Ukraine-Krieg aktuell: Russen-Stützpunkt in die Luft gejagt - mindestens 15 FSB-Beamte tot

Der Ukraine ist es gelungen, einen Stützpunkt des russisches Geheimdienstes in der besetzten Region Cherson in die Luft zu jagen. Laut aktueller Berichte wurden dabei mindestens 15 FBS-Beamte getötet und 30 weitere verletzt. Ein Video zeigt den Ukraine-Angriff.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Die Ukraine hat einen FSB-Stützpunkt in die Luft gejagt. (Foto) Suche
Die Ukraine hat einen FSB-Stützpunkt in die Luft gejagt. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Alexei Nikolsky
  • FSB-Stützpunkt in der Region Cherson bei Ukraine-Angriff zerstört
  • Video zeigt Angriff auf Russen-Stützpunkt
  • 15 FSB-Beamte getötet, 30 weitere verletzt

Auch nach über vier Jahren ist ein Ende des Ukraine-Krieges nicht in Sicht. Während Wladimir Putin sein Nachbarland unermüdlich mit Angriffen überzieht, setzt sich die Ukraine weiterhin tapfer gegen die russischen Invasoren zur Wehr. Aktuell können die ukrainischen Streitkräfte einen weiteren großen Erfolg auf dem Schlachtfeld verbuchen.

Weitere aktuelle Nachrichten zu Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg finden Sie am Ende dieses Textes.

FSB-Stützpunkt bei Ukraine-Angriff zerstört - 15 Putin-Beamte tot

Wie der aus Estland stammende Kriegsbeobachter WarTranslated aktuell beim Kurznachrichtendienst X berichtet, ist es der Ukraine gelungen, einen Stützpunkt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in der von Russland besetzten Region Cherson in die Luft zu jagen. Dabei sollen unbestätigten Berichten zufolge mindestens 15 FSB-Beamte getötet und 30 weitere verletzt worden sein. In dem knapp 44 Sekunden kurzen Clip, den der Kriegsbeobachter auf seinem Account teilte, ist zu sehen, wie der FSB-Stützpunkt nach dem Angriff in Flammen aufgeht.

Video aus dem Ukraine-Krieg: FSB-Stützpunkt ausgelöscht

Von pro-ukrainischen X-Nutzern und -Nutzerinnen wird der erfolgreiche Schlag der ukrainischen Streitkräfte gegen die russischen Invasoren bejubelt. "Die Ukraine entledigt sich gerade all der richtigen Leute. Ehre den Helden für ihre hervorragende Arbeit", heißt es in einem Kommentar bei X. Andere fragen sich, wie die Ukraine den Stützpunkt zerstört hat. "Sie zeigen die Angriffe selbst nicht, und die Art und Weise, wie die Gebäude beschädigt sind ... Ich frage mich, ob sie Brandbomben wie Thermit eingesetzt haben", spekuliert ein X-Nutzer.

Kampf um Cherson tobt seit Kriegsbeginn 2022

Russland begann mit der Besetzung der ukrainischen Region Cherson unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022. Bereits Anfang März gerieten weite Teile der Region unter russische Kontrolle. Die gleichnamige Gebietshauptstadt Cherson wurde am 2. März 2022 von russischen Truppen eingenommen. Doch bereits im November gelang Kiew die Rückeroberung der Stadt und großer Gebiete westlich des Dnipro. Die russischen Truppen zogen sich schließlich auf das östliche Ufer des Flusses zurück. Seitdem verläuft die Front weitgehend entlang des Dnipro. Aktuell kontrolliert Russland weiterhin Teile der Region Cherson, während die Stadt Cherson selbst unter ukrainischer Kontrolle steht.

Was man allerdings beachten sollte: Bisher stammen alle Meldungen zu dem Angriff aus ukrainischen oder Ukraine-nahen Quellen und Medien. Russland hat den Angriff auf den FSB-Stützpunkt bislang weder bestätigt noch dementiert. Zwar erscheint die Meldung plausibel, allerdings arbeitet auch die Ukraine mit Propaganda.

Auch diese Meldungen zu Wladimir Putin oder dem Ukraine-Krieg sind einen Blick wert:

/sba/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.