Donald Trump: Viraler Spott - US-Präsident entgleisen die Gesichtszüge

Donald Trumps Gesichtszüge haben beim Empfang von Xi Jinping kurz ein Eigenleben geführt. Als zwei US-Flugzeuge über die Staatschefs flogen, verzog der US-Präsident seine Gesichtsmuskulatur. Die viralen Aufnahmen gingen über Spott hinaus.

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Als ein Flugzeug über ihn und Xi Jinping hinwegflog, verzog Donald Trump sein Gesicht. (Foto) Suche
Als ein Flugzeug über ihn und Xi Jinping hinwegflog, verzog Donald Trump sein Gesicht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump verzieht wegen lauten US-Bombern neben Xi Jinping das Gesicht
  • Trumps Reaktion löst spöttische Reaktionen aus
  • Kommentator spekuliert über Demenzerkrankung beim US-Präsidenten

Was als pompöse Begrüßungszeremonie für Chinas Staatschef Xi Jinping geplant war, endete am Mittwoch mit einem Bild, das um die Welt ging. Als zwei B-1-Bomber über die Joint Base Andrews donnerten, verzog Donald Trump das Gesicht, knirschte mit den Zähnen und zog die Stirn kraus, als würde ihm der Lärm körperlich zusetzen. Xi Jinping hingegen stand regungslos daneben und zeigte keinerlei Reaktion auf den Überflug. Trumps Grimasse löste erneut Spekulationen über seine Gesundheit aus.

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Trump verzerrt Gesicht - US-Präsident bei Staats­empfang für Xi Jinping verspottet

In den sozialen Medien verbreiteten sich Videos und Fotos des Moments rasend schnell. Das politische Nachrichtennetzwerk MeidasTouch teilte einen Clip mit der Beschreibung: "Trump zuckt vor Schmerz zusammen, als das Militär lautstark über ihn hinwegfliegt, während Xi keine Reaktion zeigt". Die Reaktionen fielen überwiegend spöttisch aus. Der Journalist und politische Kommentator Barry Malone schrieb auf X: "Wow. Ein wahrhaft göttliches Meme ist soeben erschienen."

Demenz-Gerüchte nach Trumps Grimasse entfacht

Neben Häme und Belustigung mischten sich allerdings auch besorgte Stimmen in die Debatte – insbesondere mit Blick auf den gesundheitlichen Zustand des Präsidenten. Der Desinformationsexperte Jim Stewartson ging in seiner Analyse deutlich weiter als bloß zu spotten. Er verwies auf Xis stoische Haltung und argumentierte, der Lärm sei gar nicht besonders laut gewesen. Trumps Gehirn könne Sinneseindrücke aufgrund einer "sich verschlechternden frontotemporalen Demenz" nicht mehr richtig filtern, wodurch sein Nervensystem in eine vollständige Überlastung gerate, die sich als Schmerz äußere. Stewartson lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf den schwarzen Handschuh, den Trump trug und sich in jenem Moment an die Stirn hielt. "Es ist nicht kalt. Traurig", merkte er dazu an.

Wichtig: Für Trump liegt keine öffentlich bekannte Demenz-Diagnose vor. Die Spekulationen über seinen kognitiven Zustand bleiben damit genau das – Gerüchte.

Pandas und Staatsbankett - Trumps großes Programm für Xi Jinping

Xi Jinping wird sich drei Tage in Washington aufhalten. Trump fährt für Xi ein umfangreiches Programm auf: Staatsbankett, bilaterale Gespräche und ein Empfang im Weißen Haus waren geplant. Zu Beginn des Besuchs verkündeten die USA zwar eine Verlängerung der Pause im Zollstreit – bei dem Treffen dürfte es aber weitere Konfliktthemen geben.

In ihren ersten Reden im Weißen Haus schlugen Trump und Xi am Donnerstag versöhnliche Töne an. Beide hoben hervor, dass man mehr Kommunikation und Zusammenarbeit der beiden größten Volkswirtschaften anstrebe. Xi lud 100.000 junge Amerikanerinnen und Amerikaner ein, in China zu studieren. Zudem sollen zwei Pandabären als Zeichen der Freundschaft zwischen beiden Ländern bald in einem amerikanischen Zoo einziehen. Trump kündigte "Entscheidungen" zu Themen an, die man gemeinsam erörtern werde: darunter ist auch Künstliche Intelligenz. Hier liefern sich beide Volkswirtschaften ein Rennen um die Vorherrschaft.

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/news.de/dpa/stg

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