Donald Trump: US-Präsident feuert Ex-Schwiegertochter - angeblich aus diesem Grund

Donald Trump wirft Kimberly Guilfoyle als US-Botschafterin in Griechenland raus. Doch hinter dem abrupten Karriere-Aus der Ex-Verlobten seines Sohnes steckt laut Insider angeblich ein ganz besonderer Grund.

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Kimberly Guilfoyle, ehemalige US-Botschafterin in Griechenland. (Foto) Suche
Kimberly Guilfoyle, ehemalige US-Botschafterin in Griechenland. Bild: picture alliance/dpa/AP/Petros Giannakouris
  • Donald Trump fordert Kimberly Guilfoyle nach mehreren Skandalen zum Rücktritt auf
  • Michael Wolff enthüllt, warum die Trump-Familie die 57-Jährige angeblich nicht ausstehen kann
  • Nach dem Botschafter-Aus: Wie geht es für Guilfoyle weiter?

Präsident Donald Trump hat seine Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, offiziell zum Rücktritt aufgefordert. Begründet hat der 80-Jährige den Schritt mit diversen Skandalen rund um die 57-Jährige. "Sie reiste nach Griechenland, sie machte dort gute Arbeit, aber uns gefiel nicht, was wir dort lasen", erklärte Trump gegenüber Reportern.

Doch hinter der Entlassung der einstigen Verlobten seines Sohnes Donald Trump Jr. steckt offenbar weit mehr als fragwürdige Finanzgeschäfte und Fehlverhalten im Amt. Bestsellerautor Michael Wolff liefert im Podcast "Inside Trump's Head" des "Daily Beast" eine andere Erklärung: Die eigentliche Ursache sei die tiefe Abneigung der gesamten Trump-Familie gegenüber Guilfoyle. Die Vorwürfe hätten lediglich den willkommenen Anlass geboten, eine Person loszuwerden, die im engsten Kreis des Präsidenten schon lange unerwünscht gewesen sei.

"Die Trumps können sie nicht ausstehen"

Im Podcast des "Daily Beast" wurde Wolff deutlich: "Warum hängen wir Kimberly an den Pranger?", fragte er rhetorisch. Seine Antwort fiel zweiteilig aus: "Eine Antwort darauf ist, dass sie ein leichtes Ziel ist. Und die andere Antwort ist, dass sie sie nicht ausstehen können. Ich meine, die Trumps können sie nicht ausstehen."

Laut dem Autor habe die Präsidentenfamilie sich schon seit geraumer Zeit mit einer zentralen Frage beschäftigt: "Wie werden wir sie los? Wie konnte Don Jr. überhaupt mit ihr zusammenkommen?" Innerhalb des Trump-Clans habe man regelrecht die Nase gerümpft. Guilfoyles Karriereweg beschrieb Wolff als "verzweifelten, unermüdlichen Kampf" und bezeichnete es als geradezu absurd, dass sie überhaupt den Botschafterposten erhalten habe. Gleichzeitig räumte er ein, dass ihm die 57-Jährige ein wenig leidtue.

Trumps Ex-Schwiegertochter im Fokus: Skandale auf mehreren Ebenen

Die offiziellen Gründe für Guilfoyles Abberufung sind allerdings ebenfalls beachtlich. In der vergangenen Woche wurden gleich mehrere brisante Vorwürfe gegen die ehemalige Fox-News-Moderatorin bekannt: Zweifelhafte finanzielle Vereinbarungen mit einem Großspender aus dem MAGA-Umfeld, ein auffällig aufwendiger Lebensstil sowie Kontakte zu einem griechischen Lobbyisten warfen Fragen auf. Hinzu kamen Berichte über einen problematischen Umgang mit ihren Mitarbeitern.

Trump selbst räumte am Montag ein, mit den Skandalen "nicht zufrieden" zu sein. Wolff ordnete die Vorwürfe im Podcast jedoch in einen größeren Zusammenhang ein: "Kimberly Guilfoyle spiegelt so vieles wider, was in Trumps Welt vor sich geht", sagte er. Der Präsident selbst gebe das Vorbild dafür. "Es geht nur noch ums Geld, überall", so Wolff gegenüber Co-Moderatorin Joanna Coles.

Donald Trump: "Sie gehörte nicht zu meiner Familie"

Besonders aufschlussreich war Trumps Reaktion am Dienstagvormittag, als Reporter ihn auf Guilfoyle ansprachen. Der Präsident distanzierte sich mit bemerkenswerter Kälte von seiner ehemaligen Fast-Schwiegertochter: "Nein, sie gehörte nicht zu meiner Familie. Sie war wohl vor langer Zeit mal mit meinem Sohn zusammen."

Diese Darstellung steht in deutlichem Kontrast zur tatsächlichen Beziehungsgeschichte. Guilfoyle und Donald Trump Jr. waren von Ende 2020 bis ins Jahr 2024 verlobt – also keineswegs nur eine flüchtige Bekanntschaft. Noch beim Republikanischen Nationalkonvent 2024 zeigte sich das Paar gemeinsam in der Öffentlichkeit. Nur wenige Monate danach tauchte der 48-jährige Trump-Sohn allerdings bereits an der Seite von Bettina Anderson auf, einer Frau aus der New Yorker Gesellschaft. Im Mai heirateten die beiden.

Bekommt Guilfoyle einen Trostpreis?

Offen bleibt, ob die Geschichte damit wirklich zu Ende ist. Im Podcast spekulierten Wolff und Co-Moderatorin Joanna Coles darüber, ob Guilfoyle möglicherweise einen Ersatzposten erhalten könnte – ähnlich wie die im März entlassene Heimatschutzministerin Kristi Noem, die Trump anschließend zur Sondergesandten der Anti-Kartell-Koalition "Shield of the Americas" ernannte. Coles merkte an, die optische Ähnlichkeit zwischen beiden Frauen könnte Trump auf die Idee bringen: "Oh, wir müssen das, was wir für Kristi getan haben, auch für sie tun."

Guilfoyle selbst verabschiedete sich mit einem demonstrativen Treueschwur: "Auch wenn meine Zeit als Botschafterin nun zu Ende geht, wird mein Engagement für Präsident Trump, die America First-Bewegung und das Land, das ich liebe, niemals enden."

Das Weiße Haus verzichtete auf eine inhaltliche Stellungnahme zu Wolffs Einschätzungen und verwies lediglich auf die bereits getätigten Äußerungen des Präsidenten. Von Donald Trump Jr. war zunächst keine Reaktion zu erhalten.

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