Donald Trump: Vertraute geben düstere Prognose - Iran-Krieg könnte sich bis 2029 hinziehen
Während Donald Trump überzeugt ist, dass der Iran-Krieg nach den Zwischenwahlen im November endet, zeichnen Marco Rubio und J.D. Vance ein deutlich düsteres Bild. Ihrer Ansicht nach könnte sich der Konflikt bis 2029 hinziehen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump gewarnt vor "endlosem" Krieg
- Iran-Krieg könnte sich bis nach Trumps Amtszeit hinziehen
- Marco Rubio und J.D. Vance bereiten US-Präsident auf Krieg bis 2029 vor
Trotz Donald Trumps fester Überzeugung, der Krieg gegen den Iran werde "sofort" nach den Kongresswahlen im November enden, zeichnen seine engsten Vertrauten ein deutlich düstereres Bild.
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Donald Trump gewarnt - Iran-Krieg könnte sich bis nach seiner Amtszeit hinziehen
Wie das "Wall Street Journal" berichtet, haben sowohl Vizepräsident J.D. Vance als auch Verteidigungsminister Marco Rubio den US-Präsidenten, der unlängst erneut eine Reporterin attackiert hat, darauf hingewiesen, dass Teheran dem amerikanischen Druck weiterhin standhalten könnte. Der Konflikt könnte sich demnach sogar über das Ende von Donald Trumps Amtszeit hinaus bis ins Jahr 2029 erstrecken. Damit steht Trumps zentrales Wahlversprechen auf dem Spiel. Der Republikaner war damals mit der Zusage angetreten, keine "endlosen Kriege" im Nahen Osten zu beginnen.
Globaler Ölmarkt leidet unter Trumps Iran-Krieg - Benzinkosten in die Höhe geschossen
Ein langandauernder Konflikt mit dem Iran würde die ohnehin stark beanspruchten Streitkräfte der USA an ihre Grenzen bringen. Die militärischen Ressourcen gelten bereits jetzt als erheblich strapaziert. Gleichzeitig schlagen die Kampfhandlungen massiv auf die Weltwirtschaft durch. Der globale Ölmarkt leidet unter anhaltenden Verwerfungen, die sich in den vergangenen sechs Monaten besonders bei den Spritpreisen bemerkbar gemacht haben. Die Kosten für Treibstoff sind in diesem Zeitraum drastisch gestiegen. Eine Entwicklung, die amerikanische Verbraucher unmittelbar im Alltag spüren.
Iran-Krieg könnte dem Wahlkampf der Republikaner schaden
Für Donald Trump kommt diese wirtschaftliche Belastung zur Unzeit: Sollte sich der Iran-Krieg tatsächlich bis 2028 hinziehen, würden die ökonomischen Auswirkungen mitten in den nächsten Präsidentschaftswahlkampf fallen. Bereits vor der Präsidentschaftswahl 2028 droht den Republikanern politisches Ungemach. Demoskopen prognostizieren, dass die Regierungspartei bei den bevorstehenden Zwischenwahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus einbüßen könnte. Im Senat zeichnet sich ein mögliches Patt ab.
Iran-Krieg droht zum "Endlos-Krieg" zu mutieren
Dass ein Ende der Kampfhandlungen nicht in Sicht ist, zeigen die jüngsten Ereignisse in der strategisch bedeutsamen Meerenge. In der vergangenen Nacht wurden erneut Explosionen in der Straße von Hormus registriert. Weder die genaue Ursache noch die näheren Umstände waren zunächst bekannt.
Die Vorfälle reihen sich in eine Eskalationsspirale ein: Zuletzt hatte das US-Militär wiederholt iranische Öltanker in der Meerenge und angrenzenden Seegebieten attackiert. Washington begründete die Angriffe als Reaktion auf Überfälle der Iranischen Revolutionsgarden auf amerikanische Kriegsschiffe in der Region. Die gegenseitigen Attacken verdeutlichen, wie weit beide Seiten von einer diplomatischen Lösung entfernt sind.
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