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Von wegen gespielt!: In DIESEN 10 Filmen waren die Sex-Szenen tatsächlich echt

Wann immer Erotikszenen in Filmen besonders überzeugend wirken, kommen schnell Spekulationen auf, ob die Schauspieler den Sex vor der Kamera wirklich nur gespielt haben. In diesen 10 Filmen war der Sex echt.

In Lars von Triers "Nymph()maniac" geht es in allen Lagen und Konstellationen sehr zeigefreudig zur Sache. Bild: Christian Geisnaes / Concorde Home Entertainment

Haben sie oder haben sie nicht? Wann immer Erotikszenen in Filmen besonders überzeugend wirken, kommen schnell Spekulationen auf, ob die Schauspieler den Sex vor der Kamera wirklich nur gespielt haben. Jack Nicholson und Jessica Lange stehen für ihre Nummer in "Wenn der Postmann zweimal klingelt" noch heute, über 35 Jahre nach Entstehung des Filmes, im Verdacht, bei den Dreharbeiten wirklich übereinander hergefallen zu sein. Mickey Rourke soll ebenfalls seine spätere Ehefrau Carré Otis fürs schwitzige Finale in "Wilde Orchidee" vor laufenden Kameras genommen haben. Alles im Sinne der Glaubwürdigkeit der Szene... natürlich!

Bei anderen Filmen stellt sich die Frage nach dem "Haben sie?" nicht wirklich. Bei Pornos etwa. Und bei der Art von Film, die wir Ihnen hier vorstellen wollen: Spiel- und Erotikfilme, die zwar keine Pornos sind, in denen aber trotzdem explizite, also echte, Sexszenen zu sehen sind.

1. "Im Reich der Sinne" (1976) – Fellatio und sichtbare Penetration im Klassiker des erotisch provokanten Filmes

Darum geht es: Abe Sada arbeitet als Prostituierte in Kichizōs Geisha-Haus. Beide verfallen einander und Kichizō verlässt gar seine Familie, um ganz bei Abe Sada zu sein. Im Sexrausch schotten sich die beiden komplett von der Außenwelt ab und geben sich ihren Begierden hin. Irgendwann bittet Kichizō seine Abe Sada, ihn beim Liebesspiel zu töten...

Das gibt es zu sehen: Neben Oralverkehr gibt es auch sichtbare Penetrationen im Liebesspiel zwischen Kichizō und Abe Sada zu sehen. Am Ende werden manche Männer beim Abschneiden eines Penisses hart schlucken müssen.

Das sollte man wissen: Um die Zensurvorschriften Japans zu umgehen, gab Regisseur Nagisa Ōshima den in Japan gedrehten "Im Rausch der Sinne" als französische Produktion aus. Der Film stieß dennoch auf wenig Gegenliebe bei den Zensurbehörden - nicht nur in Japan. In Deutschland etwa wurde "Im Rausch der Sinne" im Rahmen der Berlinale 1976 als harte Pornografie aus dem Kino heraus beschlagnahmt. Zwei Jahre später wurde der künstlerische Anspruch des Filmes in Deutschland anerkannt. "Im Rausch der Sinne" wurde wieder "freigelassen" und lief dann auch in den Kinos.

2. "9 Songs" (2004): Expliziter Sex zwischen zwei Musikfreunden

Darum geht es: Die Handlung der englischen Produktion "9 Songs" ist schnell erzählt: Klimaforscher Matt lernt auf einem Konzert die Austauschstudentin Lisa kennen und beide haben Sex. Es folgt eine Abfolge aus Sexszenen und Konzertbesuchen der beiden.

Das gibt es zu sehen: Der Film steigert sich in seinem Verlauf in der Darstellung der sexuellen Handlungen immer weiter. Auf Sexszenen im Softporno-Stil und viel Nacktheit folgen zunehmend explizitere Aufnahmen. Der erigierte Penis von Matt-Darsteller Kieran O'Brien wird ebenso abgelichtet wie die gespreizten Beine von Lisa-Darstellerin Margot Stilley. Auf Oralverkehr folgen dann auch explizite Penetrationen und im Finale gibt es eine sichtbare Ejakulation.

Das sollte man wissen: Regisseur Michael Winterbottom wollte mit dem Film ausloten, wie weit er in einem Mainstream-Film in der Darstellung von Sexualität gehen könne. Das Ergebnis ist in Deutschland zwar ab 16 Jahren freigegeben, wo genau der Unterschied zu einem Porno liegen soll, wird aber niemals klar.

In dem deutschen Kurzfilm "Hotel Desire" lässt sich Saralisa Volm explizit verwöhnen. Bild: Capelight Pictures

3. "Shortbus" (2006): Natürlicher, fröhlicher Sex in allen Lebenslagen

Darum geht es: "Shortbus" erzählt nicht DIE eine Geschichte. Stattdessen berichtet er von verschiedenen Menschen in New York und deren Verhältnis zur Sexualität. Es geht unter anderem um das Auf und Ab in der Beziehung des schwulen Paars Jamie und James, um die Orgasmus-Unfähigkeit von Sofia und um die Beziehungssehnsucht von Domina Severin. All diese Charaktere begegnen sich im Szene-Club "Shortbus".

