Donald Trump: "Er ist ein Soziopath" - US-Präsident entsetzt mit Kriegsaussagen in Interview

Der Iran-Krieg wird für Donald Trump und die republikanische Partei immer mehr zur Belastung. Doch Bedauern darüber, den Konflikt entfesselt zu haben, empfindet der US-Präsident dennoch nicht. In einem Interview erklärte er nun, er würde jederzeit wieder so handeln. Im Netz herrscht Fassungslosigkeit über die Kriegsaussagen des US-Präsidenten.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump zeigte keinerlei Reue in dem Interview. (Foto) Suche
Donald Trump zeigte keinerlei Reue in dem Interview. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trump entsetzt mit Kriegsaussagen in Fox-News-Interview
  • US-Präsident empfindet kein Bedauern, Iran-Krieg begonnen zu haben
  • Trump würde jederzeit wieder so handeln
  • Beobachter fassungslos - "er ist ein Soziopath"

Ein neues Interview von Donald Trump, der unlängst mit einem absurden Vorschlag für Entsetzen gesorgt hat, versetzt die USA derzeit in Aufruhr. Im Gespräch mit Fox-News-Moderatorin Laura Ingraham, die den US-Präsidenten für ihre Sendung "The Ingraham Angle" interviewt hat, erklärte der Republikaner, dass er keinerlei Bedauern darüber empfindet, den Iran angegriffen zu haben. Im Netz reagierten sich zahlreiche Beobachter aufgebracht.

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Donald Trump entsetzt mit Kriegsaussagen in Fox-News-Interview

So fragte Laura Ingraham Donald Trump ausdrücklich, ob er den Iran-Krieg angesichts der möglichen politischen Kosten – insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen im November – bereue. Der US-Präsident verneinte dies sehr deutlich und sagte, er glaube nicht an das Wort "Bedauern" und würde, wenn er die Entscheidung noch einmal treffen müsste, genauso handeln wie zuvor. Sein Vorgehen begründete er abermals damit, dass er verhindern wolle, dass der Iran-Krieg Atomwaffen besitzt. Denn würde der Iran Atomwaffen besitzen, dann hätte er, so Trump, "den Nahen Osten ausgelöscht" und begonnen, amerikanische Städte anzugreifen.

Donald Trump überzeugt: Eigene politische Basis ist nicht "demoralisiert"

Zudem wies der US-Präsident Laura Ingrahams Behauptung, seine eigene politische Basis sei wegen des Krieges "demoralisiert", entschieden zurück. Seiner Ansicht nach sind seine Anhänger stolz darauf, dass er den Iran daran hindert, Nuklearwaffen zu bekommen. Trump wiederholte außerdem seine Vorhersage, dass der Iran-Krieg direkt nach den Zwischenwahlen enden werde. Dabei sollen Marco Rubio und J.D. Vance den US-Präsidenten davor gewarnt haben, dass sich der Iran-Krieg bis 2029 hinziehen könnte.

Beobachter fassungslos - Trump "ist ein Soziopath"

In den sozialen Netzwerken zeigen sich etliche Beobachter fassungslos ob Trumps Iran-Kriegsaussagen. Unter Videoausschnitten des Interviews, die beim Kurznachrichtendienst X zu finden sind, reiht sich ein aufgebrachter Kommentar an den nächsten. So schrieb der frühere republikanische Kongressabgeordnete Joe Walsh: "Er ist ein Soziopath. Er ist unfähig, Scham zu empfinden, und er ist unfähig, Reue zu empfinden." Journalist Michael McGough kommentierte das Interview mit einem spöttischen "Reue? Davon hatte ich nicht einmal ein bisschen". "Reue setzt Gewissensbisse voraus. Wie sollte Trump dieses Konzept überhaupt auch nur ansatzweise verstehen?", lautet ein weiterer erboster Kommentar.

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