Sportwelt in tiefer Trauer: Ski-Star (29) stirbt bei Lawinen-Unglück - Ehemann überlebt nur knapp
Die Ski-Sportwelt trauert um eines ihrer größten Talente. Bei einem Lawinenunglück in Patagonien verstarb die französische Profisportlerin Juliette Willmann. Sie wurde von einer Lawine verschüttet. Ihr Ehemann überlebte nur knapp.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Ski-Star Juliette Willmann stirbt mit nur 29 Jahren bei einem Lawinenunglück in Patagonien
- Anderthalb Meter unter dem Schnee begraben – warum für die Freeriderin jede Hilfe zu spät kam
- Tragisches Unglück - in welchem Zustand sich ihr Ehemann Pierre nach der Rettung befand
Es erinnert an das tragische Schicksal der ehemaligen Biathletin Laura Dahlmeier, die nach einer Wanderung in den Bergen nie zurückkehrte. Die französische Skifahrerin Juliette Willmann ist laut Medienberichten im Alter von 29 Jahren bei einem Lawinenunglück in Patagonien ums Leben gekommen. Die Hintergründe.
Juliette Willmann tot - Ski-Star verstirbt bei Lawinen-Unglück in Patagonien
Juliette Willmann zählte über Jahre hinweg zu den bekanntesten Gesichtern des internationalen Freeride-Sports. Neben Wettkämpfen auf höchstem Niveau zog es sie vor allem in unberührtes Gelände abseits präparierter Pisten.
Während einer Skitour in Argentinien wurde sie von abgehenden Schneemassen verschüttet. Ihr Ehemann Pierre war ebenfalls in das Unglück verwickelt, überlebte jedoch. Laut Behördenangaben befand er sich nach der Rettung nicht mehr in Lebensgefahr.
Anderthalb Meter unter dem Schnee begraben
Noch bevor professionelle Rettungskräfte am Unglücksort eintrafen, machten sich andere Skitourengeher auf die Suche nach der Verschütteten. Sie fanden Willmann schließlich rund eineinhalb Meter tief unter den Schneemassen. Trotz aller Bemühungen kam für die 29-Jährige jede Rettung zu spät.
Besonders erschütternd: Nur wenige Tage vor dem tödlichen Unglück hatte das Ehepaar noch Bilder und Eindrücke aus Patagonien mit seinen Followern geteilt. Willmann hatte nach einer gemeinsamen Tour beschrieben, wie glücklich sie und Pierre darüber seien, die Berglandschaft der Region entdecken zu können. Es sollte eine ihrer letzten Nachrichten sein.
Vom Rennsport zur Freiheit der Berge
Juliette Willmann kam in Marseille zur Welt und verbrachte ihre Kindheit in Südfrankreich. Ihre sportliche Laufbahn begann sie zunächst im klassischen alpinen Skisport. Mit 19 Jahren kehrte sie dem Rennsport jedoch den Rücken und widmete sich fortan dem Freeriden.
Der Wechsel erwies sich als richtige Entscheidung: 2019 schaffte Willmann den Sprung auf die Freeride World Tour, die höchste Wettkampfserie der Disziplin. Dort trat sie über mehrere Saisons hinweg gegen die weltbeste Konkurrenz an.
Doch klassische Wettbewerbe allein genügten ihr nicht. Willmann suchte zunehmend die Herausforderung fernab markierter Strecken – in genau jenem ungesicherten Terrain, das ihr nun in Patagonien zum Verhängnis wurde.
"Mein Herz ist völlig gebrochen"
Aus der Freeride-Gemeinschaft erreichten zahlreiche Beileidsbekundungen die Familie der Verstorbenen. Besonders bewegend fiel der Abschied der früheren US-amerikanischen Freeriderin Jackie Paaso aus. Sie widmete Willmann emotionale Worte: "Wenn ich jemals eine kleine Schwester gehabt hätte, hätte ich mir gewünscht, dass sie genau wie Juliette wäre – freundlich, stark, intelligent, talentiert und voller Lebensfreude."
Paaso richtete sich zudem direkt an den hinterbliebenen Ehemann: "Mein Herz ist völlig gebrochen und ich bin zutiefst erschüttert für Pierre angesichts dieses wahrlich unvorstellbaren Verlusts." Auch in den sozialen Netzwerken drückten unzählige Sportler und Fans ihre Fassungslosigkeit über den tragischen Tod der erst 29-Jährigen aus.
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ife/news.de/stg
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