Das gibt es zu sehen: In dem Club "Shortbus" steigt eine große Orgie, in deren Verlauf es von Oralsex bis zu sichtbaren Penetrationen in allen möglichen Konstellationen eine Menge zu sehen gibt. Auch vor der Orgie ist der amerikanische Film "Shortbus" kein Kind von Traurigkeit. Von Masturbation bis Penetration ist alles drin. Inklusive einem Mann, der sich in einem ungeheuer akrobatischen Akt selbst einen bläst – bis zum Finale!

Das sollte man wissen: Das Casting für diesen Film gestaltete Regisseur John Cameron Mitchell so offen wie irgendmöglich. Wer in seinem Film blankziehen wollte, musste sich nur mittels Videos bewerben und darin über sein verrücktestes Sexerlebnis sprechen.

4. "Love" (2015): Hier wird in 3D penetriert

Darum geht es: Murphy und Electra führen eine wilde Beziehung voller Drogenexzesse und Sex. Als sie eines Tages gemeinsam mit der sexy Nachbarin Omi ins Bett steigen, wird es kompliziert. Denn Murphy verguckt sich in die neue Sexpartnerin und trifft sich auch mit ihr, wenn seine Electra nicht zugegen ist. Als Omi von Murphy schwanger wird, kommt es zum großen Knall...

Explizite Szenen: Ein expliziter Dreier, erigierte Penisse, Handjobs, Oralsex, sichtbare Penetrationen und Ejakulationen ziehen sich wie Gefingere quer durch den künstlerisch anspruchsvollen, vom argentinischen Skandal-Regisseur Gaspar Noé in Szene gesetzten "Love".

Das sollte man wissen:Die belgisch-französische Koproduktion "Love" wurde komplett in 3D realisiert. Eine irgendwie seltsame Vorstellung, einen Riesenpenis direkt vor seinen Augen abspritzen zu sehen. Wie viele Zuschauer da im Kino wohl in Deckung gegangen sind?

5. "Q – Sexual Desire" (2011): Drei freizügige Damen und ihre äußerst offenherzigen Abenteuer

Darum geht es:"Q - Sexual Desire" erzählt von drei verschiedenen Frauen und deren erotischen Abenteuern: Die Politikstudentin Cécile reist mit der Asche ihres verstorbenen Vaters ziellos umher und sucht in diversen Affären Trost. Alice träumt von einer Familie und der großen Liebe. In Matt glaubt sie, diese gefunden zu haben. Blöderweise geht der ihr immer wieder fremd. Als Alice auf Cécile trifft, eröffnen sich ihr ganz neue Horizonte. Dritte im Bunde ist Virgine. Die liebt ihren Mann, doch das Leben mit ihm auf dem Land deprimiert sie. Sie flüchtet sich in eine sexuelle Scheinwelt.

Das gibt es zu sehen: Die ausnahmslos extrem hübschen Darstellerinnen der französischen Produktion zeigen keinerlei Hemmungen vor der Kamera. Regelmäßig wird blank gezogen. Es wird masturbiert. Erigierte Glieder werden oral und händisch verwöhnt. Lecken lassen sich die Damen genauso gerne wie penetrieren.

Das sollte man wissen: Wie der Regisseur von "Shortbus" suchte der Regisseur von "Q - Sexual Desire" mittels eines offenen Castings, das er im Internet annoncierte, nach seinen zeigefreudigen Darstellern und Darstellerinnen.

In "Q - Sexual Desires" gibt es einiges zu sehen. Bild: KSM GmbH

6. "Nymph()maniac" (2013): Von BDSM bis zur Double Penetration ist hier alles möglich

Darum geht es: Die junge Joe wird in einer finsteren Gasse schwer verprügelt und bei eisigen Temperaturen verletzt zurückgelassen. Der ewige Junggeselle Seligman findet sie, bringt sie zu sich nach Hause und rettet ihr so das Leben. Zum Dank erzählt Joe ihm in 8 Kapiteln ihren Weg zur Nymphomanin.

Das gibt es zu sehen: Im Grunde wäre es einfacher, aufzuzählen, was es nicht zu sehen gibt... Neben viel nackter Haut, sichtbaren Penetrationen und Oralverkehr in allen möglichen Konstellationen wartet Lars von Triers Film neben Analsex sogar mit einer Double Penetration der Hauptfigur Joe auf! Zudem wird in dem wegen seiner ausufernden Laufzeit auf zwei Teile verteilten "Nymph()maniac" häufiger dem BDSM gefrönt.

