Harry und Meghan: Trumps MAGA-Verbündete verspotten Sussex-Paar – UK-Rückkehr wird zur Lachnummer

Nach sechs Jahren in den USA planen Harry und Meghan offenbar einen längeren Aufenthalt in Großbritannien. Während sie familiäre Gründe betonen, wittern Trump-Anhänger einen politischen Seitenhieb.

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Harry und Meghan: Trumps MAGA-Lager verspottet Sussex-Paar (Foto) Suche
Harry und Meghan: Trumps MAGA-Lager verspottet Sussex-Paar Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
  • Sussex-Paar vor möglichem Neustart in Großbritannien
  • Trump-Lager reagiert mit Häme auf die Pläne von Harry und Meghan
  • Rückkehr ins Königshaus ist offenbar nicht vorgesehen

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Nach sechs Jahren in den USA steht bei Prinz Harry und Meghan Markle offenbar ein großer Ortswechsel an. Das Paar will mit seinen Kindern Archie und Lilibet wieder stärker in Großbritannien leben. Für einige Trump-Anhänger ist das eine Steilvorlage für Spott.

Trump-Lager sieht politischen Grund für Rückkehr

Harry und Meghan sollen noch in diesem Monat Großbritannien den Vorzug vor ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt Kalifornien geben. "Daily Mail" zufolge könnten die Kinder bereits an einer britischen Schule angemeldet sein und die Familie längerfristig auf der Insel bleiben. Aus dem Umfeld des Trump-Lagers wird die Rückkehr allerdings weniger als Familienentscheidung denn als politische Abrechnung interpretiert. Katie Miller, Ehefrau von Trumps stellvertretendem Stabschef Stephen Miller, kommentierte die Nachricht auf X mit den Worten: "Sie ziehen zurück nach Großbritannien, weil sie Präsident Trump nicht mögen."

Auch konservative Kommentatoren sticheln gegen die Sussexes. Megyn Kelly kommentierte den angekündigten Umzug süffisant: "Wir haben unsere Zeit hier in Amerika abgeleistet, mein lieber Freund!"

Harry und Trump liegen seit Jahren über Kreuz

Dass das Verhältnis zwischen Harry und Trump angespannt ist, ist kein Geheimnis. Der Prinz hatte den US-Präsidenten in der Vergangenheit unter anderem wegen dessen Aussagen über den Afghanistan-Einsatz kritisiert. Harry, der selbst als Soldat in Afghanistan diente, verwies dabei auf die Verpflichtungen der Nato-Partner. "Ich habe dort gedient. Ich habe dort Freunde fürs Leben gefunden. Und ich habe dort Freunde verloren", erklärte der Herzog. Ob Trumps Politik tatsächlich ausschlaggebend für den Umzug ist, bleibt allerdings offen. Als weiterer Grund gilt Harrys Wunsch, seinen Kindern stärker das Leben in Großbritannien zu ermöglichen. Zudem soll er sich über die positive Resonanz auf Meghan bei einem jüngsten Besuch in Birmingham gefreut haben.

Keine Rückkehr ins Königshaus geplant

Trotz des geplanten Großbritannien-Aufenthalts sollen Harry und Meghan nicht wieder zu arbeitenden Mitgliedern der königlichen Familie werden. Das Paar will demnach weiterhin ein Leben als Privatpersonen führen. König Charles soll von der Ankündigung zunächst überrascht worden sein. Erst wenige Tage zuvor sei er über die Pläne seines Sohnes informiert worden. Eine Rückkehr in den königlichen Haushalt steht demnach nicht zur Debatte. Harry und Meghan dürften außerdem ihr Anwesen im kalifornischen Montecito behalten. Auch eine Immobilie in Portugal gehört weiterhin zu ihrem Besitz.

Sechs Jahre nach dem "Megxit"

Der geplante Umzug kommt rund sechs Jahre nach dem spektakulären Rückzug des Paares aus dem royalen Leben. 2020 verließen Harry und Meghan Großbritannien und bauten sich zunächst in Nordamerika, später in Kalifornien, ein neues Zuhause auf. Inzwischen scheint Harry wieder stärker die Nähe zu seiner Heimat zu suchen. Besonders die bevorstehenden Invictus Games in Birmingham könnten dabei eine Rolle spielen. Ob König Charles seinen Sohn bei der Eröffnung unterstützen wird, ist derzeit jedoch unklar.

Auch das Verhältnis zwischen Harry und seinem Bruder Prinz William bleibt angespannt. Royal-Experte Phil Dampier glaubt nicht, dass die familiäre Krise schnell überwunden werden kann. Über die Brüder sagte er: "William und Harry legten ihre Differenzen ... beiseite, aber jetzt ist die Lage viel schlimmer."

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