Nach König Charles' Knallhart-Statement: Prinz Harry und Meghan Markle von königlicher Ansage überrumpelt - das steckt dahinter

Wenige Tage nach Prinz Harrys und Meghan Markles Rückkehr nach Großbritannien hat König Charles III. ein Machtwort gesprochen - und seinen jüngeren Sohn und seine Schwiegertochter damit eiskalt erwischt und vor den Kopf gestoßen.

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Die überdeutliche Ansage von König Charles III. soll Prinz Harry und Meghan Markle eiskalt erwischt haben. (Foto) Suche
Die überdeutliche Ansage von König Charles III. soll Prinz Harry und Meghan Markle eiskalt erwischt haben. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Amy Katz
  • Prinz Harry und Meghan Markle von König Charles III. überrumpelt
  • Briten-Monarch stellt Status der Sussexes in Statement klar - kein Mitspracherecht für Harry und Meghan
  • Herzogin Meghan und Prinz Harry reagieren "etwas überrascht" auf Knallhart-Ansage

Nur wenige Tage nach ihrer kurzfristig angekündigten und vollzogenen Rückkehr nach Großbritannien wackeln wegen Prinz Harry und Meghan Markle schon wieder die Palastmauern. Kaum hatte König Charles III. mit einem überdeutlichen Statement sein Schweigen zur Heimkehr seines jüngeren Sohnes und seiner Schwiegertochter gebrochen, fallen der Herzog und die Herzogin von Sussex aus allen Wolken. Was spielt sich genau im Königshaus ab?

Prinz Charles III. redet Klartext - Harry und Meghan fallen aus allen Wolken

Gut zwei Wochen nachdem Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) aus Kalifornien nach Großbritannien zurückgekehrt sind, hat König Charles III. (77) unmissverständlich klargestellt, wo die beiden stehen – nämlich außerhalb des royalen Betriebs. In einem offiziellen Schreiben, das der Lord Chamberlain im Auftrag des Monarchen an Regierungsstellen und Militär verschickte, heißt es unmissverständlich: Die Sussexes bleiben Privatpersonen. Kein royales Comeback, keine repräsentativen Aufgaben, keine aktive Nutzung ihrer Titel als königliche Hoheiten.

Prinz Harry und Meghan Markle ohne Chance auf royale Rückkehr

Anlass für das Dokument waren offenbar zahlreiche Anfragen von Behörden, die nach der überraschenden Rückkehr des Paares Ende August Orientierung suchten. Doch was als bloße Klarstellung gedacht war, hat sich inzwischen zu einem handfesten Streit zwischen dem Palast und dem Lager der Sussexes entwickelt – mit widersprüchlichen Darstellungen, Vorwürfen und einer nach wie vor ungeklärten Sicherheitsfrage.

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König Charles III. lässt Harry keine Gelegenheit für Verhandlungen

Der zeitliche Ablauf der Ereignisse liest sich der "Daily Mail" zufolge wie ein diplomatisches Desaster im Minutentakt. Laut Darstellung des Sussex-Lagers erreichte das königliche Schreiben ihr Büro am 7. September um 13.59 Uhr – gerade einmal 67 Minuten bevor es um 15.06 Uhr an die Medien ging. Prinz Harrys Team schickte demnach bereits um 14.19 Uhr eine Rückmeldung an den Buckingham-Palast mit der Frage, ob das Dokument bereits veröffentlicht sei, und dem Wunsch, "ein oder zwei Punkte klären" zu können. Eine Antwort blieb zunächst aus. Prinz Harry selbst, der sich offenbar für ein "geheimnisvolles Projekt" in den Tower Bridge Studios in London aufhielt, war nach Angaben seines Büros erst um 15.09 Uhr erreichbar. Zwei Minuten später, um 15.11 Uhr, bestätigte der Palast dem Sussex-Team, dass der Brief längst an die Presse herausgegangen war.

Herzogin Meghan und Prinz Harry fühlen sich "etwas überrascht" und überrumpelt

Die Reaktion des Paares, das die vergangenen sechs Jahre in Kalifornien gelebt hatte, ließ nicht lange auf sich warten. "Wir waren etwas überrascht, nicht vorher darüber informiert worden zu sein", teilte ein Sprecher von Harry und Meghan der BBC mit. Die Formulierung klingt diplomatisch, der Unterton weniger: Das Sussex-Lager wirft dem Palast vor, ihre Bitte um Klärung einzelner Punkte schlicht ignoriert zu haben, bis das Schreiben bereits öffentlich war. Der Buckingham-Palast sieht die Sache anders. Gegenüber der "Daily Mail" betonten Palastquellen, die Darstellung der Sussexes sei "nicht korrekt". Harry und Meghan hätten das Dokument sehr wohl vor der Veröffentlichung erhalten – allerdings zur Kenntnisnahme, nicht zur Abstimmung. Über den Inhalt wurde mit ihnen nicht verhandelt. Was genau das Paar an dem Schreiben beanstanden wollte, bleibt offen. Auf eine entsprechende Nachfrage der "Daily Mail" gab es bislang keine Antwort.

Immer Zoff wegen Harry und Meghan: Streitigkeiten über Personenschutz schwelen weiter

Neben dem Streit um das pikante Statement des Königs schwelt ein weiterer Konflikt: Prinz Harry und Herzogin Meghan drängen seit ihrer Rückkehr auf bewaffneten Polizeischutz rund um die Uhr, so wie sie ihn einst als Vollzeit-Royals erhielten – vor allem mit Blick auf die Sicherheit ihrer Kinder, etwa auf dem täglichen Schulweg. Zuständig für diese Entscheidung ist das sogenannte Ravec, das Exekutivkomitee zum Schutz von Royals und öffentlichen Persönlichkeiten, wie die "Metro" schreibt.

Inzwischen steht die Vermutung im Raum, dass Harry und Meghan offenbar einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der königlichen Klarstellung und einer bevorstehenden Sitzung dieses Sicherheitsgremiums wittern. Die Einstufung als Privatpersonen ohne royalen Status könnte die Verhandlungsposition des Paares in der Schutzfrage erheblich schwächen. Bereits im offiziellen Schreiben des Palasts wird die Sicherheitsfrage ausdrücklich als separater Vorgang behandelt, der unabhängig vom Status der Sussexes durch das Ravec geprüft werde.

König Charles III. bleibt Ansage von Queen Elizabeth II. treu und weist die Sussexes in ihre Schranken

Die Haltung des Palasts ist dabei keineswegs neu. Bereits Queen Elizabeth II. hatte 2020 eine Zwischenlösung kategorisch abgelehnt, als Harry und Meghan sich eine Art Hybridmodell wünschten – halb als repräsentative Royals, halb als Privatleute. König Charles setzt diese Linie nun konsequent fort und macht mit dem Schreiben deutlich: Sämtliche wohltätigen und geschäftlichen Aktivitäten der Sussexes finden ausschließlich in privater Eigenschaft statt, völlig losgelöst vom Königshaus. Dass sich Vater und Sohn persönlich vorsichtig angenähert haben sollen, ändert an dieser Grundsatzentscheidung nichts. Die Botschaft aus dem Buckingham-Palast trennt die familiäre Ebene strikt von der institutionellen: Eine Versöhnung im Privaten bedeutet keine Rückkehr in den Kreis der arbeitenden Royals. Das Büro des Paares wird weiterhin unabhängig vom königlichen Haushalt operieren, offizielle Korrespondenz geht direkt an ihre Vertreter.

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