J.D. Vance: Gelangweiltes Publikum droht einzuschlafen – Auftritt des Trump-Vize wird zur Blamage

Ohne Donald Trump an seiner Seite kann J.D. Vance offenbar nicht punkten. Bei einem Wahlkampfauftritt in North Carolina gelang es dem Trump-Vize nicht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Die Anwesenden blickten während seiner Rede gelangweilt auf ihre Telefone und drohten einzuschlafen. Aufnahmen des Events enthüllen das ganze Desaster.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

J.D. Vance' Solo-Auftritt wurde zur Blamage. (Foto) Suche
J.D. Vance' Solo-Auftritt wurde zur Blamage. Bild: picture alliance/dpa/POOL AFP | Kent Nishimura
  • J.D. Vance blamiert sich bei Auftritt ohne Donald Trump
  • US-Vizepräsident kann Publikum in North Carolina nicht begeistern
  • Aufnahmen enthüllen Vance-Desaster
  • Publikum ist gelangweilt und droht einzuschlafen

US-Vizepräsident J.D. Vance war am Montag (21. September) nach Greensboro gereist, um den Republikaner Michael Whatley, der sich um den freien US-Senatssitz von North Carolina bewirbt, bei einer Wahlkampfveranstaltung im Coury Convention Center zu unterstützen. Doch für den Trump-Vize endete sein Solo-Auftritt ohne Donald Trump, der unlängst mit einem nächtlichen Zusammenbruch für Schlagzeilen gesorgt hat, in einem peinlichen Desaster.

Weitere aktuelle Politik-Meldungen finden Sie am Ende dieses Artikels.

J.D. Vance blamiert sich bei Auftritt ohne Donald Trump

Denn dem 42-jährigen Trump-Vize wollte es einfach nicht gelingen, das Publikum für sich zu begeistern. Auf Aufnahmen von dem Wahlkampfevent, die beim Kurznachrichtendienst X geteilt wurden, ist zu sehen, wie die Anwesenden während J.D. Vance' Rede gelangweilt auf ihre Telefone schauen. Andere wiederum wirken sogar so, als würden sie jeden Moment einschlafen.

J.D. Vance gedemütigt - leere Reihen während seiner Rede

Blamabel war für den US-Vizepräsidenten auch die Anzahl der Teilnehmer. Das Koury Convention Center in Greensboro bietet Platz für bis zu 3.000 Personen. Doch wie der lokale Nachrichtensender NPR berichtete, waren nur etwa 300 Personen erschienen, um J.D. Vance live zu sehen und seine Rede zu hören. Dabei hat Senatskandidat Michael Whatley die Unterstützung aus dem Weißen Haus bitter nötig, denn in den aktuellen Umfragen liegt dieser bereits deutlich hinter dem ehemaligen demokratischen Gouverneur Roy Cooper. Fox News wiederum demütigte den 42-Jährigen im Live-TV ebenfalls, indem der Sender die Übertragung aus North Carolina mit den Worten "Wir schalten wieder zu dieser Kundgebung zurück, sobald es dort etwas Neues zu berichten gibt" abgebrochen hat.

Trump-Vize Vance wird durch Versprecher selbst zur Lachnummer

Von den äußeren Umständen seines Auftritts einmal abgesehen, konnte J.D. Vance mit seiner Rede auch inhaltlich und rhetorisch nicht punkten. So verhaspelte er sich unter anderem und nannte die politisch extreme Linke nicht "far left", sondern versehentlich "fart left", also "Furz-Linke". Ein Fauxpas, den er versuchte, mit einem peinlichen Lachen und einer zusätzlichen Erklärung wettzumachen. "Wir brauchen jemanden, der sich gegen die 'Fart Left' wehrt. Ihr habt es vielleicht nicht einmal gehört, aber, normalerweise verspreche ich mich nicht, ich habe sie gerade als 'Fart Left' bezeichnet, nicht als 'Far Left'. Ich versichere euch, das war ein Versehen."

Trump-Vize verhöhnt - "Vance ist langweilig, sieht nicht gut aus und hat absolut kein Charisma"

In den sozialen Netzwerken hagelte es Hohn und Spott für den Auftritt des Trump-Vize. "Er hat ungefähr so viel Charisma wie die Vorbereitung auf eine Darmspiegelung", amüsierte sich ein X-Nutzer. "Die hintere Reihe ist ja komplett leer, lol. Schaut euch mal mal die Abstände zwischen den Leuten an", spottete ein anderer. "Vance ist langweilig, sieht nicht gut aus und hat absolut kein Charisma. Er wird niemals Präsident werden", kommentierte ein weiterer X-Nutzer die Aufnahmen aus Greensboro.

Auch diese Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:

/sfx/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.