Donald Trump: Vorwürfe widerlegt – US-Präsident wettert gegen Zeitung
Die "New York Times" hat mit Fakten die Vandalismus-Vorwürfe der US-Regierung am Reflecting Pool widerlegt. Das gefiel dem US-Präsidenten offenbar gar nicht. Er reagierte auf Truth Social. Die Sache hat nur einen Haken: Die Fakten spielen nicht mit.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump wettert gegen "New York Times"
- Das US-Innenministerium ätzt gegen Zeitung und wird vorgeführt
- Bauunternehmer räumt auf und gibt sich selbst die Schuld an den Schäden am Lincoln Memorial Reflecting Pool
Die Renovierung des Lincoln Memorial Reflecting Pools ist von zahlreichen Problemen geprägt. Zuletzt waren Schäden an der Anlage zu sehen. Sogleich sprach US-Präsident Donald Trump von Vandalismus. Diese Vorwürfe hielten sich hartnäckig, bis der Bauunternehmer seine eigene Schuld zugab. Darüber berichtete die "New York Times", wofür die Zeitung von der Pressestelle des US-Innenministeriums attackiert wurde.
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Donald Trump wettert gegen "New York Times"
Donald Trump selbst äußerte sich zu dem Bericht nicht. Dafür teilte er den Beitrag der Pressestelle auf Truth Social. Darin heißt es:"Am 25. Jahrestag von 9/11 hat die New York Times Zeit und Ressourcen darauf verwendet, den Reflecting Pool zu analysieren", hieß es darin. "Sie vermeiden es weiterhin, echte Berichterstattung über den ganzen Vandalismus zu machen." Unter dem Text veröffentlichten sie zwei Fotos, auf denen sich die Schäden zeigen. Trump sagt zwar nicht selbst etwas, aber der Re-Post könnte als Zustimmung verstanden werden.
On the 25th anniversary of 9/11, the New York Times spent time and resources analyzing the Reflecting Pool.
— U.S. Interior Press (@interiorpress47) September 12, 2026
And they continue to avoid doing any real reporting on all the vandalism that has clearly happened at the Reflecting Pool:
- 342 feet of razor blade slashes
- "8647" spray… pic.twitter.com/mbDwJZxitz
"New York Times" widerlegt Trumps Vandalismus-Vorwurf
Die Darstellung des Innenministeriums hat allerdings einen entscheidenden Haken. Denn wie die "New York Times" in ihrer Recherche aufdeckte, hatte der mit der Sanierung beauftragte Auftragnehmer der Trump-Regierung selbst mitgeteilt, dass die Schäden an der Auskleidung des Reflecting Pools auf interne Fehler zurückzuführen seien – und eben nicht auf Vandalismus. Die Zeitung beruft sich dabei auf Dokumente, die sie einsehen durfte. In dem Dokument ist von "menschlicher Unachtsamkeit" die Rede. Demnach wurde in einigen Bereichen zu wenig Grundierung verwendet, wodurch sich die Schichten der Auskleidung nicht miteinander verklebten. Außerdem waren die beiden Chemikalien nicht kompatibel. Dazu heißt es in dem Bericht: "Die oberste chemische Schicht erreichte eine Temperatur, die höher war, als die darunterliegende Verbindung aushalten konnte, und die Hitze führte dazu, dass sich die unterste Schicht aufblähte und ablöste, wie aus den Unterlagen hervorgeht."
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bos/bua/news.de/stg
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