Donald Trump: US-Präsident spricht ins Leere - bizarrer Auftritt sorgt für Spott

Donald Trump spricht bei einem Termin im Weißen Haus, doch ausgerechnet der Ton fehlt. Auf X sorgt der bizarre Auftritt für Spott. Nutzer nehmen den US-Präsidenten und den Medienkonflikt aufs Korn.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

"Trump redet und keiner kann ihn verstehen": Bizarrer Moment im Weißen Haus (Foto) Suche
"Trump redet und keiner kann ihn verstehen": Bizarrer Moment im Weißen Haus Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump ist zu sehen, aber kaum zu hören
  • Journalist Aaron Rupar macht sich über den Vorfall lustig
  • X-Nutzer reagieren mit reichlich Spott

Mehr News rund um US-Präsident Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.

Donald Trump sorgt erneut für einen ungewöhnlichen Moment. Bei einem Termin zur Vorstellung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes war der US-Präsident zwar deutlich zu sehen, seine Worte waren für Zuschauer jedoch kaum zu verstehen. Ein Journalist macht sich auf X über die Situation lustig.

Trump spricht, doch der Ton fehlt

Auf X teilte der Journalist Aaron Rupar einen kurzen Videoclip von dem Auftritt des US-Präsidenten. Darauf ist Trump während der Veranstaltung im Weißen Haus zu sehen. Das entscheidende Problem: Von seinen Worten ist kaum etwas zu hören.

Hintergrund ist ein Streit zwischen der Trump-Regierung und mehreren Medien. Nachdem CNN, MS NOW und Politico vom Zugang zum Weißen Haus ausgeschlossen worden waren, stellten mehrere große Fernsehsender die gemeinsame TV-Pool-Berichterstattung ein. Dadurch fehlte bei dem Termin das übliche Team, das Bild und Ton für die anderen Sender bereitstellt.

Auch beim Sender Newsmax wurde die ungewöhnliche Situation thematisiert. Eine Moderatorin wies darauf hin, dass Trumps Vorgehen gegen die Presse in diesem Fall offenbar unbeabsichtigte Folgen hatte. Rupar griff diesen Moment auf und kommentierte das Video entsprechend spöttisch.

Journalisten nehmen den Vorfall aufs Korn

Der Clip verbreitete sich anschließend in den sozialen Netzwerken. Nutzer machten sich über die ungewöhnliche Situation lustig und kommentierten, dass Trump zwar vor laufenden Kameras steht, seine Ansprache für die Zuschauer aber kaum verständlich ist. Dabei wurde auch die Idee eines eigenen Medienangebots unter dem Namen "Trump TV" aufgegriffen. Ein Nutzer erinnert daran, dass Trump eine solche Idee im Jahr 2016 öffentlich abgelehnt habe.
Ein anderer Kommentator nimmt den Namen des Präsidenten zum Anlass für eine lange Wortspielerei und schreibt: "Nennen wir die Dinge beim Namen: Trump will seinen Namen auf allem haben – gibt es 'Trumps Krieg', lassen 'Trumps Benzinpreise' steigen und führen 'Trumps Zölle' dazu, dass die Inflation durch die 'Trump-Decke' schießt?"

Auch der Vergleich mit der britischen Komikergruppe Monty Python und dem Regisseur Guy Ritchie findet sich in den Reaktionen: "Trump fängt an, einer Figur aus einem Monty-Python-Sketch oder einem Drehbuch von Guy Ritchie zu ähneln."

Weitere Nutzer zeigen sich angesichts des fehlenden Tons ebenfalls amüsiert. Ein Kommentar fällt besonders deutlich aus: "Ich finde, das ist das Lustigste, was ich heute auf X gesehen habe."

Ein anderer Nutzer macht sich mit Blick auf die Situation über eine mögliche Zukunft ohne verständliche Trump-Reden lustig:

"Was für eine großartige Zukunft! Du kannst die großartige Rede nicht hören? Oh, keine Sorge. Vielleicht bist du einfach nicht klug genug, um sie zu verstehen. Der neue Livestream des Kaisers."

Streit um Medienzugang spitzt sich zu

Der ungewöhnliche Auftritt fällt in eine Phase, in der der Streit zwischen dem Weißen Haus und mehreren Medienhäusern weiter eskaliert. CNN, MS NOW und Politico haben gegen die Zugangsbeschränkungen rechtliche Schritte eingeleitet. Der Vorfall zeigt damit eine ungewöhnliche Konsequenz des Konflikts: Trump ist bei einem offiziellen Termin zu sehen, doch ohne die übliche Technik können Zuschauer seine Worte kaum verstehen.

Mehr News rund um US-Präsident Donald Trump finden Sie hier:

/loc/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.