Donald Trump: "Der Typ ist ein eiskalter Verlierer!" US-Präsident ätzt gegen früheren Bush-Berater
Donald Trump stört sich erneut an Entscheidungen gegen seine Partei. Karl Rove will nicht für einen Republikaner stimmen. Daraufhin verliert sich der US-Präsident in wüsten Beleidigungen gegen den früheren Bush-Berater.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump wütet gegen Karl Rove
- US-Präsident beleidigt Ex-Bush-Berater als "Verlierer" und dichtet ihm das "Trump Derangement Syndrome" an
- Roves Wahl für einen Demokraten löste offenbar Trumps Wut-Beitrag aus
Mit Kritik kommt Donald Trump weniger gut klar. Wer sich gegen den US-Präsidenten wendet oder Missstände aufdeckt,muss wie zuletzt die "New York Times"mit einem wütenden Beitrag auf Truth Social rechnen. Seine aktuelle Schimpftirade richtet sich ausgerechnet gegen den früheren Strategen der Republikaner und Ex-Stabschef des Weißen Hauses, Karl Rove.
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Donald Trump attestiert Ex-Stabschef des Weißen Hauses das "Trump-Derangement-Syndrom"
Montagnacht teilte Donald Trump seine wütende Nachricht auf seinem eigenen Sprachrohr. Darin wirft er Karl Rove vor, der Republikanischen Partei zu schaden und "oft völlig falsch" zu liegen. Trump überschreitet dabei eine Grenze und unterstellt dem früheren Berater von George W. Bush, unter "einem schweren Fall des 'Trump-Derangement-Syndroms'" zu leiden.
Diesen Begriff (TDS) benutzen Trump und treue Anhänger häufig, um die gegen den 80-Jährigen gerichtete Kritik abzuwerten. Der Begriff entstand aber nicht in der MAGA-Gemeinschaft, sondern hat seinen Ursprung 2003, als der konservative Kolumnist Charles Krauthammer den Begriff "Bush Derangement Syndrome" verfasste, berichtet "T-online". Bei TDS handelt es sich aber um "keine medizinische Erkrankung", erklärt CNN-Journalist ChrisCillizza auf Substack. Dennoch wollten Republikaner in Minnesota mit einem Gesetzentwurf die Bezeichnung als psychische Erkrankung einstufen lassen.
US-Präsident Trump beleidigt Karl Rove als eiskalten "Verlierer"
Der US-Präsident gibt sich danach prahlerisch und begründet seinen Vorwurf, indem er schreibt, "fast zehn Jahre lang so viele der Menschen und Dinge, die er wollte und befürwortete, zurückgedrängt und besiegt" zu haben. Seinen Beitrag beendet er mit einer Frage und einer Beleidigung. "Warum halten Fox News und das WSJ seine RINO-Stimme am Leben? Der Typ ist ein eiskalter Verlierer!"
Vor Trumps Wut-Beitrag - Bush-Berater will Demokrat wählen
Seine aufgebrachten Worte sind offenbar den jüngsten Äußerungen von Karl Rove geschuldet. Er will für den DemokratenJon Rosenthal aus Houston stimmen, der für einen Sitz in der Texas Railroad Commission kandidiert, statt für den Republikaner Bo French. Bei einem Mittagessen im Headliners Club in Austin bezeichnete Rove French als "Fanatiker", berichtet "The Texas Tribune" und bezieht sich auf Teilnehmer, die zu ihrem Schutz anonym bleiben.
Generell bleibt Rove gegenüber dem 80-Jährigen nicht still. Zuletzt warnte er in einem Kommentar für das "Wall Street Journal" Republikaner vor Trumps Festhalten an einem Plan für die Zwischenwahlen, der zum Scheitern verurteilt sei.
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bos/loc/news.de
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