Wladimir Putin: So will der Kremlchef die Ukraine im Winter "endgültig in die Knie zwingen"
Ein Militärexperte schlägt Alarm. Markus Reisner ist überzeugt, dass Wladimir Putin die Ukraine in diesem Winter "endgültig in die Knie zwingen" will. Mit Kälte, Drohnen und einer schwindenden Luftabwehr will der Kremlchef seine Gegner besiegen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Militärexperte trifft düstere Prognose zum Ukraine-Krieg aktuell
- Wladimir Putin will Ukraine im Winter "endgültig in die Knie zwingen"
- Markus Reisner erklärt Putins eiskalten Winter-Plan
- Militärexperte warnt vor Putin-Angriff auf Europa
Der kommende Winter könnte für die Ukraine zum bisher schwersten seit Kriegsbeginn werden. Nach Einschätzung des österreichischen Militäranalysten Markus Reisner verfolgt Kremlchef Wladimir Putin, der nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa als Feind betrachtet, eine klare Strategie: Frost und Kälte sollen als Waffe gegen die Zivilbevölkerung dienen.
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Wladimir Putin will Ukraine im Winter "endgültig in die Knie zwingen"
"Putin ist zutiefst überzeugt, die Ukraine im Winter endgültig in die Knie zu zwingen", warnte Reisner im Gespräch mit "Bild". Im Zentrum von Putins Winter-Strategie steht die systematische Vernichtung der ukrainischen Energieversorgung. Bereits rund 80 Prozent der kritischen Infrastruktur des Landes sind nach vier Kriegsjahren schwer beschädigt oder vollständig zerstört. Genau hier setzt der Kremlchef nun den Hebel an.
Wladimir Putin nimmt die "verbliebenen Lebensadern der Ukraine" ins Visier
Trotz laufender US-Vermittlungsbemühungen und trotz Donald Trumps Versicherung, Putin sei an einem Ukraine-Deal interessiert, sieht Militärexperte Reisner keinerlei Kompromissbereitschaft auf russischer Seite. Stattdessen nehme der Kreml gezielt die verbliebenen Lebensadern der Ukraine ins Visier. Ein zentrales Problem für die Ukraine ist der schwindende Vorrat an Flugabwehrraketen. Laut Reisner gelten die Patriot-Systeme als "das entscheidende Mittel" gegen russische Raketenangriffe. Doch die Bestände reichen längst nicht mehr aus, um alle Bedrohungen abzuwehren.
Schwindende Luftabwehr ist die "Achillesferse" der Ukraine
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bei einem nächtlichen Angriff mit etwa 60 russischen Raketen konnte die ukrainische Luftverteidigung nur rund die Hälfte der Geschosse abfangen. Für Wladimir Putin ist diese sinkende Abfangquote ein strategischer Vorteil. "Das ist die Achillesferse, die Putin erkennt", so der Militärexperte. Der Kremlchef dürfte diese Schwachstelle in den Wintermonaten gezielt ausnutzen, um die ohnehin schwer angeschlagene Energieinfrastruktur endgültig lahmzulegen.
Wladimir Putin rüstet auf - Russland verschärft den Luftkrieg massiv
Parallel zur Raketenstrategie baut Moskau seine Kapazitäten im Drohnenkrieg erheblich aus. Neue Drohnen-Stützpunkte sollen die Angriffe aus der Luft in den kommenden Monaten drastisch intensivieren. Reisner rechnet damit, "dass die Russen damit die Luftkriegsführung in den nächsten Monaten noch massiv steigern werden".
Militärexperte Reisner warnt vor Putin-Angriff auf Europa
Doch die Bedrohung reicht weit über die ukrainischen Grenzen hinaus. Militärexperte Reisner zeichnet auch für Europa ein beunruhigendes Bild. Er rechnet mit einer Zunahme von Sabotageakten und hybriden Angriffen gegen EU-Mitgliedstaaten. Besonders die östlichen Bündnispartner könnten ins Fadenkreuz geraten. Begrenzte russische Attacken auf die EU-Ostflanke seien "durchaus vorstellbar", so der österreichische Analyst. Damit würde Moskau den Konflikt auf eine neue Eskalationsstufe heben – jenseits des eigentlichen Kriegsschauplatzes in der Ukraine.
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