Donald Trump: US-Präsident spricht von "sehr schweren Problemen" – Leibarzt stets in seiner Nähe
Donald Trumps Gesundheitszustand sorgt erneut für Spekulationen. Eine angebliche Drei-Minuten-Regel für seinen Leibarzt, mögliche Gedächtnislücken und rätselhafte Aussagen werfen neue Fragen auf.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trumps Leibarzt soll laut Bericht stets binnen drei Minuten erreichbar sein
- Der Mediziner bescheinigt dem US-Präsidenten eine ausgezeichnete körperliche und geistige Verfassung
- Verwirrende Aussagen und mögliche Gedächtnislücken befeuern die Debatte über Trumps Gesundheit
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Donald Trumps Gesundheitszustand sorgt erneut für Diskussionen. Auslöser ist ein Bericht über besondere Vorkehrungen rund um seinen Leibarzt. Demnach soll der Mediziner nie weiter als drei Minuten vom US-Präsidenten entfernt sein. Zugleich werden frühere Aussagen über Trumps körperliche Fitness und seine geistige Leistungsfähigkeit angesichts jüngster Auftritte erneut hinterfragt.
Leibarzt soll jederzeit schnell erreichbar sein
Wie das "Wall Street Journal" laut einem Bericht des britischen "Express" meldet, legt Trump offenbar Wert darauf, dass sein Arzt Sean Barbarella in unmittelbarer Nähe bleibt. Bei Gesprächen zwischen dem Präsidenten und dem Mediziner sollen andere Mitarbeiter den Raum verlassen. Barbarella solle sich dabei möglichst "zurückhaltend und diskret" verhalten.
Eine solche Regelung muss allerdings nicht automatisch auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Jeffrey Kuhlman, der unter den früheren Präsidenten Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama im Weißen Haus arbeitete, erklärte dem Bericht zufolge, dass vergleichbare Vorkehrungen bei Staatsoberhäuptern nicht ungewöhnlich seien.
Arzt bescheinigt Trump ausgezeichnete Verfassung
Barbarella ist während Trumps zweiter Amtszeit für dessen medizinische Berichte verantwortlich. In der Vergangenheit stellte er dem Präsidenten wiederholt ein positives Gesundheitszeugnis aus. In einer Einschätzung vom Mai sprach er von einer "starken Herz-, Lungen-, neurologischen und allgemeinen körperlichen Funktionsfähigkeit". Auch eine KI-gestützte Auswertung des Elektrokardiogramms führte der Arzt als Beleg an. Demnach liege Trumps sogenanntes Herzalter rund 14 Jahre unter seinem tatsächlichen Alter. Barbarella verwies zudem auf den fordernden Arbeitsalltag des Präsidenten mit zahlreichen Treffen, öffentlichen Terminen und regelmäßiger Bewegung.
Sein Fazit fiel eindeutig aus: "Seine kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit ist ausgezeichnet." Trump sei uneingeschränkt in der Lage, die Aufgaben als Oberbefehlshaber und Staatsoberhaupt zu erfüllen.
Gedächtnislücken und Müdigkeit sorgen für Fragen
Trotz dieser positiven Einschätzung reißen die Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand nicht ab. Beobachter verweisen auf mögliche Gedächtnislücken sowie sichtbare Schwellungen und Blutergüsse. Hinzu kommen Berichte über sein hohes Alter und ein Buch der Journalistinnen Maggie Haberman und Jonathan Swan. Darin soll beschrieben werden, dass Trump älter wirke und wiederholt müde erscheine.
Trump spricht von "sehr schweren Problemen"
Auch eine Rede im Weißen Haus trug zur Verunsicherung bei. Trump erklärte, er habe nie den Wunsch verspürt, Alkohol oder Drogen wie Fentanyl zu konsumieren. Anschließend sagte er: "Ich habe einige sehr schwere Probleme, aber das gehört nicht dazu."
Was er damit meinte, blieb zunächst unklar. Trump fügte hinzu, er wolle diese Probleme nicht auf eine Liste setzen, denn sonst wäre er "garantiert nicht hier". Kurz darauf relativierte er seine Worte und erklärte, er habe lediglich einen Scherz gemacht. Dabei verwies er auf Generalstaatsanwalt Todd Blanche, der sich womöglich mit Nachfragen zu den angeblichen Problemen auseinandersetzen müsse. Damit bleiben die Hintergründe seiner Bemerkung offen. Die sogenannte Drei-Minuten-Regel und Trumps jüngste Aussagen haben die Debatte über seine Gesundheit zwar neu entfacht, liefern aber keine gesicherten Beweise für eine konkrete körperliche oder kognitive Erkrankung.
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mlk/news.de
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