Wladimir Putin: Putin bangt um seine "Doomsday"-Flieger – Ukraine attackiert wichtige Jet-Fabrik

Putin bangt um seine "Weltuntergangs-Flieger"! Ukrainische Drohnen haben eine Fabrik ins Visier genommen, in der die mächtigen Il-96-Spezialjets für den Kreml gebaut werden. Der Angriff könnte Moskaus strategisch wichtige Flugzeugproduktion treffen.

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Angriff auf Putins Weltuntergangs-Flieger – droht dem Kreml ein folgenschwerer Rückschlag? (Foto) Suche
Angriff auf Putins Weltuntergangs-Flieger – droht dem Kreml ein folgenschwerer Rückschlag? Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Mikhail Metzel
  • Putin bangt um seine "Doomsday"-Flieger
  • Ukraine greift russische Flugzeugfabrik an
  • Ukrainische Angriffe treffen auch strategische Industrieanlagen
  • Russland schlägt nach Ukraine-Schlag zurück

Ein Angriff, der den Kreml besonders alarmieren dürfte: Die Ukraine hat am Montag eine groß angelegte Drohnenoffensive gegen strategisch wichtige Ziele in Russland gestartet. Im Mittelpunkt stand die Flugzeugfabrik VASO in Woronesch. Dort werden die weitreichenden Il-96-Maschinen gefertigt, die auch als "Doomsday"-Flugzeuge bekannt sind, wie etwa der britische "Express" berichtet.

Putin in Sorge: Ukraine greift Fabrik seiner "Doomsday"-Flieger an

Diese Spezialflugzeuge, auch bekannt als Putins "Weltuntergangs-Flieger", können im äußersten Krisenfall als fliegende Kommandozentralen dienen. Sie sind darauf ausgelegt, der russischen Staatsführung auch unter extremen Bedingungen die Kommunikation und Führung zu ermöglichen. Ein Angriff auf das Werk trifft damit einen Bereich von besonderer strategischer Bedeutung für Moskau. Ob die Produktion der Maschinen tatsächlich beschädigt wurde und welche Folgen der Angriff hat, ist aus den vorliegenden Angaben nicht ersichtlich.

Militärisch wichtiger Chemiekonzern ebenfalls im Visier

Neben der Flugzeugfabrik geriet der Petrochemie-Konzern Woronezhsintezkauchuk unter Beschuss. Das Unternehmen stellt unter anderem widerstandsfähige Reifen für Schützenpanzer und mobile Raketensysteme, Fahrwerksräder für Kampfjets sowie Bindemittel für Feststoffraketentreibstoff her.

Gouverneur Alexander Gussew zufolge wurden über Woronesch mehr als 70 Drohnen abgeschossen. Trümmerteile lösten Brände in Wohngebäuden aus. Ersten Angaben zufolge starben zwei Menschen, 17 weitere wurden verletzt. Auch die strategisch wichtige Nordbrücke über den Fluss Woronesch wurde angegriffen.

Explosionen an Treibstoffzug: Brennende Waggons nahe Jekaterinburg

Auch aus der Region Swerdlowsk wurden schwere Zwischenfälle gemeldet. An einem mit Diesel beladenen Zug sollen sieben Waggons in Brand geraten sein, insgesamt seien 20 Waggons entgleist. Die betroffene Strecke steht mit der Transsibirischen Eisenbahn in Verbindung. Die Hintergründe der Detonationen und ein möglicher Sabotageakt waren zunächst unklar.

Ein Augenzeuge namens Dmitri berichtete von "lauten Explosionen" sowie "Flammen und dichtem schwarzem Rauch, der in den Himmel aufstieg". Die Brände sollen sich auf rund 1.500 Quadratmeter ausgebreitet haben.

Auch der Flugverkehr in Moskau blieb nicht verschont: An allen vier Flughäfen der Hauptstadt kam es dem Bericht zufolge wiederholt zu Einschränkungen durch Drohnenalarme.

Russland schlägt zurück – Häfen und Einkaufszentrum unter Beschuss

Während die Ukraine russische Industrieanlagen ins Visier nahm, setzte Moskau seine Angriffe auf ukrainisches Gebiet fort. Russische Geran-4-Jetdrohnen sollen fünf Frachtschiffe im westlichen Schwarzen Meer angegriffen haben. Auch der Hafen von Tschornomorsk stand unter anhaltendem Drohnenbeschuss.

In Saporischschja wurde zudem ein Einkaufszentrum getroffen. Berichten zufolge gab es dabei fast ein Dutzend Verletzte. Ein Zug auf der Strecke von Anapa nach Moskau wurde ebenfalls beschädigt, fünf Passagiere erlitten Verletzungen.

Waffenruhe ab Dienstag – Friedensgespräche Anfang November geplant

Die massiven Angriffe beider Seiten fallen in eine Phase intensiver diplomatischer Bemühungen. Ab morgen, dem 27. Oktober, soll eine begrenzte Waffenruhe für die humanitäre Krisenregion Oleschky gelten. Ob der Erfolg auf Melania Trump oder Papst Leo XIV. zurückgeht, ist umstritten: Beide Seiten beanspruchen die Initiative für sich.

Zudem stehen für Anfang November Friedensgespräche auf der Agenda. Ob die jüngste Eskalation diese Bemühungen gefährdet, bleibt abzuwarten. Die Heftigkeit der ukrainischen Drohnenoffensive gegen strategische Schlüsselziele wie die "Doomsday"-Flugzeugfabrik und militärisch relevante Industrieanlagen einerseits sowie die russischen Gegenschläge auf Häfen und zivile Einrichtungen andererseits zeigen, dass beide Kriegsparteien unmittelbar vor den geplanten Verhandlungen ihre militärische Schlagkraft demonstrieren, wie "Express" berichtet.

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