Donald Trump: Sackgasse im Iran-Konflikt – US-Militär startet öffentlich verzweifelten Ideen-Aufruf

Der Iran-Konflikt spitzt sich weiter zu: Das US-Militär sucht nach neuen, ungewöhnlichen Strategien, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Eine interne E-Mail sorgt nun für Aufsehen und wirft Fragen über den nächsten Kurs Washingtons auf.

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Donald Trump: Iran-Strategie unter Druck – US-Militär bittet um kreative Auswege Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • US-Zentralkommando fordert Analysten zu kreativen Vorschlägen gegen den Iran auf
  • Trump schwankt weiter zwischen militärischer Drohung und diplomatischer Lösung
  • US-Soldaten werden vor Sicherheitsrisiken durch Handyaufnahmen und soziale Medien gewarnt

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Der anhaltende Konflikt mit dem Iran stellt die US-Regierung weiter vor große Herausforderungen. Nun sorgt eine interne E-Mail des US-Militärs für Aufmerksamkeit: Hochrangige Analysten wurden aufgefordert, Vorschläge einzureichen, wie der Druck auf Teheran erhöht werden könnte. Die ungewöhnliche Aktion fällt in eine Phase, in der Präsident Donald Trump erneut zwischen militärischen Drohungen und diplomatischen Signalen schwankt.

Militär bittet Mitarbeiter um ungewöhnliche Vorschläge

Wie mehrere Medien, darunter "Metro" berichten, verschickte das US-Zentralkommando (CENTCOM) eine interne Nachricht an Militäranalysten. Darin werden sie aufgefordert, "neue, kreative und unkonventionelle Wege, um Druck auf den Iran auszuüben und ihn zu bestrafen" zu entwickeln.

Nach Angaben von CENTCOM-Sprecher Captain Timothy Hawkins gehört innovatives Denken seit Langem zur Arbeitsweise des Kommandos. "Admiral Cooper wendet sich an die Mitglieder unseres großartigen Teams, unabhängig vom Dienstgrad, um ein Höchstmaß an operativer Leistung zu erreichen."

Donald Trump setzt weiter auf Druck gegen Teheran

Die E-Mail wurde bekannt, nachdem Donald Trump zunächst mit neuen Angriffen auf den Iran gedroht, diese später jedoch vorerst wieder zurückgestellt hatte. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte der US-Präsident, ein militärisches Vorgehen bleibe "unter dem Vorbehalt, dass schnell eine Einigung erzielt werden kann."

Die Regierung versucht damit weiterhin, den seit Monaten andauernden Konflikt unter Kontrolle zu bringen. Ein dauerhafter Durchbruch bei den Bemühungen um eine Beendigung der Kämpfe ist bislang jedoch nicht in Sicht.

Warnung an US-Soldaten im Einsatz

Parallel dazu verschärfte das US-Militär die Sicherheitsmaßnahmen für seine Truppen im Nahen Osten. Soldaten wurden eindringlich davor gewarnt, Videos mit ihren Mobiltelefonen aufzunehmen oder in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.

Admiral Bradford Cooper begründete dies damit, dass solche Aufnahmen dem Iran helfen könnten, militärische Angriffe nahezu in Echtzeit auszuwerten. Auf einigen Stützpunkten müssen Einsatzkräfte ihre Mobiltelefone inzwischen sogar zeitweise abgeben.

Krieg ohne absehbares Ende

Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran dauert inzwischen bereits mehrere Monate an. Trotz wiederholter Ankündigungen Trumps, den Krieg rasch beenden zu können, ist eine politische Lösung bislang nicht erreicht.

Gleichzeitig wächst der internationale Druck auf Washington. Die anhaltenden Spannungen belasten auch die Weltwirtschaft, insbesondere durch Unsicherheiten auf den Ölmärkten. Ob die nun gesuchten neuen Strategien tatsächlich zu einer Wende führen können, bleibt vorerst offen.

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