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Queen Elizabeth II.: "Soll nach Hause gehen!" IHN schickte die Queen beim Staatsbankett ins Bett

In ihren fast 70 Jahren Thronherrschaft gab Queen Elizabeth II. zahlreiche Bankette und Dinner für Staatschefs, Prinzen und Könige. Bei einem Staatsbankett verlor die Monarchin allerdings die Geduld und schickte ihren hohen Gast ins Bett. 

Die Queen in den Royal-News: Bei einem Staatsbankett schickte Queen Elizabeth II. ihren Gast nach Hause. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King

In ihren fast 70 Jahren Thronherrschaft war Queen Elizabeth II. Gastgeberin von zahlreichen Banketten und Dinnern fürs Staatschefs, Prinzen und Könige. So auch im Jahr 2011 für den damaligen US-Präsidenten Barack Obama und die First Lady Michelle Obama. Wie der britische "Express" unter Berufung auf eine Anekdote des ehemaligen Schatzkanzlers von Großbritannien berichtet, servierte die Monarchin dem damaligen Präsidenten Obama eine amüsante Ausrede, um das Bankett vorzeitig zu beenden.

Queen Elizabeth II. beendete Staatsbankett mit Obamas

George Osborne, der im Mai 2011 britischer Schatzkanzler war, berichtete Lord Ed Vaizey, einem ehemaligen Tory-Abgeordneten und Minister, bei einer Veranstaltung des "Old Pauline Clubs" von dem großen Staatsbankett, auf dem Barack Obama und seine Frau Michelle Obama als Ehrengäste geladen waren. Osborne erzählte, dass die Queen das Bankett eher beenden wollte, weil sie müde war und ins Bett gehen wollte.

Dabei handelte es sich bei dem Besuch der Obamas um ein seltenes Ereignis. Laut "Express" war der dreitägige Staatsbesuch von Barack Obama erst der dritte Besuch eines US-Präsidenten in 100 Jahren.

Royal-News: Queen müde - US-Präsident sollte "nach Hause gehen"

Während der Veranstaltung des "Old Pauline Club", einer Vereinigung für ehemalige Absolventen der St. Paul's School, plauderte der Ex-Schatzkanzler aus dem Nähkästchen. "Ich war bei einem Bankett – dem Staatsbankett in Großbritannien für Barack Obama", so Osborne und schilderte weiter. "Und die Queen kam auf mich zu und sagte: 'Werden Sie dem Präsidenten sagen, dass es spät ist und ich ins Bett gehen möchte?'" Überrascht blickte Osborne in die Runde. "Barack Obama hatte eine tolle Zeit, er hat mit seinen Kumpels Wodka-Martinis gekostet. Und ich dachte mir: 'Oh mein Gott, ich werde die Person sein, die ihm sagen muss, dass er nach Hause gehen soll.'"

Queen Elizabeth II. ehrte Obamas mit rührender Rede

Zuvor hatte die Queen eine rührende Rede zu Ehren ihrer Gäste gehalten und mit den Obamas und den anderen Gästen auf die "besondere Beziehung" von Großbritannien zu den USA angestoßen. "Ihr Besuch in diesem Land erinnert uns unweigerlich an unsere gemeinsame Geschichte, unsere gemeinsame Sprache und unsere starken intellektuellen und kulturellen Verbindungen", sagte die Monarchin in ihrer Rede. "Es erinnert uns auch daran, dass Ihr Land zweimal zur Rettung der freien und demokratischen Welt kam, als es vor einer militärischen Katastrophe stand. Nach dem Ende dieser zerstörerischen Kriege hat die Großzügigkeit der Vereinigten Staaten jedes Mal massiv zu unserer wirtschaftlichen Erholung beigetragen", so die Queen weiter.

Die Queen und Prinz Philip empfingen die Obamas im Mai 2011 zu einem Staatsbankett. Bild: picture alliance / dpa | Lewis Whyld / Pool

Barack und Michelle Obama stießen mit Queen auf Freundschaft an

"Heute bleiben die Vereinigten Staaten unser wichtigster Verbündeter und unsere beiden Nationen tragen durch gemeinsame nationale Interessen zur Sicherheit und zum Wohlstand unserer Völker und der Welt bei." Sie erklärte weiter, dass, wenn die beiden Länder zusammenstehen, "unser Volk und andere Menschen guten Willens auf der ganzen Welt sicherer sein und mehr Wohlstand erlangen werden. Meine Damen und Herren, wir feiern hier die bewährte und – ja – besondere Beziehung zwischen unseren beiden Ländern." Barack Obama und seine Frau reagierten sichtlich gerührt auf die freundlichen Worte der britischen Königin und erhoben ihre Gläser zum symbolischen Anstoßen. Bei so vielen Komplimenten nahmen es die Obamas der Queen bestimmt nicht übel, dass sie das Bankett beenden wollte, um schlafen zu gehen. 

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sig/fka/news.de