Donald Trump: Neue Epstein-Enthüllungen - Journalistin deckt Schwärzungen um US-Präsidenten auf

Neue Epstein-Akten sorgen erneut für Wirbel in den USA. Besonders eine Schwärzung sorgt momentan für Diskussionen: Auf einem Foto wurde ausgerechnet Donald Trumps Gesicht unkenntlich gemacht.

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Neue Diskussion um Epstein-Akten: Schwärzung von Trump sorgt für Fragen (Foto) Suche
Neue Diskussion um Epstein-Akten: Schwärzung von Trump sorgt für Fragen Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Journalistin spricht von auffälliger Trump-Schwärzung
  • Kritik am Umgang des Justizministeriums mit Epstein-Akten
  • Neue Spekulationen über mögliche Hintergründe entbrannt

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Die Veröffentlichung weiterer Dokumente im Fall Jeffrey Epstein sorgt in den USA erneut für heftige Debatten. Diesmal steht jedoch nicht nur der Umgang des Justizministeriums mit sensiblen Daten im Mittelpunkt, sondern vor allem eine auffällige Schwärzung in den Unterlagen. Dabei geht es ausgerechnet um Donald Trump.

Warum steht die Veröffentlichung der Epstein-Akten erneut in der Kritik?

Das US-Justizministerium hatte Anfang des Jahres Millionen Seiten an Dokumenten rund um Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Veröffentlichung sorgte jedoch schnell für Kritik. Beobachter warfen den Behörden vor, teils sensible Informationen nicht ausreichend geschützt zu haben, während andere Inhalte ungewöhnlich stark geschwärzt wurden.

Besonders problematisch war laut "Raw Story", dass die Identität einer bekannten Epstein-Überlebenden öffentlich erkennbar geworden sein soll. Gleichzeitig wurden an anderer Stelle Inhalte entfernt, deren Schwärzung viele Beobachter nicht nachvollziehen konnten.

Journalistin Alisa Valdes-Rodriguez fiel nun besonders auf

Die erfahrene US-Journalistin Alisa Valdes-Rodriguez machte nun auf einen speziellen Fall aufmerksam, den sie als besonders auffällig bezeichnete. In ihrem "Substack-Bericht" schilderte sie, dass auf einem Bild innerhalb eines SMS-Austauschs zwischen Steve Bannon und Jeffrey Epstein das Gesicht von Donald Trump unkenntlich gemacht worden sei. Laut ihrer Darstellung habe das Justizministerium zuvor erklärt, Gesichter von Frauen zum Schutz möglicher Opfer zu schwärzen. Männer sollten hingegen nur dann verdeckt werden, wenn dies technisch nicht anders möglich sei. Gerade deshalb sorgt die Schwärzung von Trump nun für neue Spekulationen.

Warum sorgt die Schwärzung für Diskussionen?

Nach Angaben der Journalistin befand sich auf dem fraglichen Foto keine weitere Person, deren Identität geschützt werden musste. Deshalb stellt sich für Kritiker die Frage, weshalb ausgerechnet Trump auf dem Bild verdeckt wurde. Valdes-Rodriguez deutete an, dass hinter der Entscheidung mehr stecken könnte als ein bloßer Fehler oder organisatorisches Chaos innerhalb der Behörde. Ihrer Ansicht nach wirke die Schwärzung gezielt. Beweise für mögliche belastende Inhalte gegen Trump legte sie allerdings nicht vor. Dennoch sorgt ihre Einschätzung in sozialen Netzwerken und politischen Kreisen erneut für Diskussionen über den Umgang der Behörden mit den Epstein-Unterlagen.

Welche Rolle spielt Donald Trump im Epstein-Komplex?

Die Verbindung zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein beschäftigt die Öffentlichkeit seit Jahren. Beide kannten sich nachweislich aus den 1990er- und frühen 2000er-Jahren und bewegten sich zeitweise in denselben gesellschaftlichen Kreisen. Trump hatte sich später öffentlich von Epstein distanziert. Direkte strafrechtliche Vorwürfe gegen den US-Präsidenten im Zusammenhang mit Epsteins Verbrechen bestehen weiterhin nicht. Trotzdem führen neue Details aus den Akten regelmäßig zu politischen Diskussionen und neuen Spekulationen in den USA.

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