Wladimir Putin unter Verdacht: Geheimes Waffenlager in Berlin entdeckt - Verfassungsschutz ermittelt
Sicherheitsbehörden haben in einem Berliner Waldstück ein geheimes Waffenlager entdeckt. Laut Verfassungsschutz führt die Spur direkt in den Kreml. Russische Geheimdienste sollen involviert sein. Steckt Wladimir Putin dahinter?
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Putin und seine Geheimdienste im Visier: Waffenlager bei Berlin entdeckt
- Zwei Pistolen sollen für russische Attentatspläne in Deutschland bestimmt gewesen sein
- Ermittler verfolgen eine brisante Spur bis zu einem Verdächtigen in Rumänien
- Verfassungsschutz warnt vor russischen Anschlägen und hybrider Kriegsführung
Deutsche Sicherheitsbehörden haben im Berliner Stadtwald nahe der brandenburgischen Grenze ein verstecktes Waffenlager aufgespürt. Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz wurde das Depot im Auftrag russischer Geheimdienste eingerichtet, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichten.
Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat
In dem geheimen Versteck befanden sich demnach zwei Pistolen. Die Bundesanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen – der Vorwurf lautet auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Steckt Wladimir Putin hinter dem geheimen Waffen-Depot?
Bereits vor einiger Zeit konnte ein Tatverdächtiger in Rumänien gefasst werden. Er steht im Verdacht, das Waffendepot angelegt zu haben. Die Schusswaffen waren den Sicherheitsbehörden zufolge für Attentate bestimmt, die Agenten im russischen Auftrag auf deutschem Boden hätten verüben sollen.
Ermittler stießen schon im Spätsommer 2025 auf das Versteck
Die Entdeckung des Depots liegt bereits rund ein Jahr zurück. Nach einem konkreten Hinweis lokalisierten Beamte das Waffenlager im Spätsommer 2025 im Waldgebiet nahe Berlin. Die beiden Pistolen wurden umgehend unbrauchbar gemacht.
Anschließend nahmen die Ermittler das Versteck unter Beobachtung – allerdings vergeblich. Niemand tauchte auf, um die Waffen abzuholen. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Hintermänner von der Enttarnung des Depots erfahren haben könnten, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichten.
Keine Reaktion seitens des Kreml-Chefs
Sowohl der Verfassungsschutz als auch die russische Botschaft äußerten sich bislang nicht zu dem Fall. Das Bundesamt lehnte eine Stellungnahme auf Nachfrage ab, aus Moskau kam ebenfalls keine Reaktion.
Geheimes Attentat in Deutschland geplant
Nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden dienten die beiden Pistolen einem konkreten Zweck: Sie sollten von Agenten abgeholt werden, die im russischen Auftrag sogenannte kinetische Operationen durchführen sollten. Hinter diesem Begriff verbergen sich gezielte Attentate oder Anschläge auf Personen. Ob Politiker oder hochrangige Wirtschaftsvertreter ins Visier genommen werden sollten, geht aus den bisherigen Berichten nicht eindeutig hervor.
Verfassungsschutz schlägt seit Monaten Alarm wegen russischer Attentatspläne
Der Fund im Berliner Stadtwald reiht sich in ein bedrohliches Muster ein. Seit geraumer Zeit warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz vor möglichen russischen Anschlägen auf Personen in Deutschland. Behördenchef Sinan Selen verwies dabei auf Hinweise, wonach gezielt Menschen ausgespäht würden – im Zusammenhang mit mutmaßlichen Attentatsvorbereitungen.
Moskau setzt nach Erkenntnissen des Inlandsgeheimdienstes verstärkt auf hybride Kriegsführung gegen westliche Staaten. Das Spektrum reicht von Spionageaktivitäten über digitale Angriffe bis hin zu Sabotageakten. Die Entdeckung eines Waffendepots mit konkretem Attentatsbezug markiert dabei eine neue Eskalationsstufe.
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