Donald Trump: US-Präsident während UN-Rede blamiert - Regierungsvertreter ergreifen die Flucht

Donald Trump hat mit seiner Rede mehrere Regierungsvertreter aus Kuba und dem Iran in die Flucht geschlagen. Während der US-Präsident mit Anschuldigungen und Drohungen nicht geizte, hielt es sie nicht auf ihren Plätzen.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump schlug mehrere Regierungsvertreter während seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in die Flucht. (Foto) Suche
Donald Trump schlug mehrere Regierungsvertreter während seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in die Flucht. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
  • Regierungsvertreter aus Kuba und dem Iran fliehen während Donald Trumps Rede
  • US-Präsident ätzt bei UN-Generaldebatte gegen Länder

Donald Trump schafft es kaum noch, Menschen für ein Maga-Event zu begeistern. Da verwundert es nicht, dass er auf der politischen Bühne einige Politiker in die Flucht schlägt. So geschehen am Dienstag (22. September) bei der UN-Vollversammlung. Mehrere Regierungsvertreter aus zwei Ländern verließen plötzlich den Saal. Wie kam es dazu?

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Kubas Regierungsvertreter verlassen bei Donald Trumps UN-Rede den Saal

Als Erstes giftete er gegen Kuba. "Es ist ein völlig gescheiterter Staat", sagte Trump. "Es (Kuba) scheitert so sehr wie nie zuvor." Daraufhin war im Live-Stream zu sehen, wie Regierungsvertreter des Landes ihre Sachen einsammelten und den Saal verließen. Trump blieb davon ungerührt und sprach weiter. Der US-Präsident behauptete, "das kubanische Regime" hätte "auch Jahrzehnte damit verbracht, mit linksextremen Radikalen und kommunistischen Netzwerken hier in den Vereinigten Staaten zu koordinieren". Das hätte das US-Außenministerium "detailliert beschrieben. Er nannte in dem Zusammenhang die "Communist Party USA, Antifa und die Democratic Socialists of America."

Kuba wehrt sich nach Trumps Anschuldigungen

Kuba wehrte sich gegen die Anschuldigungen. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte Trumps Aussagen auf der Plattform X als "Unwahrheiten". Er schrieb: "Die US-Regierung kann nicht akzeptieren, dass Kuba ein komplett souveränes und unabhängiges Land ist.Keine der von Trump vor der UNO verbreiteten Unwahrheiten kann diese Tatsache leugnen". Er machte deutlich, dass Kuba keine Bedrohung darstelle. "Die wirtschaftliche Blockade, einschließlich der Energiebelagerung, bedroht hingegen Kuba und die übrigen Nationen. Es handelt sich um einen Akt des Völkermords und eine kollektive Bestrafung", schrieb Rodriguez. Am Ende betonte er die Friedfertigkeit seines Landes. Kuba habe Frieden verdient.

Iran ergreift die Flucht

Nicht nur kubanische Regierungsvertreter wollten sich Trumps Rede nicht mehr anhören. Auch Delegierte aus dem Iran gingen, nachdem Donald Trump erklärte, er habe die Wahl zwischen Diplomatie und Zerstörung. Er sprach von Chancen, drohte dem iranischen Regime gleichzeitig damit, sie "in die Hölle zu treiben". 

US-Präsident spricht über Iran-Verhandlungen

Trotz des Vorfalls während seiner Rede, sollen sich die USA und der Iran für Gespräche getroffen haben. Das erklärte Trump am Rande der UN-Generaldebatte. Das Gespräch am Dienstag sei "sehr gut" gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump dort vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Direkte Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern fanden zuletzt im Juni in der Schweiz statt.

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/news.de/dpa

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