Wladimir Putin: Berichte über geheimes Depot - schmuggelt Russland Waffen nach Deutschland?
Laut einem Bericht sollen deutsche Sicherheitsbehörden nach Waffen suchen, die über einen präparierten LKW nach Deutschland geschmuggelt wurden. Angeblich befinden sich die Waffen bereits im Land.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Verdacht auf russisches Waffendepot in Deutschland
- Mutmaßlich suchen deutsche Sicherheitsbehörden nach Waffen
- Waffen wurden mutmaßlich nach Deutschland geschmuggelt
Russland steht unter Verdacht, ein geheimes Waffendepot in Deutschland zu besitzen. Laut einem "Bild"-Bericht sollen deutsche Sicherheitsbehördenmit Hochdruck nach Waffen suchen, die offenbar über Serbien in einem präparierten Lastwagen nach Deutschland geschmuggelt wurden. Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Entdeckungen, darunter einem Pistolenfund am Stadtrand von Berlin.
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Bericht über Russlands mutmaßliche Waffenlieferung nach Deutschland - Sprengstoff in Konservendosen
Die Spur führt nach Serbien. Am Abend des 11. Juni 2026 stoppten Polizisten nahe der Stadt Subotica unweit der ungarischen Grenze zwei verdächtige Fahrzeuge. Im Wagen eines Serben mit russischem Pass sollen Ermittler Einzelteile einer umgebauten Drohne gefunden haben. Deutsche Spezialisten kamen später zu dem Schluss, dass sich daraus eine flugfähige Bombe hätte konstruieren lassen. Später durchsuchten die Beamten ein Fahrzeug. Darin warenzwei Konservendosen, die mit Sprengstoff gefüllt waren. Zwei Männer wurden in Untersuchungshaft gebracht.
Nur einen Tag nach den Festnahmen erhielten die serbischen Behörden von einem verbündeten Geheimdienst einen Hinweis auf einen Lastwagen mit speziell eingebauten Hohlräumen, der sich mutmaßlich auf dem Weg nach Deutschland befunden haben soll. Doch den serbischen Sicherheitskräften entwischte das Fahrzeug.
Russlands Waffen sind längst in Deutschland?
Gut zwei Wochen später, fanden deutsche Grenzpolizisten bei der Einreise eines Lastwagens aus Österreich mutmaßlich die beschriebenen präparierten Hohlräume. Doch sämtliche Verstecke waren leer. Sie fanden keine Waffenlieferung. Dennoch ist es für die Sicherheitsbehörden eine alarmierende Erkenntnis: Das gefährliche Material könnte sich bereits seit dem Zeitraum um Mitte Juni irgendwo in Deutschland befinden.
Die Sicherheitsbehörden hegen einen konkreten Verdacht: Das verschwundene Material war nach Erkenntnissen der "Bild" mutmaßlich für einen Angriff auf ein Rüstungsunternehmen in Bayern bestimmt. Der Betrieb spielt eine zentrale Rolle bei der Lieferung von Verteidigungsgütern an die Ukraine in deren Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg.
Bis heute verläuft die Fahndung nach den Waffen ergebnislos. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Material in einem geheimen Depot lagert und jederzeit für einen Anschlag eingesetzt werden könnte. Sämtliche involvierten Behörden verweigern öffentliche Auskünfte zu dem Vorgang. Auf den Akten, die der "Bild" vorlagen, prangt der Vermerk "amtlich geheim gehalten".
Geheimes russisches Waffenversteck am Berliner Stadtrand
Der bayerische Fall ist nicht der einzige, der die deutschen Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt. Bereits vor über einem Monat berichteten WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" über ein geheimes Waffenlager am Berliner Stadtrand. In einem Waldstück an der Grenze zwischen Brandenburg und Berlin hatten Beamte ein professionell angelegtes Erdversteck mit zwei scharfen Kurzwaffen aufgespürt.
Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz handelt es sich um ein Depot russischer Geheimdienste. Die Pistolen waren demnach für Agenten bestimmt, die im Auftrag Moskaus sogenannte "kinetische Operationen" – also physische Angriffe wie Attentate – auf deutschem Boden ausführen sollten. Im Zusammenhang mit dem Fund wurde bereits im Herbst 2025 ein Verdächtiger in Rumänien festgenommen. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Putins Geheimdienst soll Sabotagenetzwerke in ganz Europa steuern
Die Einzelfälle fügen sich zu einem bedrohlichen Gesamtbild zusammen. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden sollen mutmaßlich derzeit mehrere von Russland gelenkte Sabotagenetzwerke auf europäischem Boden aktiv sein. Als Drahtzieher gilt offenbar der russische Militärgeheimdienst GRU, der über eine eigene Abteilung für verdeckte Einsätze verfügen soll.
Die Methoden erinnern an Zeiten des Kalten Krieges. Schon die Sowjetunion unterhielt systematisch geheime Waffenlager in Westeuropa, um im Ernstfall militärische Einrichtungen und Rüstungsstandorte angreifen zu können. Neben Schusswaffen wurden damals auch Sprengstoff und Kommunikationsgeräte in Erdverstecken deponiert.
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bos/news.de/stg
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