Da sollte man wissen:Regisseur Lars von Trier liebt den Tabubruch. Schon in seinen Filmen "Idioten" (1989) und "Antichrist" (2009) präsentierte er explizite Sexszenen. Die namhafte Besetzung der europäischen Produktion wurde im Übrigen in den expliziten Sexszenen durch Pornodarsteller gedoubelt. Schnitttechnik und digitale Effekte von "Nymph()maniac" vereinten dann die Oberkörper der simulierenden Schauspieler mit den weitaus aktiveren Unterkörpern der Doubles.

7. "Baise-Moi – Fick mich!" (2000): Knallharter Sex aus Frauenhand

Darum geht es: Als Nadine das Opfer einer Vergewaltigung wird, beschuldigt sie ihr Bruder, selbst daran Schuld gewesen zu sein und beschimpft sie als Hure. Im anschließenden Streit erschießt Nadine ihren Bruder und flüchtet. Dabei trifft sie auf die Prostituierte Manu, die ebenfalls jemanden im Streit getötet hat. Gemeinsam starten die Frauen auf einen Trip, bei dem sie jedwede gesellschaftlichen Normen hinter sich lassen. Darunter muss vor allem die Männerwelt leiden...

Das gibt es zu sehen: Obschon von einer Frau gedreht, sind dieSexszenen in "Baise-Moi" teilweise extrem harter Tobak. Vor allem die Vergewaltigung von Nadine und einer Freundin mit detaillierten Nahaufnahmen ist höchst unangenehm anzuschauen.

Das sollte man wissen: Die Darsteller des Filmes rekrutieren sich überwiegend aus der französischen Pornobranche. Mit anderen Darstellern wäre die äußerst freizügige Version von "Thelma und Louise" wohl kaum denkbar gewesen.

8. "The Brown Bunny" (2003) – Vincent Gallo lässt sich einen blasen

Darum geht es: Motorradrennfahrer Bud begibt sich nach einem seiner Rennen auf einen Roadtrip quer durch die USA und trauert seiner früheren Geliebten Daisy nach. Auf seinem Trip begegnet er einer Reihe anderer Frauen, schafft es allerdings nicht, irgendeine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Das gibt es zu sehen: Kurz vor Schluss verpasst Chloe Sevigny alias Daisy Vincent Gallo alias Bud einen mehrminütigen expliziten Blowjob.

Das sollte man wissen:Die amerikanisch-japanisch-französische Koproduktion "The Brown Bunny" ist wahrlich keine leichte Kost und wurde von der Kritik abgestraft. Frau Sevigny hatte mit der Oralsexszene laut eigenem Bekunden keine großen Probleme. Dass Gallo ihr damaliger Lebensgefährte war, dürfte dazu sein Scherflein beigetragen haben.

Joe nimmts in "Nymph()maniac" wies kommt. Immer. Bild: Concorde Home Entertainment

9. "Caligula" (1979): Wenn der Film zum Zankapfel wird

Darum geht es: Alles dreht sich um die Grausamkeiten und die Orgien des römischen Kaisers Caligula. Der hat seinen Vorgänger ermordet, um an die Macht zu kommen, macht seine eigene Schwester zu seiner Geliebten und schürt mit seinen Gewaltaktionen Angst unter seinen Untergebenen.

Das gibt es zu sehen: An dieser Stelle sei sofort auf den nächsten Punkt verwiesen...

Das sollte man wissen:Die italienisch-amerikanische Koproduktion "Caligula" war die größte Produktion des italienischen Regisseurs und Brust-Fetischisten Tinto Brass. Der erhielt für den Film das meiste Geld von dem Erotik-Magazin "Penthouse". Dessen Chef Bob Guccione war mit den ersten Versionen des Filmes von Brass so gar nicht einverstanden und kündigte dem Regisseur die Zusammenarbeit auf. Danach schnitt er selbst den Film um und reicherte ihn mit einigen selbst gedrehten Hardcore-Szenen an, in denen es dann auch erigierte Glieder und Oralsex zu bestaunen gab.

10. "Hotel Desire" (2011): Tabulose Erotikfilme? Können wir Deutsche auch!

Darum geht es: Antonia, Hotelmädchen in Berlin, hat keinen guten Tag. Erst muss sie sich für mehrere Tage von ihrem Sohn trennen, dann kommt sie zu spät zur Arbeit und bekommt dafür auch noch einen heftigen Einlauf von ihrem Chef. Auch zwischenmenschlich läuft es bei Antonia schlecht. Seit acht Jahren hatte sie keinen Sex mehr. Da trifft sie während ihrer Arbeit in einer Hotelsuite unverhofft auf den blinden Künstler Julius...

Das gibt es zu sehen: Wenn Antonia und Julius übereinander herfallen, wird der Akt in freizügigen Nahaufnahmen zelebriert. Die finale Penetration ist dementsprechend auch en detail zu sehen.

Das sollte man wissen: Der freizügige, elegant gefilmte Kurzfilm ist in Deutschland ab 16 freigegeben und wurde via Crowdfunding finanziert. Die beiden Hauptdarsteller Saralisa Volm und Clemens Schick wurden für die freizügigsten Momente von Pornodarstellern gedoubelt.

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pap/kns/news.de

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