Wladimir Putin: Kanonenfutter aus dem Ausland – Kremlchef verlangt Melania Trump
Neue Satellitenbilder geben Einblicke in die Sicherheitsvorkehrungen rund um Putins Residenz bei Waldai. Ein UN-Bericht enthüllt unterdessen, wie Russland ausländische Staatsbürger für den Krieg rekrutiert. Und im russischen Staatsfernsehen werden neue Drohungen gegen Europa laut.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Wladimir Putin will Melania Trump offenbar als Vermittlerin einer Waffenruhe
- Kremlchef lädt Selenskyj für Gespräche nach Moskau ein
- Satellitenbilder zeigen rund 50 mögliche Luftabwehrstellungen bei Putins Residenz
Geheime Vermittlungsversuche, diplomatische Alleingänge und bizarre Schlagzeilen aus dem Kreml: Während Wladimir Putin überraschend Melania Trump als Vermittlerin einfordert und Wolodymyr Selenskyj nach Moskau einlädt, offenbaren Satellitenbilder und UN-Berichte die harten Realitäten hinter den Kulissen. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen der Woche im Überblick!
Die Links zu den jeweiligen Putin-Meldungen finden Sie am Ende dieses Textes.
Putin will Melania Trump als Vermittlerin für Waffenruhe in der Ukraine
Eine ungewöhnliche diplomatische Entwicklung sorgt für Aufsehen: Wladimir Putin hat offenbar ausdrücklich Melania Trump als Vermittlerin für eine örtlich begrenzte Waffenruhe in der ukrainischen Stadt Oleschky gewünscht. Die amtierende US-First-Lady soll bei der Vereinbarung einer Feuerpause helfen, die der Evakuierung von Zivilisten dienen soll. Putins Berater habe ihr dafür sogar einen formellen Brief übermittelt, berichtete ihr Berater Marc Beckman.
Die ungewöhnliche Rolle der Präsidentengattin wirft Fragen auf. Während die Waffenruhe einen begrenzten humanitären Zweck erfüllen soll, warnen ukrainische Vertreter vor möglichen russischen Propaganda-Manövern rund um die Evakuierungsrouten. Ein Durchbruch bei den Friedensverhandlungen ist mit der Vereinbarung bislang nicht verbunden.
Putin lädt Selenskyj nach Moskau ein: Gespräche in Abu Dhabi geplant
Auch auf diplomatischer Ebene gibt es neue Signale. Putin ließ über seinen Berater Juri Uschakow eine Einladung an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu direkten Gesprächen in Moskau ausrichten. Der Kremlchef stellte demnach Sicherheitsgarantien in Aussicht. Ein persönliches Treffen solle allerdings erst nach Abschluss der notwendigen Vereinbarungen stattfinden. Ob Selenskyj die Einladung annimmt, ist offen.
Parallel dazu werden trilaterale Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi vorbereitet. Ein konkreter Termin steht bislang nicht fest. Zudem sorgte ein 90-minütiges Telefonat Putins mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre für Schlagzeilen. Ein Bericht der "Financial Times" über einen ausführlichen Vortrag Putins zur mittelalterlichen Geschichte der Slawen wurde von Støre allerdings öffentlich zurückgewiesen.
UN-Bericht enthüllt: Russland rekrutiert Kanonenfutter im Ausland
Während über mögliche Friedensgespräche gesprochen wird, bleibt die russische Armee auf neue Soldaten angewiesen. Ein Bericht der UN-Untersuchungskommission zur Ukraine dokumentiert, dass Menschen aus 29 Ländern durch Täuschung und Zwang in die russischen Streitkräfte gebracht wurden. Demnach lockten Vermittler ausländische Staatsbürger mit vermeintlich zivilen Arbeitsangeboten nach Russland. Nach ihrer Ankunft seien sie unter Druck gesetzt worden, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium zu unterschreiben. Anschließend seien viele von ihnen an die Front geschickt worden. Auch Amnesty International hat Fälle dokumentiert, in denen Menschen mit Versprechen auf zivile Jobs angeworben und später im Ukraine-Krieg eingesetzt wurden.
Angst vor Drohnen: Satellitenbilder zeigen massiven Schutzring um Putins Residenz
Wie groß die Furcht vor ukrainischen Weitreichen-Drohnen inzwischen ist, verdeutlichen aktuelle Auswertungen von Satellitenaufnahmen. Rund um Wladimir Putins abgeschiedene Residenz nahe Waldai haben russische Stellen eine gewaltige Luftabwehr-Infrastruktur mit rund 50 Verteidigungsstellungen errichtet. Der erweiterte Schutzwall sichert neben dem eigentlichen Wohnkomplex des Präsidenten auch einen angrenzenden Militärflugplatz sowie ein sensibles Laborareal ab und unterstreicht die extremen Sicherheitsvorkehrungen der Führung.
Spott im Netz und Säbelrasseln im TV: Fotopanne und Eskalationsforderungen
Für spöttische Schlagzeilen im Netz sorgte ein Treffen Putins mit dem Präsidenten von Mosambik, Daniel Chapo. Ein unbearbeitetes Foto enthüllte den drastischen Höhenunterschied der beiden Politiker, was trotz Versuchen der Kreml-Fotografen, den Unterschied perspektivisch zu kaschieren, eine Welle von Memes und Spott über Putins Körpergröße auslöste. Parallel dazu verschärft sich die Rhetorik im russischen Staatsfernsehen: Der prominente Propagandist Wladimir Solowjow forderte öffentlich eine drastische Eskalation und sprach sich dafür aus, europäische Waffenfabriken und Logistiknetzwerke direkt zu attackieren.
Die ausführlichen Meldungen zu den Putin-News der Woche finden Sie hier:
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