Wladimir Putin in Viren-Angst: Engste Vertraute verbannt - Paranoia des Kreml-Chefs nimmt überhand

Herbstzeit ist Virenzeit - und zugleich die schlimmste Jahreszeit für Wladimir Putin. Der Kreml-Chef soll panische Angst vor Infektionen haben und nach Erkrankungen enger Mitarbeiter strikte Regeln für Infizierte erlassen haben.

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Wladimir Putin soll unbändige Angst davor haben, sich mit Viren zu infizieren. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll unbändige Angst davor haben, sich mit Viren zu infizieren. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik | Aleksey Nikolskyi
  • Wladimir Putin in Angst vor Infektionen
  • Mehrere Kreml-Vertraute erkrankt - Putin verhängt strenge Regeln
  • Kein Zutritt ohne negativen Test: Wladimir Putin lässt jeden auf Grippe und Coronavirus untersuchen

Wenn sich der Sommer verabschiedet und dem Herbst mit kürzeren Tagen und nasskaltem Schmuddelwetter Platz macht, haben auch Grippe- und Erkältungsviren sowie andere Erreger wieder ihren großen Auftritt - sehr zum Unmut von Wladimir Putin, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht. Der russische Präsident soll geradezu außer sich vor Angst vor Infektionen sein und in seiner Paranoia zu drastischen Maßnahmen greifen.

Wladimir Putin in Viren-Panik: Engste Kreml-Mitarbeiter fallen bei Infektionstest durch

Wie der für Insider-Informationen aus Regierungskreisen bekannte Telegram-Kanal VChK-OGPU der britischen "Metro" zufolge berichtet, wurden Wladimir Putins zwei ranghöchste Mitarbeiter in den Krankenstand geschickt: Anton Waino, Chef der Präsidialverwaltung, und sein Stellvertreter Sergei Kirijenko sollen bei den im Kreml nach wie vor vorgeschriebenen Corona- und Grippetests durchgefallen sein.

Grippe und Coronavirus legen Putins Regierung lahm - Kreml-Chef fürchtet Ansteckung

Dem Kanal zufolge habe eine Covid-19- und Grippewelle die russische Regierung erfasst – und der 73-jährige Präsident, der seine Gesundheitsdaten bekanntlich wie ein Staatsgeheimnis hütet, will sich offensichtlich um jeden Preis vor einer Infektion schützen.

Wladimir Putin verlangt Coronatests als Pflichtprogramm von jedem Kreml-Besucher

Dass Putin weiterhin auf strikte Schutzmaßnahmen besteht, überrascht Kreml-Beobachter kaum. Laut VChK-OGPU müssen sich nach wie vor sämtliche Personen, die den Präsidenten persönlich treffen, einem Coronatest unterziehen. "Diese Tests werden immer noch von denjenigen verlangt, die sich mit Wladimir Putin treffen", heißt es in dem Beitrag des Telegram-Kanals. Darüber hinaus soll Putin sogar umfangreiche Quarantänezeiten für Regierungsvertreter anordnen.

Der russische Staatschef gilt als geradezu neurotisch besorgt, was das Risiko einer Covid-Infektion betrifft. Seine Furcht speist sich dem Bericht zufolge vor allem aus der Sorge, das Virus könnte bei ihm andere gesundheitliche Probleme auslösen oder verschlimmern – ein Hinweis, der angesichts der seit Jahren kursierenden Spekulationen über seinen Gesundheitszustand besonderes Gewicht bekommt.

Wie krank ist Wladimir Putin? Die Gerüchteküche zu Parkinson, Krebs und Doppelgängern brodelt seit Jahren

Spekulationen über Wladimir Putins Gesundheitszustand haben mittlerweile Tradition. Wann immer Russlands Präsident längere Zeit nicht öffentlich in Erscheinung tritt, schießen die Theorien ins Kraut. Die Palette reicht von Parkinson über einen Herzinfarkt bis hin zu verschiedenen Krebserkrankungen. Auch Gerüchte über kosmetische Eingriffe und den Einsatz von Doppelgängern, die seinen angeblichen Tod verschleiern sollen, machen regelmäßig die Runde – Letzteres wurde von seinen Sprechern stets mit einem Lachen abgetan. Erst im Mai 2026 sorgte ein Staatsbesuch in China für Aufsehen, als aufmerksame Beobachter ein leichtes Hinken bei Putin zu erkennen glaubten. Dennoch gilt der Kreml-Chef als versierter Stratege im Umgang mit derartigen Spekulationen, die ihn seit über einem Jahrzehnt begleiten.

Außerhalb des Kreml ist von Putins Viren-Paranoia nichts zu spüren

Wer angesichts all dieser Berichte einen angeschlagenen Präsidenten erwartet hätte, wurde Ende September eines Besseren belehrt. Putin trat vor das frisch gewählte russische Parlament, um die neunte Sitzungsperiode der Duma feierlich zu eröffnen. Dabei präsentierte er sich mit ernster Miene, wirkte aber augenscheinlich bei guter Gesundheit. Inhaltlich schlug der Kreml-Chef gewohnt selbstbewusste Töne an. Russland könne nicht "durch die Welt rennen, sich selbst erniedrigen" und "um Almosen betteln", erklärte er den Abgeordneten. Eine Botschaft, die einmal mehr Stärke demonstrieren sollte – und die Frage, wie es um Putins Gesundheit tatsächlich bestellt ist, zumindest für den Moment in den Hintergrund rückte.

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