Dmitri Medwedew: Wutausbruch nach Selenskyj-Forderung - Ex-Kremlchef droht mit "Weltraumkrieg"
Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew warnt den Westen vor einem Weltraumkrieg. Grund für seine Drohung ist die Forderung von Ukraine-Präsident Selenskyj, welchen er unverhohlen als "Idioten" beschimpfte, nach Maßnahmen gegen das russische Satellitensystem "Rasswet".
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Dmitri Medwedew droht mit Weltraumkrieg
- Russlands Ex-Präsident beschimpft Selenskyj als "Idiot"
- Ex-Kremlchef reagiert auf Selenskyjs Forderung nach Maßnahmen gegen Russen-Satellitensystem
- Medwedew droht mit Abschuss US-amerikanischer Starlink-Satelliten
Dmitri Medwedew, der erst kürzlich seinen eigenen Landsleuten gedroht hat, hat seiner Wut gegen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei Telegram freien Lauf gelassen und erneut drohende Worte in Richtung Westen ausgesprochen. In seinem Beitrag reagierte der Vizechef des russischen Sicherheitsrats und ehemaliger Präsident Russlands auf Selenskjys Forderung nach Maßnahmen gegen das russische Satellitensystem "Rasswet".
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Dmitri Medwedew droht mit "Weltraumkrieg" und beschimpft Selenskyj als "Idiot"
Veröffentlicht hat Dmitri Medwedew seinen Beitrag am 4. Oktober. Wörtlich schreibt er: "Die 'Blockade' der russischen Satellitenkonstellation 'Rasswet' auf Wunsch eines Kiewer Idioten bedeutet nichts anderes als deren Zerstörung. Und das würde zu einem regelrechten Weltraumkrieg führen." Der ukrainische Präsident hatte US-Präsident Donald Trump wiederholt darum gebeten, gegen das russische Satellitensystem vorzugehen.
Medwedew droht mit Abschuss US-amerikanischer Starlink-Satelliten
Eine Bitte, die Dmitri Medwedew ganz offensichtlich maßlos erzürnt, und deswegen eine konkrete Drohung nach sich zieht. Sollte es Donald Trump wagen, dieser Bitte nachzukommen, so müssen die Vereinigten Staaten damit rechnen, dass "ihre niedrig fliegenden Starlink-Satelliten herunterfallen wie Spielzeug von einem vertrockneten Weihnachtsbaum". "Der Weltraum ist ein sehr enger Ort, man muss gegenseitig höflich sein", spottete Medwedew.
Russland startete eigenes Satellitensystem "Rasswet" im März 2026
Starlink gehört zu SpaceX und besteht aus einer großen Zahl von Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen und dient der Ukraine für die militärische Kommunikation. "Rasswet" wiederum wird als russisches Gegenstück zu Starlink beschrieben. Die ersten Satelliten der Konstellation wurden im März 2026 gestartet. Für die russischen Streitkräfte hat dies im Ukraine-Krieg einen entscheidenden Vorteil: Sie sind bei militärischer Satellitenkommunikation weniger auf die westliche Infrastruktur angewiesen.
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fka/news.de
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