Ukraine-Krieg aktuell: Baldiges Kriegsende? Trump schickt Putin eine unmissverständliche Botschaft

Donald Trump sprach bei der UN-Vollversammlung erneut über ein baldiges Kriegsende in der Ukraine. Abseits der Vereinten Nationen sendete der US-Präsident eine eindeutige Botshcaft an Wladimir Putin.

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Donald Trump schickte Wladimir Putin eine Botschaft zum Ukraine-Krieg. (Foto) Suche
Donald Trump schickte Wladimir Putin eine Botschaft zum Ukraine-Krieg. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
  • Donald Trump hat eine knappe Botschaft an Wladimir Putin am Rande der UN-Vollversammlung
  • US-Präsident macht Kremlchef eine Ansage zum Ende des Ukraine-Krieges
  • Trump sprach sich dafür aus, dass der Ukraine-Krieg bals endet

Er wollte den Ukraine-Krieg in wenigen Tagen gleich nach seinem Amtseintritt im Januar 2025 beenden, doch bis heute gelang es Donald Trump nicht, Russland zum Aufgeben zu überreden. Die bisherigen Friedensgespräche unter Beteiligung von US-Vertretern konnten keinen Frieden erzielen. Bei seinem UN-Besuch in New York übermittelte der US-Präsident Wladimir Putin eine deutliche, wenn auch knappe Botschaft für ein Kriegsende.

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Frage zum Kriegsende in der Ukraine – Donald Trump sendet Wladimir Putin eine knappe Botschaft

Als Donald Trump gemeinsam mit Ehefrau Melania Trump zu den Rolltreppen ging, fragte ihn ein Reporter, was seine Botschaft an den Kremlchef sei. Daraufhin antwortete Trump mit drei Wörtern: "Beende den Krieg." Mehr hatte er dazu nicht zusagen. Er wendete sich ab und ging weiter, wie in einem Video auf der Plattform X zu sehen ist.

US-Präsident spricht bei der UN vom baldigen Ende des Ukraine-Kriegs

Dafür äußerte er sich in seiner Rede bei der UN-Generalversammlung etwas ausführlicher. Vor den versammelten Delegierten hat er abermals ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs in Aussicht gestellt. Die USA arbeiteten eng mit der Führung Russlands und der Ukraine zusammen, sagte er in New York. Man werde den Konflikt lösen – und zwar schneller als die Leute dächten, behauptete Trump. Ähnlich forsch behauptete Trump zuletzt in einem Interview sogar, Putin wolle eine Einigung erzielen.

Trump erhöht Druck auf den Kremlchef

Zugleich deutete der US-Präsident an, dass er den Druck auf Russland verstärken könnte. Er verwies auf das jüngst verabschiedete US-Gesetz, das ihm Vollmachten gibt, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen. "Und wenn es nötig wird, werde ich sie verwenden müssen", sagte Trump vor den Vereinten Nationen. Seine Regierung hatte die Unterstützung der Ukraine im Vergleich zu Maßnahmen unter seinem Vorgänger Joe Biden zurückgefahren.

Moskau lehnt Selenskyjs Waffenruhe-Vorschlag ab

Putin zeigte vor einer Weile ebenfalls mutmaßlich ein Entgegenkommen. Auf einmal sprach er von Frieden. Der Mann, der seit dem 24. Februar 2022 an seiner Kriegsstrategie festhält, zeigt sich plötzlich offen für Verhandlungen? Die Realität zeigt aber ein ganz anderes Bild. Zuletzt lehnte Moskau den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab, eine begrenzte Waffenruhe zu vereinbaren. Präsident Wladimir Putin habe immer gesagt, "dass Russland sich einsetzt für einen dauerhaften Frieden, nicht für eine Waffenruhe, die im Grunde nichts bringt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Staatsmedien zufolge. Zudem warf Peskow Selenskyj vor, sich mal für ein Ende des Kriegs auszusprechen und mal neue Angriffe anzukündigen.

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/news.de/dpa

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