Wladimir Putin: Kremlchef machtlos bei Angriff - Raketen-Kracher schaltet Putin-Jets aus

Wieder einmal war Wladimir Putins Luftabwehr machtlos. Zwei russische Su-34-Kampfjets gehen auf einem Militärflugplatz über 450 Kilometer hinter der Frontlinie in Flammen auf - und gleichzeitig zwingen mehr als 1.200 Ukraine-Drohnen drei Moskauer Flughäfen in die Knie.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Pavel Bednyakov
  • Wladimir Putin kann Angriff nicht verhindern
  • Russen-Jets auf Flughafen vernichtet
  • Russische Militärblogger bestätigen Verluste indirekt
  • Über 1.200 Drohnen attackieren russisches Territorium

Ein neuer Rückschlag für Wladimir Putin, der zuletzt mit einer Kriegsdrohung gegen Europa für Schlagzeilen gesorgt hat. Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut einen empfindlichen Treffer gegen die russische Luftwaffe gelandet - die Luftabwehr des Kremlchefs war einmal mehr machtlos.

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Wladimir Putin kann Angriff nicht verhindern - Russen-Jets auf Flughafen vernichtet

Nach Angaben der ukrainischen Marine wurden auf dem Militärflugplatz Marinowka im Gebiet Wolgograd zwei Kampfjets vom Typ Su-34 durch Neptun-Raketen zerstört. Nach unbestätigten Berichten sollen zudem zwei russische Soldaten getötet worden sein. Der Stützpunkt befindet sich über 450 Kilometer von den ukrainisch kontrollierten Gebieten entfernt - es war bereits der dritte derartige Angriff (nach Chanskaja undBorisoglebsk) auf einen russischen Fliegerhorst in diesem Monat. Unabhängig bestätigen lässt sich der Schlag nicht, Posts beim Netzwerk X sollen den Angriff dokumentieren.

Russische Militärblogger bestätigen Verluste indirekt

Die Su-34 gilt als eines der wichtigsten Waffensysteme im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Mit diesen Jets wirft Moskau sogenannte Gleitbomben ab - Sprengkörper mit Flügelkonstruktionen, die aus großer Höhe und weit außerhalb der Reichweite gegnerischer Flugabwehr ins Ziel gesteuert werden. Der finanzielle Schaden dürfte in die Millionen gehen.

Das russische Verteidigungsministerium schweigt zu dem Vorfall, kremlnahe Militärblogger äußerten sich allerdings besorgt über die Verwundbarkeit russischer Frontflugplätze. Der bekannte Militärblogger "Fighterbomber" schrieb bei Telegram:

  • "Ich hoffe, dass die Erkenntnis, dass die Frontluftwaffe weiter und tiefer zurückgezogen werden muss, die obersten Befehlshaber noch rechtzeitig erreicht, bevor es nichts mehr gibt, was man zurückziehen könnte."

Seine Aussagen wurden anschließend bei X verbreitet. Diese Worte verdeutlichen den wachsenden Druck auf Russlands Luftstreitkräfte durch die zunehmende Reichweite ukrainischer Waffen.

Wladimir Putin machtlos: Über 1.200 Drohnen attackieren russisches Territorium

Parallel zum Raketenangriff auf den Flugplatz startete die Ukraine eine massive Drohnenoffensive gegen Russland. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden insgesamt 1.214 unbemannte Flugkörper über russischem Gebiet abgefangen.

Besonders die Hauptstadtregion stand unter heftigem Beschuss. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin bezifferte die Zahl der auf die Metropolregion gerichteten Drohnen auf 613. Den Großteil davon habe die Flugabwehr abgeschossen, allein 231 beim Anflug auf das Stadtgebiet. Die Attacken hatten unmittelbare Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr: An drei der vier großen Moskauer Flughäfen kam es in der Nacht zu Betriebseinschränkungen. Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 gegen den russischen Angriffskrieg.

Auch diese Zahlen lassen sich nicht unabhängig bestätigen.

Ukraine-Krieg aktuell: Drohnentrümmer treffen Industriegelände im Ural

Auch weit entfernte Regionen blieben von den Angriffen nicht verschont. In der Stadt Sterlitamak in der russischen Teilrepublik Baschkortostan am Ural fingen die Verteidigungskräfte nach Behördenangaben acht Drohnen ab. Herabfallende Wrackteile schlugen auf dem Gelände eines nicht näher bezeichneten Unternehmens ein und verursachten leichte Schäden. Die über 1.500 Kilometer von der Ukraine entfernte Stadt war bereits in der Vergangenheit wiederholt Ziel ukrainischer Angriffe.

Neben der Drohnenoffensive meldete Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj einen weiteren Erfolg: Bei einer separaten Attacke soll eine Startrampe des russischen Raketensystems Iskander beschädigt worden sein. Diese Kurzstreckenraketen setzt Russland regelmäßig für Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur ein.

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