Prinz Harry: Neuer Netflix-Film wird politisch - Royal schießt gegen Donald Trump
Prinz Harry sorgt mit einem neuen Netflix-Projekt über den Afghanistan-Krieg für Aufsehen. Nach früheren Aussagen von Donald Trump über Nato-Truppen wird der Film von Beobachtern als mögliche Reaktion gewertet.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Netflix verfilmt "No Way Out" in Zusammenarbeit mit Prinz Harry
- Afghanistan-Krieg im Fokus von Harrys Film
- Beobachter sehen Seitenhieb von Harry gegen Trump
Prinz Harry arbeitet gemeinsam mit Meghan Markle an einem neuen Filmprojekt für Netflix. Im Mittelpunkt steht die Geschichte britischer Soldaten im Afghanistan-Krieg. Beobachter sehen darin auch eine indirekte Reaktion auf frühere Aussagen von Donald Trump über Nato-Truppen.
Worum geht es in Prinz Harrys neuem Film?
Geplant ist laut "Newsweek" eine Verfilmung des Buches "No Way Out", das auf den Erinnerungen des britischen Majors Adam Jowett basiert. Erzählt wird die Geschichte einer kleinen britischen Einheit, die 2006 in der afghanischen Provinz Helmand über Wochen unter massivem Taliban-Beschuss stand. Die Soldaten galten damals als nahezu abgeschnitten von der Außenwelt und mussten unter extremen Bedingungen ausharren. Das Projekt soll laut Berichten die Belastung und Opferbereitschaft der eingesetzten Truppen zeigen.
Steckt in Prinz Harrys Film eine Botschaft an Donald Trump?
Das Filmprojekt wurde bekannt, nachdem Donald Trump mit Aussagen über Nato-Soldaten für Kritik gesorgt hatte. Der US-Präsident hatte den Eindruck vermittelt, viele alliierte Truppen hätten sich während des Afghanistan-Krieges eher im Hintergrund gehalten. Gerade in Großbritannien sorgten diese Aussagen für Empörung. Zahlreiche Veteranen und Politiker warfen Trump vor, den Einsatz gefallener Soldaten kleinzureden. Prinz Harry hatte sich damals ungewöhnlich deutlich zu Wort gemeldet. Über einen Sprecher erinnerte er daran, dass viele Nato-Partner nach den Anschlägen vom 11. September an der Seite der USA gekämpft hätten. Allein Großbritannien verlor hunderte Soldaten im Afghanistan-Einsatz.
Harry kennt den Krieg aus eigener Erfahrung
Für Prinz Harry ist das Thema persönlich. Der Herzog von Sussex absolvierte selbst zwei Einsätze in Afghanistan. Zunächst war er als vorgeschobener Luftbeobachter im Einsatz, später flog er als Bordschütze und Co-Pilot eines Apache-Kampfhubschraubers. In seinen Memoiren "Spare" schilderte Harry bereits offen seine Erfahrungen im Krieg und sprach auch über die psychischen Belastungen der Einsätze.
Darum sorgt Prinz Harrys Projekt jetzt für Aufmerksamkeit
Royal-Experten sehen in dem Netflix-Film mehr als nur ein weiteres Streaming-Projekt. Viele Beobachter glauben, dass Harry damit erneut seine Verbundenheit zu britischen und internationalen Soldaten zeigen möchte. Zugleich dürfte der Film die Diskussion über den Afghanistan-Krieg und die Rolle der Nato erneut anheizen. Vor allem Harrys persönliche Vergangenheit macht das Projekt politisch und emotional besonders aufgeladen.
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mlk/ife/news.de
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