte die Familie aufgefordert, das Känguru an Artgenossen zu gewöhnen und einen Sachkundenachweis zu erbringen. Einzig den Nachweis sollen die Halter nach Angaben des Landkreises erfüllt haben.

+++ 22.05.2018: Mutiertes Schwein mit menschlichen Händen entdeckt +++

SAU-bekloppt oder eine echte Schweinerei? Bei YouTube kursiert ein Video, das Verschwörungstheoretiker begeistern dürfte. Zu sehen sein soll darauf ein vermeintlich mutiertes Schwein mit menschlichen Händen.

Der vor 18 Jahren entlaufene Kater Kimba kehrte zu seinem Besitzer zurück. Bild: dpa/ Polizei Berlin

+++ 16.05.2018: Kuh auf Abwegen plumpst in Swimmingpool +++

Eine ausgebüxte Kuh ist Mittwoch in Lanhausen bei Cuxhaven in einen Swimmingpool geplumpst. Das berichtete die Feuerwehr. Zuvor hatte die "Nordsee-Zeitung" berichtet. Demnach war das Tier am Morgen von seiner Weide entwichen, durch eine Hecke auf das Grundstück gelaufen und ins Wasser gefallen. Bewohnern des Hauses sei es mit Hilfe der Nachbarn gelungen, das unverletzte Tier noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Pool zu ziehen.

Ein YouTube-Video zeigt ein offenbar mutiertes Schwein. Bild: dpa

+++ 14.05.2018: Ziegen-Herde terrorisiert Kleinstadt +++

Seit Wochen wird die irische Kleinstadt Ennis von einer Herde Ziegen terrorisiert. Die Tiere "pflanzen sich fort, als gäbe es kein Morgen", beschreibt Mary Howard von der Bezirksverwaltung gegenüber dem "Irish Examiner" die Situation. Mindestens 22 Ziegen sollen bereits in der Stadt wohnen. Sie springen auf parkende Autos und gefährden den Straßenverkehr. Die Bewohner sind genervt. Die Ziegen sind nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sondern auch für sich selbst. Zwei Ziegen sind an einem Stromschlag gestorben. Der Grund: Sie seien einem Umspannwerk zu nah gekommen.

Nun will Ennis gegen das meckernde Problem vorgehen: Man könnte die Tiere zwar einfach fangen und einschläfern, doch das wollen die tierlieben Bewohner der irischen Stadt dann doch nicht. Daher sollen die männlichen Tiere kastriert werden und Warnschilder angebracht werden. So soll verhindert werden, dass die meckernden Vierbeiner nicht irgendwann die Kontrolle über die Stadt übernehmen.

+++ 14.05.2018: Bochumer Supermarkt-Spinne ist tot - Filiale wieder geöffnet +++

Entwarnung in einer Bochumer Supermarkt-Filiale: Eine am Freitag in dem Discounter gesichtete Groß-Spinne ist tot (news.de berichtete). Die betroffene Filiale habe am Montag wieder normal öffnen können, sagte eine Sprecherin der Discount-Kette. Zuvor hatte ein Kammerjäger den Supermarkt ausgeräuchert. Danach war das tote Tier gefunden worden. Um welche Art es sich handelt, werde noch untersucht.

Ein Mitarbeiter hatte die möglicherweise giftige Spinne am Freitagmorgen vor der Filialöffnung beim Auspacken von Bananenkisten bemerkt. Laut Feuerwehr ließ er die Kiste fallen, das "handtellergroße" Tier krabbelte davon. Nach dem Einsatz des Kammerjägers wurde der Laden am Wochenende gereinigt und wieder hergerichtet.

Dass mit Früchten hin und wieder kleine Tiere in Supermärkte gelangen, ist nicht ungewöhnlich. Nach früheren Angaben der Sprecherin werden die ungebetenen Gäste aber meistens aufgespürt. Eine "Benebelung" sei die Ausnahme.

+++ 14.05.2018: Büffel sorgen für Mega-Stau auf A3 +++

Fünf entlaufene Wasserbüffel haben auf der Autobahn 3 bei Leverkusen für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Polizei und Feuerwehr waren in der Nacht zum Montag über mehrere Stunden im Einsatz, um die kreuz und quer laufenden Tiere zwischen dem Dreieck Langenfeld und Kreuz Leverkusen von der Fahrbahn zu bekommen. Die Autobahn war zeitweise in beide Richtungen gesperrt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Erst am Morgen gelang es, die Büffel abzutransportieren und die A3 wieder freizugeben.

+++ 13.05.2018: Gesund aber schmutzig! Ausgebüxte Affen nach Tagen heimgekehrt +++

Fast eine Woche nach ihrem Ausbruch aus dem Osnabrücker Zoo sind zwei Mantelaffen wohlbehalten zurückgekehrt. Die beiden Weibchen Ofina und Kimberly hatten sich am vergangenen Montag aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich hatten sie sich in einem an den Zoo angrenzenden Buchenwald versteckt, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Jetzt sind sie von selbst in ihr Gehege zurückgekehrt.

Die auch Guereza genannten Tiere könnten sehr gut klettern, und die Umgebung des Zoos mit einem dichten Wald sei schwer zu überschauen, erklärte eine Sprecherin. Nach ersten Untersuchungen gehe es den Affen gut. Nur ihr Fell sei bei dem Ausflug ein wenig schmutzig geworden. Wie die friedlichen Tiere über den bis zu dreieinhalb Meter breiten Wassergraben gelangen konnten, wissen die Pfleger bis jetzt noch nicht. Der Zoo prüfe nun, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Anlage weitergehe.

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news.de/dpa

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