Donald Trump: Nur 6 von 100 Tickets verkauft - Maga-Event nach Blamage abgesagt

Nur wenige Tage vor dem geplanten Starttermin am Samstag ist das "Freedom Fest" in Northern Kentucky, eines der bekanntesten Maga-Events der USA, komplett abgesagt worden. Schuld sind die blamablen Ticket-Verkäufe. Offenbar schwindet das Interesse der Maga-Gemeinschaft an Donald Trump und seiner Regierung.

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Hat die Maga-Basis kein Interesse mehr an Donald Trump und seinen Unterstützern? Bild: picture alliance:dpa:AP | Evan Vucci
  • Blamage für Donald Trump - Maga-Event kurzfristig abgesagt
  • Blamable Ticketverkäufe zwangen den Veranstalter zum Handeln
  • Eric Deters rechnet in Video mit wohlhabenden Unterstützern ab

Nur wenige Tage vor dem geplanten Starttermin am Samstag (26. September) ist das bekannte Maga-Event "Freedom Fest" in Northern Kentucky komplett abgesagt worden. Darüber berichtet aktuell das US-Portal "Raw Story". Auf der Bühne hätten unter anderem Rockmusiker Kid Rock und Reality-TV-Star Dog the Bounty Hunter stehen sollen sowie der republikanische Kongressabgeordnete James Comer und Fox-News-Kommentator Joe Concha. Doch daraus wird nun nichts.

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Blamage für Donald Trump - Maga-Event kurzfristig abgesagt wegen blamabler Ticketverkäufe

Veranstalter Eric Deters verkündete die kurzfristige Absage am Montag (21. September) in einem Video auf seiner Facebook-Seite und machte dabei keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. "Ich werde dieses Event nie, nie, nie, nie, nie wieder machen – niemals", erklärte er. Der Grund für die Absage des Maga-Events: die katastrophalen Ticketverkäufe. Von 100 eingeplanten VIP-Karten zu je 1.000 Dollar fanden gerade einmal sechs einen Käufer, wie der "Cincinnati Enquirer" berichtete.

Kein Interesse am "besten Maga-Event" des Landes

Das "Freedom Fest" fand jährlich auf Eric Deters' Farm in Morning View statt, rund 40 Kilometer südlich von Cincinnati. Die Veranstaltung kombinierte Live-Musik, Foodtrucks, Feuerwerk und Kinderunterhaltung mit einem Aufgebot prominenter konservativer Redner. In früheren Jahren traten unter anderem Eric Trump, Donald Trump Jr. und Candace Owens auf. Deters selbst, eine polarisierende Figur in den politischen und juristischen Kreisen von Northern Kentucky, bezeichnete das Festival als "das beste Maga-Event, ohne Frage".

Mega-Maga-Event floppt - nur 6 von 100 VIP-Tickets verkauft

Doch das ambitionierte Programm scheiterte in diesem Jahr letztlich an der Finanzierung. Deters' Finanzierungskonzept war laut "Raw Story" denkbar simpel. Der Veranstalter ging davon aus, dass 100 wohlhabende Kontakte aus seinem persönlichen Netzwerk jeweils ein VIP-Ticket für 1.000 Dollar erwerben würden. "Als ich das Patriots Day Freedom Fest zusammengestellt habe, hatte ich den Plan, es durch VIP-Verkäufe von 1.000 Dollar an diese 100 Leute zu finanzieren, mit denen ich regelmäßig zu tun habe", erläuterte er. Am Ende kauften allerdings lediglich sechs Personen ein solches Ticket, was einer Deckung von gerade einmal sechs Prozent des kalkulierten Budgets entspricht.

Eric Deters rechnet in Video mit wohlhabenden Unterstützern ab

Deters richtete seinen Zorn in seinem Facebook-Video deshalb direkt an die ausgebliebenen Geldgeber: "Normale Amerikaner sind das Rückgrat dieses Landes, aus beiden politischen Parteien. (...) Reiche Leute sind im Großen und Ganzen zum Kotzen."

Maga-Ultra plant nach Festival-Flop keinen Abschied von der Bühne

Trotz des desaströsen Scheiterns seines Festivals denkt Deters nicht daran, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. Er moderiert weiterhin "The Eric Deters Show" auf YouTube und diversen Social-Media-Plattformen und sieht darin seine eigentliche Machtbasis. "Mit 600.000 Followern und 50 Millionen Aufrufen pro Monat weiß ich, dass ich eine gewisse Macht habe", erklärte er. Diese wolle er "für das Gute und für die Menschen" einsetzen.

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