Prinz Harry und Meghan Markle: Wegen Harrys perfidem Plan duldete die Sussex-Rückkehr keinen Aufschub
Prinz Harrys und Meghan Markles Rückkehr nach Großbritannien ließ die Royals-News erbeben - doch warum ging alles so schnell? Für Royals-Experte Andrew Lownie hat die hastige Aktion einen bestimmten Grund - und der heißt Prinz William.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry und Meghan Markle kündigen Rückkehr nach Großbritannien an
- Umzug noch im August - hastiges Comeback der Sussexes wirft Fragen auf
- Royals-Experte legt sich fest: Deshalb konnten Harry und Meghan nicht länger warten
Sechs Jahre nach dem "Megxit" stehen Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) Knall auf Fall vor einer spektakulären Kehrtwende: Das Paar zieht mit seinen beiden Kindern Archie (7) und Lilibet (5) noch im August 2026 zurück nach Großbritannien. Die Nachricht schlug in den Royals-News ein wie eine Bombe – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als sich die königliche Familie bereits zu ihrem traditionellen Sommeraufenthalt auf Schloss Balmoral in den schottischen Highlands versammelt hatte.
Wegen Harry und Meghan: Briten-Royals treffen sich zu Krisengipfel in Schottland
Was als entspannter Familienurlaub geplant war, wurde kurzerhand zum "Sussex-Gipfel", wie die "Daily Mail" berichtet: König Charles III. und Thronfolger William nutzten die Zusammenkunft in Aberdeenshire, um die überraschende Rückkehr zu besprechen. Am Morgen des 21. August wurde ein ganzer Konvoi von Royals beim Verlassen des Anwesens gesichtet – neben dem Thronfolgerpaar William und Kate auch Prinzessin Anne, Zara und Mike Tindall sowie Prinz Edward, der Herzog von Sussex, mit seinem Sohn James.
Prinz William tobt vor Wut wegen Sussex-Rückkehr und will von Versöhnung nichts wissen
Die Reaktion des Thronfolgers auf die Heimkehr seines jüngeren Bruders fällt dem Vernehmen nach eindeutig aus – und sie lautet: Funkstille. Laut "Daily Mail" hat der Prinz von Wales "keinerlei Wunsch, sich mit seinem Bruder zu versöhnen, so wie die Dinge stehen". Prinz William und Prinzessin Kate hätten zudem "kein Interesse daran, sich mit irgendetwas zu befassen, was Harry und Meghan tun oder sagen".
Das Verhältnis der Brüder gilt als zerrüttet, seit Harry nach dem Megxit 2020 eine Reihe schwerer Vorwürfe gegen William, Kate, den König sowie Königin Camilla erhoben hatte. Die Royal-Redakteurin Emily Nash vom "Hello Magazine" beschrieb die Beziehung als "beinahe irreparabel beschädigt" und ergänzte: "Ich kann mir keine Welt vorstellen, in der sie die beiden mit offenen Armen zurück empfangen würden."
Zeitpunkt der Heimkehr ist kein Zufall: Prinz Harry spielt ein kalkuliertes Machtspiel
Dass die Sussexes ausgerechnet jetzt und völlig überstürzt den Umzug zurück auf die Insel wagen, ist nach Einschätzung von Experten alles andere als Zufall. Royal-Biograf Andrew Lownie sieht hinter dem Timing eine gezielte Strategie gegen William. Wie er gegenüber "Bild" erklärte, kehre Prinz Harry bewusst zurück, solange sein Vater noch auf dem Thron sitzt – also bevor sein älterer Bruder William als König das Sagen hat. Der Biograf spricht von einer "Anti-William-Taktik" und ist überzeugt, dass das Paar nicht nur nach England zurückkommt, sondern letztlich auch zurück in den Palast will. Unter einem König William dürften die Chancen dafür deutlich schlechter stehen – angesichts der demonstrativen Eiseskälte des Thronfolgers gegenüber seinem Bruder eine nachvollziehbare Kalkulation.
