Wladimir Putin: Putins Militär erneut geschwächt – Hochrangiger General stirbt bei Explosion
Russlands Militär verliert erneut einen hochrangigen Offizier: Generalleutnant Igor Jerusalimow kam bei einer Explosion in Moskau ums Leben. Die Hintergründe des tödlichen Anschlags sind bislang unklar.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Generalleutnant Igor Jerusalimow stirbt bei Explosion in Moskau
- Geheime Beisetzung unter strengen Sicherheitsvorkehrungen abgehalten
- Hintergründe des Anschlags sind bislang nicht unabhängig bestätigt
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Eine Explosion in einem Nobelrestaurant in Moskau hat nach Medienberichten mehrere Todesopfer gefordert. Unter ihnen soll sich auch Generalleutnant Igor Jerusalimow befunden haben – einer der ranghöchsten Offiziere der russischen Streitkräfte. Seine Beisetzung soll anschließend unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und weitgehend abgeschirmt erfolgt sein.
Explosion bei Geburtstagsfeier hochrangiger Militärs
Die Detonation ereignete sich "Express" zufolge während der Feier zum 55. Geburtstag von Generaloberst Alexander Tschaiko, dem Chef der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte. Zahlreiche Militärs, Politiker und weitere hochrangige Gäste hielten sich in dem Moskauer Restaurant auf, als ein Sprengsatz explodierte.
Berichten zufolge befand sich Generalleutnant Igor Jerusalimow vor dem Gebäude, als eine Frau mit einem angeblichen Geschenk für den Gastgeber von einem Sicherheitsmitarbeiter kontrolliert wurde. Kurz darauf kam es zur Explosion.
Fünf Tote und mehrere Verletzte
Nach den bislang bekannten Informationen starben insgesamt fünf Menschen, darunter Jerusalimow, die Frau mit dem Paket sowie ein Sicherheitsbeamter. Neun weitere Personen wurden verletzt.
Generaloberst Alexander Tschaiko soll den Anschlag unverletzt überstanden haben. Seine Tochter erlitt den Berichten zufolge jedoch ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, während sein Schwiegersohn bei der Explosion ums Leben gekommen sein soll.
Geheime Beisetzung unter hohen Sicherheitsmaßnahmen
Russische Medien berichten, dass Jerusalimow wenig später auf dem Trojekurowskoje-Friedhof in Moskau beigesetzt wurde. Die Trauerfeier soll unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und ohne größere Öffentlichkeit stattgefunden haben.
Der Telegram-Kanal VKCh-OGPU, der als gut mit russischen Sicherheitskreisen vernetzt gilt, berichtet zudem, dass der General während seiner Laufbahn zweimal von Präsident Wladimir Putin persönlich befördert worden sei.
Kreml äußert sich nicht – Hintergründe bleiben unklar
Offiziell bestätigte der Kreml bislang weder die Identität aller Todesopfer noch mögliche Hintergründe des Anschlags. Medienberichten zufolge wird über eine mögliche Beteiligung ukrainischer Geheimdienste spekuliert. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es bislang jedoch nicht.
Mit dem Tod Jerusalimows verliert Russland erneut einen hochrangigen Offizier. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurden bereits zahlreiche Generäle bei Anschlägen oder Kampfhandlungen getötet. Welche Folgen der jüngste Vorfall für die russische Militärführung haben wird, bleibt zunächst offen.
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mlk/news.de
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