Wladimir Putin: Neuer Schwarzmeer-Palast wird zum Risiko - Satellitenbilder zeigen zerstörte Luftabwehr
Während russische Soldaten zu Hunderttausenden an der Front fallen, lässt Wladimir Putin an der Schwarzmeerküste einen neuen Protz-Palast errichten. Doch das neue Anwesen droht, zum Risiko zu werden. Denn neue Satellitenbilder zeigen, dass die Luftabwehr in unmittelbarer Nähe in Trümmern liegt.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Putin lässt neuen Schwarzmeer-Palast in Sotschi bauen
- Satellitenbilder zeigen Fortschritt der Bauarbeiten
- Neuer Schwarzmeer-Palast als Risiko: Luftabwehr in unmittelbarer Nähe liegt in Trümmern
Obwohl Russland seit über vier Jahren einen unerbittlichen Krieg gegen die Ukraine führt und die Verluste auf russischer Seite massiv sind, scheint Wladimir Putin andere Prioritäten zu haben. Wie der britische "Mirror" aktuell berichtet, lässt sich der Kremlchef an der Schwarzmeerküste bei Sotschi einen neuen Protzpalast errichten, der offenbar kurz vor der Fertigstellung steht. Die Anlage ersetzt die luxuriöse Sommerresidenz Botscharow Rutschej, eine von mehreren geheimen Residenzen Putins, die der Kremlchef 2024 abreißen ließ, nachdem Berichte über eine mögliche Bedrohung durch ukrainische Drohnenangriffe aufgekommen waren.
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Satellitenbilder zeigen: Wladimir Putin lässt neuen Schwarzmeer-Palast in Sotschi bauen
Wie Satellitenbilder zeigen, die Investigativjournalisten des Mediums "Proekt" aus Russland veröffentlicht haben, übertrifft das neue Anwesen seinen Vorgänger flächenmäßig deutlich. Die Dimensionen des Bauprojekts lassen sich an den Kosten erahnen: Zahlreiche Einzelaufträge erreichten laut "Mirror" umgerechnet bis zu 5,3 Millionen Euro. Die Gesamtkosten des Vorhabens sind allerdings nicht bekannt. Inzwischen sollen sich die Arbeiten in der Endphase befinden, denn gesucht werden laut dem russischsprachigen Dienst der BBC aktuell Spezialisten für die Innenausstattung, darunter Fachleute für Beleuchtung, Sanitärinstallationen und Türeinbau.
Wie paranoid ist Putin? Neues Personal vom russischen Geheimdienst überprüft
Beim Personal setzt Kremlchef Putin auf eine bemerkenswerte Mischung aus Moderne und Paranoia. So sollen die Arbeitskräfte über soziale Medien angeworben worden sein, mussten sich jedoch anschließend verschärften Sicherheitsüberprüfungen durch den russischen Geheimdienst FSB unterziehen.
Neuer Schwarzmeer-Palast als Risiko: Luftabwehr in unmittelbarer Nähe liegt in Trümmern
Doch Wladimir Putins prunkvoller Neubau hat ein gravierendes Problem: Er befindet sich nach wie vor in Reichweite ukrainischer Waffen. Zudem zeigen die neuen Satellitenbilder, dass die Luftabwehr in unmittelbarer Nähe bereits in Trümmern liegt. Damit steht der Palast laut Militäranalyst Jan Matwejew praktisch schutzlos da. Zwar könnten die vorhandenen Verteidigungssysteme grundsätzlich Drohnen abwehren, doch nach den jüngsten Treffern klafft eine erhebliche Lücke im Schutzschild. Erschwerend kommt hinzu, dass der Neubau aufgrund seiner schieren Größe aus der Luft problemlos zu erkennen ist, wie Matwejew betonte. Die Ukraine hat in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass sie Ziele tief im russischen Hinterland erreichen kann.
Wladimir Putin meidet Sotschi aus Angst vor Ukraine-Angriffen
Für den Kremlchef ein echtes Dilemma. Schließlich war Sotschi einst Wladimir Putins bevorzugtes Rückzugsgebiet. Allein 2021 – im Jahr vor dem Überfall auf die Ukraine – reiste er 24 Mal in die Region. Doch mit Beginn des Ukraine-Krieges hat sich das Bild radikal gewandelt. Laut "Financial Times" besuchte Putin die Gegend 2024 nur noch ein einziges Mal und 2025 ebenfalls nur einmal. Stattdessen hält sich der Kremlchef mittlerweile bevorzugt in Moskau und St. Petersburg auf - weit entfernt von der ukrainischen Grenze.
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fka/news.de/stg
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