Donald Trump: US-Präsident weiterhin sicher - Putin "möchte eine Einigung erzielen"

Donald Trump ist in seinem Glauben an Wladimir Putin und dessen gute Absichten unerschütterlich. Der US-Präsident erklärte in einem aktuellen Interview voller Überzeugung, dass der Kremlchef eine Einigung erzielen möchte - und machte indirekt Wolodymyr Selenskyj dafür verantwortlich, dass es bislang keinen Ukraine-Deal gibt.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump glaubt noch immer, dass Putin eine Einigung erzielen will. (Foto) Suche
Donald Trump glaubt noch immer, dass Putin eine Einigung erzielen will. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump spricht über Telefonat mit Wladimir Putin
  • US-Präsident sicher: Wladimir Putin will einen Ukraine-Deal
  • Trump gibt Selenskyj indirekt die Schuld, dass es noch keine Einigung gibt

Mehr als vier Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem Wladimir Putin den russischen Truppen den Einmarsch in die benachbarte Ukraine befohlen hat. Obwohl Donald Trump vor seiner Wiederwahl angekündigt hatte, den Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können, ist er diesem Ziel seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 bislang nicht näher gekommen.

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Donald Trump spricht über Telefonat mit Wladimir Putin

Zuletzt waren Donald Trumps Sondergesandte Jared Kushner und Steve Witkoff nach Russland und in die Ukraine gereist, um sowohl mit Wladimir Putin als auch mit Wolodymyr Selenskyj über eine mögliche Einigung zu sprechen. Nennenswerte Fortschritte in Richtung einer Friedenslösung wurden im Anschluss nicht bekannt. Stattdessen hatten sie mit einem eklatanten Sicherheitsfehlersowie einem "abscheulichen" Ukraine-Vorschlag für Wirbel gesorgt.

Wladimir Putin dementiert, "aggressive Pläne" gegenüber Europa zu haben

Im Anschluss an die Reise der US-Delegation hatten schließlich auch Wladimir Putin und Donald Trump miteinander telefoniert. Russland teilte diesbezüglich mit, dass der Kremlchef dem US-Präsidenten zugesichert habe, keine "aggressiven Pläne" in Bezug auf Europa zu haben. Der russische Präsident habe Trump zudem eine "objektive und ausführliche Analyse der Vorgänge auf dem Schlachtfeld" gegeben, so Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow gegenüber Journalisten.

Donald Trump weiterhin überzeugt: Wladimir Putin "möchte eine Einigung erzielen"

Vor seinem Abflug zum Republikaner-Parteitag nach Dallas, der von zahlreichen Abgeordneten boykottiert wird, äußerte sich nun auch Donald Trump zu dem Telefonat mit dem russischen Präsidenten. Gegenüber Reportern zeigte sich der 80-Jährige überzeugt, dass Wladimir Putin einen Friedensdeal abschließen möchte. "Wir hatten ein tolles Gespräch. Er möchte eine Einigung erzielen", so Donald Trump. Indirekt gab er Wolodymyr Selenskyj die Schuld daran, dass bisher noch kein Friedensdeal zustande gekommen ist: "Und wenn Selenskyj eine Einigung erzielen möchte, wäre das sehr schön."

Wladimir Putin besteht auf seinen Maximalforderungen für ein Ukraine-Kriegsende

Doch Dreh- und Angelpunkt der Verhandlungen sind und bleiben die Forderungen beider Kriegsparteien, wobei Wladimir Putin bislang keine Bereitschaft gezeigt hat, von seinen Maximalforderungen abzuweichen, die da wären:

  • Territoriale Abtretungen an Russland
  • Keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine
  • Militärische Schwächung der Ukraine
  • "Entnazifizierung" des ukrainischen Regimes
  • Stärkere Stellung der russischen Sprache
  • Aufhebung westlicher Sanktionen

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/ife/news.de/dpa

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