Friedrich Merz: Feiertags-Post geht gewaltig nach hinten los - "nicht so clever"
Friedrich Merz erinnert am Tag der Deutschen Einheit an ein "Versprechen" und an das Thema "Verantwortung". Seine Worte entfesseln im Netz jedoch einen Sturm der Entrüstung. Die Folge: offene Rebellion und eine knallharte Abrechnung.
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
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- Friedrich Merz erntet für seinen Einheits-Post heftige Kritik
- Wütende Instagram-Kommentare und überraschende Rücktrittsforderungen
- Warum der Kanzler mit seinen Worten einen Nerv trifft
- Netzgemeinde rechnet mit Friedrich Merz und seiner Politik ab
Am Tag der Deutschen Einheit wendet sich Bundeskanzler Friedrich Merz auch über Social Media an das Volk. In einem Instagram-Post erinnert Merz an das, was das Volk als "Deutsche Einheit" geschaffen hat. Einheitlich wendet man sich hingegen offenbar nun gegen den Kanzler. Zumindest bei einem Thema scheint sich die Netzgemeinde jedenfalls einig zu sein: Der Bundeskanzler habe bisher auf ganzer Linie enttäuscht. Seine Worte schüren weder Hoffnung noch Aufbruchstimmung - ganz im Gegenteil.
Friedrich Merz sorgt mit Feiertags-Post am Tag der Deutschen Einheit für Ärger im Netz
"Was mutige Menschen erreichen können, zeigt die Deutsche Einheit", beginnt Friedrich Merz seinen Feiertags-Post bei Instagram, nebst eindrücklichem Bild des deutschen Volkes.
Die deutsche Einheit sei Versprechen und Verantwortung zugleich: "Wir halten unser Land zusammen, bewahren unsere Freiheit und sorgen dafür, dass auch kommende Generationen in einem geeinten Deutschland in Wohlstand leben können", schreibt Merz, der mit diesen Worten im Netz einen empfindlichen Nerv trifft.
Netz tobt nach seinen Worten:"Eventuell nicht so clever, dieser Post"
Die Reaktionen bei Instagram könnten nicht eindeutiger sein:
- "Ist das eine Aufforderung?"
- "Das Land spaltet sich aber leider gerade wieder Ihretwegen Herr Merz..."
- "Wenn Sie so weiter machen sind die Menschen bald wieder auf der Straße."
- "Ihre Politik ist schuld an der Unzufriedenheit der Bürger und haben zugleich die AFD verdoppelt.."
- "Eventuell nicht so clever, dieser Post."
- "Möchte klar positionieren, ich stehe kein Millisekunde hinter ihnen. Und bereue zutiefst die CDU gewählt zuhaben...."
- "Zeigen Sie stärke und treten Sie endlich zurück!"
- "Schade, dass Ihnen der Mut für einen Rücktritt fehlt. PS: Das Socialmediateam tut mir Leid."
- "Gute Motivation - gemeinsam als Volk gegen Sie als Kanzler (falls Sie vergessen haben, wen das Volk am 3.10. gestürzt hat - es war die damalige Regierung!)"
- "Schade das die Menschen nicht mutig genug sind, heute einfach wieder das Gleiche zu tun.... dann wäre der Spuk schon vorbei...."
- "Offenbar braucht man gar keine Mauer, um das Land zu spalten."
Bundeskanzler erreicht Wähler:innen nicht mehr
Während der Bundeskanzler von "Einheit" und "Freiheit" spricht, regt sich bei seiner Community ein Rebellionsgedanke. Merz wird vermehrt zum Rücktritt aufgefordert – und das nicht zum ersten Mal. Während selbst Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel sich erstmals öffentlich zum Thema "Zukunft in Deutschland" äußert und sich einen Seitenhieb gegen Friedrich Merz nicht verkneifen kann, rauschen derweil die Umfragewerte für Bundeskanzler Friedrich Merz weiter in den Keller. Und im Netz zeigt sich das, was auch die jüngsten Wahlerfolge der AfD widerspiegeln – die CDU, allem voran Friedrich Merz, erreicht mit seinen Worten die Wähler:innen nicht. In diesem Fall sorgt selbst ein harmloser Feiertagspost zum Tag der Deutschen Einheit für konsequente Rücktrittsforderungen.
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