Donald Trump bei der UN: Iran "in die Hölle treiben" – US-Präsident verliert sich in Drohung
Donald Trump hat in seiner Rede bei der UN-Vollversammlung minutenlang über den Iran-Krieg gesprochen. Dabei wählte er martialische Worte, die in einer Drohung in Richtung Teheran mündeten.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump wendet sich bei UN-Vollversammlung gegen den Iran
- US-Präsident spricht von der Zerstörung der iranischen Revolutionsgarde
- Trump spricht von einem Deal, ohne konkret zu werden
Zuletzt gab es immer wieder Kritik am von der US-Regierung begonnenen Iran-Krieg.US-Präsident Donald Trump hat den Konfliktvor der UN-Vollversammlung verteidigt und dabei eine erneute Drohung in Richtung Teheran ausgesprochen.
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UN-Vollversammlung - Trump bezeichnet den Iran als "Tyrann des Nahen Ostens"
Der Iran sei "der Tyrann des Nahen Ostens" gewesen, sei das nun aber nicht mehr, sagte Trump zum Auftakt der Generaldebatte in New York. Als Politiker sei er stets unerschütterlich geblieben. "Ich werde niemals zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt", bekräftigte Trump. "Der Iran war bereit, Europa zu treffen", sagte er, ohne weiter darauf einzugehen. Vertreter des Irans verfolgten seine Äußerungen regungslos.
Donald Trump droht Teheran – US-Präsident will Iran-Regime "in die Hölle führen"
Er sprach auch von einer großen Entscheidung, die er treffen müsse. Will ich den Iran vernichten - ohne ihnen eine Chance zu geben, Menschen und Länder zu töten und zu zerstören. Werde ich sie in die Hölle treiben, ohne Chance auf Überleben und ohne Hoffnung auf künftige Großartigkeit", ist er in einem auf der Plattform X geteilten Videoausschnitt zu hören. Er glaube daran, dass sie (die USA, Anm. d. Red.) einen Deal machen werden. Dabei drohte er dem Iran erneut. "Wir müssen die iranische Revolutionsgarde zerstören und werden sie in die Hölle führen. Sie warten nur darauf, wie ich in den Midterm-Wahlen abschneiden werde", so der US-Präsident. Das iranische Regime sei "schwach und verzweifelt", meint Trump. Die Ölkrise werde bald beendet sein.
Trump to the UN: "Do I annihilate the Islamic Republic, and do it quickly? Do I drive them into hell?" pic.twitter.com/cIYBO1Mp3w
— Aaron Rupar (@atrupar) September 22, 2026
Iran-Krieg wurde für Trump zum Problem
Ende Februar hatten die USA und Israel den Krieg gegen den Iran gemeinsam begonnen. Teheran reagierte darauf mit Gegenangriffen in der Region. Die USA begründeten ihren militärischen Einsatz unter anderem damit, verhindern zu wollen, dass der Iran jemals eine Atomwaffe erlange.
Im Verlauf des Kriegs wurde der Streit um das umstrittene iranische Atomprogramm allerdings zunehmend von einem anderen Problem überlagert, das vor den amerikanisch-israelischen Angriffen noch nicht bestand: die Kontrolle über die Straße von Hormus.
Der Iran brachte den Schiffsverkehr in der für den Ölhandel zentralen Meerenge schon kurz nach Kriegsbeginn mit Drohungen und Angriffen faktisch zum Erliegen. In der Folge schossen die Öl- und Benzinpreise weltweit in die Höhe.
Präsident Trump und seine Republikaner setzen das vor den wichtigen Parlamentswahlen Anfang November innenpolitisch unter Druck. Der Iran-Krieg ist in den USA unbeliebt. Er zieht sich inzwischen seit fast sieben Monaten – und damit deutlich länger als die paar Wochen, die Trump zu Beginn dafür anberaumt hatte.
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bos/news.de/dpa
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