Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit Aussage – Attentäter-Hinrichtung soll live gezeigt werden
Donald Trump äußert sich zur Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood und zeigt Verständnis für ein Erschießungskommando. Besonders die mögliche Live-Übertragung sorgt im Netz für Entsetzen und heftige Diskussionen.
Von news.de-Redakteurin Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump verteidigt die Todesstrafe für den Attentäter von Fort Hood
- US-Präsident zeigt Verständnis für eine mögliche Live-Übertragung
- Nutzer auf X warnen vor den Folgen eines öffentlichen Streams
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Donald Trump hat sich vor laufenden Kameras zur geplanten Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood geäußert. Der US-Präsident zeigte Verständnis für die Entscheidung, die Todesstrafe durch ein Erschießungskommando zu vollstrecken. Besonders die Diskussion um eine mögliche Live-Übertragung der Hinrichtung sorgt im Internet aber für Aufsehen. Auf der Plattform X verbreiten sich Ausschnitte seiner Aussagen, während Nutzer vor den Folgen einer öffentlichen Ausstrahlung warnen.
.@POTUS: "He will be killed through firing squad. He killed 13, 14 people, badly wounded 20-some odd people, and he's totally nuts — so I really don't care how he goes as long as he goes. I think that the death penalty is a very worthy way of going for him." https://t.co/E2OU1VDIQY
— Rapid Response 47 (@RapidResponse47) October 9, 2026
Trump findet deutliche Worte zur Todesstrafe
In den kursierenden Videoaufnahmen spricht Donald Trump über die Schwere der Tat und die vorgesehene Hinrichtung. Der Täter habe zahlreiche Menschen getötet und weitere schwer verletzt, erklärt der Präsident. Seine Haltung zur gewählten Hinrichtungsmethode formuliert er dabei unmissverständlich. "Er wird durch ein Erschießungskommando getötet. Er hat 13, 14 Menschen getötet, etwa 20 weitere schwer verletzt, und er ist völlig verrückt — also ist es mir wirklich egal, wie er geht, solange er geht. Ich denke, dass die Todesstrafe eine sehr angemessene Art für ihn ist zu gehen." Trump macht damit deutlich, dass für ihn vor allem die Vollstreckung der Strafe im Vordergrund steht. Zugleich bezeichnet er die Todesstrafe als angemessene Konsequenz für die Tat.
.@POTUS on live-streaming the execution of the Fort Hood jihadist terrorist: "They want to do that because they want to set an example. I wasn't involved in that decision, but I understand the decision. He went in and killed 14 people; he badly, badly wounded 22 people — walked into a room, just started firing at everybody, screaming things that he shouldn't be screaming. I guess they want to have it serve as an example, and I understand that very well."
— Rapid Response 47 (@RapidResponse47) October 10, 2026
Live-Übertragung soll offenbar ein Exempel statuieren
Auch zur Debatte über eine mögliche Live-Übertragung der Hinrichtung äußerte sich der US-Präsident. Nach seiner Darstellung soll die öffentliche Ausstrahlung vor allem eine abschreckende Wirkung entfalten. An der Entscheidung selbst sei er nach eigenen Angaben nicht beteiligt gewesen, könne die Beweggründe jedoch nachvollziehen.
"Sie wollen das tun, weil sie ein Exempel statuieren wollen. Ich war nicht in diese Entscheidung involviert, aber ich verstehe die Entscheidung. Er ging hinein und tötete 14 Menschen; er verletzte 22 Menschen schwer, schwer – ging in einen Raum, fing einfach an, auf alle zu schießen, schrie Dinge, die er nicht schreien sollte. Ich schätze, sie wollen, dass es als Exempel dient, und das verstehe ich sehr gut."
Trump verweist dabei erneut auf die Zahl der Opfer und die Brutalität des Angriffs. Die Idee, die Hinrichtung öffentlich zu übertragen, stellt er als Versuch dar, ein deutliches Zeichen zu setzen.
Nutzer auf X reagieren besorgt auf das Streaming
Vor allem die Frage, ob die Hinrichtung live übertragen werden soll, beschäftigt die Nutzer in den sozialen Netzwerken. Während einige Verständnis für den Wunsch nach einer angemessenen Bestrafung des Täters äußern, warnen andere vor einer öffentlichen Inszenierung der Vollstreckung.
Ein Nutzer schreibt: "Es lässt sich kaum bestreiten, dass die Strafe dem öffentlichen Entsetzen über das Verbrechen entsprechen sollte."
Ein weiterer Beitrag stellt Trumps Aussagen infrage und verweist auf dessen angebliche vorherige Äußerungen zur Übertragung: "Hat @realDonaldTrump nicht vorhin gesagt, dass er dem zugestimmt hat und dass wir uns das verdammt noch mal unbedingt ansehen sollten???"
Warnung vor einem öffentlichen Schandfleck
Besonders eindringlich fällt die Kritik eines weiteren Nutzers aus. Er richtet sich direkt an den US-Präsidenten und fordert ihn auf, eine öffentliche Übertragung zu verhindern.
"Herr Präsident, das ist ein Fehler. Es wird ein Schandfleck für Sie und unser Land sein. Bitte lassen Sie nicht zu, dass dies öffentlich gestreamt wird. Es kann nur Unschuldigen schaden."
Die Kommentare zeigen, dass sich die Debatte längst nicht mehr allein um die Todesstrafe und die Bestrafung des Täters dreht. Im Mittelpunkt steht zunehmend auch die Frage, ob eine Hinrichtung öffentlich übertragen werden sollte und welche Folgen eine solche Entscheidung für Betroffene und die Gesellschaft haben könnte. Trump selbst erklärte, er sei nicht an der Entscheidung beteiligt gewesen, könne den Wunsch nach einem abschreckenden Beispiel aber nachvollziehen. Die kritischen Reaktionen auf X verdeutlichen zugleich, wie umstritten die Vorstellung einer live übertragenen Hinrichtung ist.
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mlk/news.de
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