Umfrage zeigt: Briten lehnen Prinz Harrys Rückkehr nach England vehement ab
Auch in der britischen Bevölkerung sorgt die Rückkehr der Sussexes für gemischte Gefühle – wobei "gemischt" noch freundlich formuliert ist. Eine aktuelle YouGov-Umfrage, die einen Tag nach Bekanntwerden der Nachricht durchgeführt wurde, zeichnet ein ernüchterndes Bild: 33 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Prinz Harry und Meghan Markle nicht nach Großbritannien zurückkehren sollten. Lediglich 21 Prozent befürworten den Umzug des Paares aus den USA. Der mit Abstand größte Anteil – 45 Prozent – wählte die Kategorie "weiß nicht". Angesichts der jahrelangen öffentlichen Kritik, die die Sussexes an der Monarchie und der königlichen Familie geübt haben, dürfte die skeptische Grundhaltung vieler Briten kaum überraschen.
Prinz Harry und Meghan Markle zurück in Großbritannien: Wer bezahlt den Personenschutz der Sussexes?
Neben den familiären Verwerfungen wirft die Rückkehr auch eine handfeste finanzielle Frage auf: Wer bezahlt den Schutz der Sussexes? Dai Davies, ehemaliger Chef der royalen Personenschutzabteilung bei der Metropolitan Police, bezifferte die jährlichen Kosten für eine Rund-um-die-Uhr-Absicherung der vierköpfigen Sussex-Familie auf drei bis fünf Millionen Pfund. Gegenüber ITV sprach er von einem "unglaublich teuren Szenario" – das Terrorbedrohungen, den Schutz der Kinder samt Schulweg und Harrys geschäftliche Aktivitäten umfasse. Ein ehemaliger Kabinettsminister wurde gegenüber der "Daily Mail" noch deutlicher: "Der gebeutelte britische Steuerzahler musste viel zu lange einem unwürdigen Zirkus um Harry zuschauen." Es handle sich um eine "dreiste Anspruchshaltung". Premierminister Andy Burnham bezeichnete die Sicherheitsfrage lediglich als "private Angelegenheit".
König Charles III. von Sussex-Heimkehr entzückt - Monarch freut sich auf seine Enkel
Deutlich versöhnlicher als sein ältester Sohn zeigt sich indes König Charles. Der 77-jährige Monarch wurde kurzfristig über die Rückkehrpläne informiert und soll sich darauf freuen, seine Enkel künftig häufiger zu sehen. Archie und Lilibet sind bereits an britischen Schulen angemeldet – Harry und Meghan wollen Berichten zufolge in einer nicht-royalen Residenz außerhalb Londons leben.
Dass König Charles vom bevorstehenden Umzug seines jüngeren Sohnes so kurzfristig erfuhr, macht Harrys Vorhaben brisant: Als der Monarch die Sussexes Anfang Juli auf seinem Landsitz Highgrove empfing, war die geplante Rückkehr offenbar noch kein Thema. Quellen betonen, dass der Umzug bei diesem Treffen weder angesprochen noch diskutiert wurde. Auch andere Mitglieder des engsten royalen Zirkels sollen von den Plänen überrascht worden sein – niemand habe gewusst, dass Harry und Meghan eine Rückkehr vorbereiteten.
Prinzessin Kate soll's richten: Kann die künftige Königin Harry und William wieder versöhnen?
Trotz der frostigen Atmosphäre gibt es aus Prinz Harrys Umfeld vorsichtige Hoffnungssignale. Eine dem Herzog von Sussex nahestehende Quelle erklärte gegenüber dem Magazin "People", die Rückkehr biete die "beste Gelegenheit" für eine Annäherung der zerstrittenen Brüder. "Das wäre niemals passiert, solange er in Amerika lebte. So bekommen sie die Chance, diese Brücke wieder aufzubauen", hieß es. Zwischen Harry und William habe es zuletzt "keinen Kontakt" gegeben, bestätigte die Quelle. Interessant ist jedoch die Rolle, die man Prinzessin Kate zuschreibt: Sie könnte als Vermittlerin in die Bresche springen, "weil sie weiß, wie wichtig Familie ist und wie wichtig Harry für William ist". Als Ehefrau wolle sie diese Wunde geheilt sehen. Ob William das ähnlich sieht, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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loc/news.de/stg
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