Krebserregend!
So schädlich sind Wattepads, Taschentücher und Co.

Wir kommen täglich mit ihnen in Berührung: Hygieneartikel wie Wattepads, Taschentücher oder Pflaster. Aber die sind offensichtlich krebserregend. Das fand jetzt ein argentinisches Forscherteam heraus.

Hygieneartikel, wie Wattepads, benutzen wir nahezu täglich. Bild: fotolia/anoli

Mit Hygieneprodukten aus Baumwolle kommen wir jeden Tag in Berührung. Seien das Taschentücher, Wattepads, Pflaster, Binden, Tampons oder Verbandmaterial. Wissenschaftler von der Universität La Plata in Argentinien haben jetzt herausgefunden, dass alle diese praktischen Helferlein einen krebserregenden Stoff enthalten. Der Bösewicht heißt Glyphosat.

Wattepads und andere Hygieneprodukte sind mit Herbizid belastet

Die argentinischen Wissenschaftler kauften wahllos Hygiene-Artikel in Supermärken ein und untersuchten sie. Dabei stellten sie fest, dass 85 Prozent von ihnen den gefährlichen Stoff enthalten.

Glyphosat wird in der Landwirtschaft als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt. In vielen Ländern, wie zum Beispiel Argentinien, ist es als krebserregend eingestuft. Deutschland hat das bislang nicht bestätigt. Dennoch bezieht es Baumwolle aus Indien und dort wird Glyphosat als Chemikalie im Baumwollanbau eingesetzt, wie die ARD berichtet.

Glyphosat gelangt über die Schleimhäute in den menschlichen Organismus

Gerade über Wundauflagen, Tampons oder Pflaster kann das Herbizid in direktem Kontakt mit den Schleimhäuten und über das Blut in den Körper gelangen. Wie es sich längerfristig genau auf den Organismus und das Nervensystem auswirkt, ist bislang noch nicht bekannt. Verbraucher sollten dennoch auf Nummer sicher gehen und zukünftig Baumwollprodukte aus biologischem Anbau zu kaufen.

Lesen Sie auch: Erschreckend: Krebserregende Schadstoffe in Kosmetik

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

kad/zij/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

0 Kommentare

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser