Wladimir Putin: Kremlchef droht verheerendes Dilemma nach Atombomber-Absturz
Wladimir Putin erhielt auch in dieser Woche eine Reihe verheerender Nachrichten. Während die russische Kriegsmaschinerie bröckelt und ein Atombomber in Flammen aufgegangen ist, steht der Kremlchef vor einem Dilemma und könnte sich schon bald gezwungen sehen, Moskaus "goldene Söhne" an die Front zu schicken. Sein neuer Protzpalast in Sotschi entwickelt sich indes zum Sicherheitsrisiko.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist
- Wladimir Putin erhält verheerende Nachrichten
- Atombomber abgestürzt - Kreml-Kriegsmaschinerie bröckelt
- Putin vor Dilemma - schickt er Moskaus "goldene Söhne" an die Front?
Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist: Obwohl bereits vier Jahre vergangen sind, seitdem Wladimir Putin seinen Truppen den Einmarsch in die Ukraine befohlen hat, ist der Kremlchef seinem ursprünglichen Ziel, das Nachbarland zu besetzen und ein pro-russisches Regime zu installieren, bislang nicht wirklich näher gekommen. Aktuell hält Russland gut ein Fünftel der Ukraine besetzt und sieht sich täglich mit verheerenden Rückschlägen konfrontiert.
Wladimir Putin erhält verheerende Nachrichten im Ukraine-Krieg aktuell
Auch in der vergangenen Woche bestimmten deshalb Meldungen von der Ukraine-Front sowie aus dem Kreml die Schlagzeilen. Kremlchef Wladimir Putin, der unlängst im Ukraine-Krieg erstmals eine speziell umgerüstete Drohne mit Düsenantrieb eingesetzt hat, die gezielt Strommasten und Stahlbrücken zerstören kann, erreichten erneut eine Reihe verheerender Nachrichten. Das sind die Putin-News der Woche.
Die Links zu den jeweiligen Putin-Meldungen finden Sie am Ende dieses Textes.
Russischer Atombomber abgestürzt - Putin-Jet geht in Feuerball auf
In der russischen Region Amur ist am Montag (28. September) ein strategischer Langstreckenbomber des Typs Tu-95 abgestürzt. Dabei kamen sechs Besatzungsmitglieder ums Leben. Laut des russischen Verteidigungsministeriums befand sich die Maschine auf einem Trainingsflug, als es zu dem Unglück kam. Videoaufnahmen im Netz zeigen den Absturz des Bombers. Für Kremlchef Putin verheerende Nachrichten, denn der verunglückte Bombertyp spielt eine zentrale Rolle in Russlands Angriffen auf die Ukraine. Die Tu-95 dient dem Kreml vor allem als Trägersystem für moderne Marschflugkörper. Darüber hinaus ist die Tu-95 auch für den Transport von Nuklearwaffen ausgelegt.
Putin ergreift verzweifelte Abwehrmaßnahmen – russische Luftabwehr ist überlastet
Indes zeigt die russische Kriegsmaschinerie immer deutlichere Risse. Denn während die Ukraine den russischen Invasoren mit luftabgeworfenen Kampfrobotern und Drohnen-Abfangraketen begegnet, erscheint Moskau immer verzweifelter und hat unter anderem begonnen, gigantische Stahlnetze zu spannen, um seine Infrastruktur zu schützen.
Moskaus "goldene Söhne" an die Front? Kremlchef vor verheerendem Dilemma
Zudem könnte Wladimir Putin schon zeitnah vor einem echten Dilemma stehen. Weil die personellen Verluste an der Front kaum noch auszugleichen sind, könnte der Kremlchef bald dazu gezwungen sein, Moskaus "goldene Söhne", also die Söhne der Kreml-Elite, an die Front zu schicken. So erklärte eine britische Abgeordnete in dieser Woche unter Bezugnahme auf die vom Kreml angekündigte Einberufungswelle: ""Ich weiß nicht, wie er das schaffen will, ohne die Menschen in Moskau und St. Petersburg zu bitten, ihre goldenen Söhne herzugeben – und das wird echten Ärger verursachen."
Neuer Schwarzmeer-Palast wird zum Risiko - Satellitenbilder zeigen zerstörte Luftabwehr
Indes droht Putin auch Ärger an einer gänzlich anderen Front: Sein neu erbauter Protzpalast an der Schwarzmeer-Küste nahe Sotschi wird zum Sicherheitsrisiko. Denn neue Satellitenbilder zeigen, dass die Luftabwehr in unmittelbarer Nähe in Trümmern liegt und das Anwesen somit praktisch schutzlos dasteht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Neubau aufgrund seiner schieren Größe aus der Luft problemlos zu erkennen ist. Für die Ukraine, die in der Vergangenheit wiederholt bewiesen hat, dass sie Ziele tief im russischen Hinterland erreichen kann, damit ein leichtes Ziel.
Neue Milliarden für den Krieg - Kreml-Dokumente enthüllen Putins Pläne
Doch all diesen Problemen ungeachtet, scheint Wladimir Putin weiterhin fest entschlossen, den Ukraine-Krieg fortzuführen. In dieser Woche veröffentlichte Dokumente zeigte, dass der Kremlchef die Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr auf ein beispielloses Niveau anheben will. Laut den Kreml-Dokumenten sind für 2027 Militärausgaben in Höhe von 178 Milliarden Euro geplant. Damit würde der bisherige Rekordwert seit Beginn des Ukraine-Krieges nochmals deutlich übertroffen, während selbst Kreml-nahe Ökonomen vor dem wirtschaftlichen Kollaps warnen.
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