Donald Trump: Empörung über Milliarden-Waffendeal – Trump verpulvert Steuergelder

Die Trump-Regierung plant einen milliardenschweren Waffendeal mit Israel, der 40.000 Bomben umfassen soll. Das Paket im Wert von 2,8 Milliarden Dollar soll über US-Stuergelder finanziert werden und stößt bereits im Kongress auf Widerstand.

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Donald Trump sorgt mit einem ominösen Waffendeal für Aufruhr. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit einem ominösen Waffendeal für Aufruhr. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Trump-Regierung plant 2,8-Milliarden-Dollar-Waffendeal mit Israel
  • Zum Paket gehören 40.000 Bomben mit einem Gewicht von jeweils 2.000 Pfund
  • Der Demokrat Gregory Meeks will den Verkauf vorerst nicht freigeben

Die Trump-Regierung bereitet offenbar ein gewaltiges Militärpaket im Wert von 2,8 Milliarden Dollar für Israel vor – vollständig finanziert aus amerikanischen Steuergeldern. Das berichtete die "Washington Post" am Montag unter Berufung auf einen anonymen US-Regierungsbeamten. Teil des geplanten Deals sind demnach 40.000 umstrittene 2.000-Pfund-Bomben. Die Enthüllung erfolgt inmitten einer wirtschaftlichen Lage, die als "außerordentlich bedrohlich" beschrieben wird. Obwohl das Geschäft offiziell als Verkauf bezeichnet wird, fließt das Geld über einen speziellen Finanzierungsmechanismus – sogenannte Foreign Military Financing – direkt aus dem US-Haushalt an Israel. Die Nachricht löste parteiübergreifend heftige Reaktionen aus. Sowohl konservative als auch progressive Stimmen verurteilten den geplanten Transfer scharf.

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US-Steuergelder als Geschenk an Israel – Trumps Waffendeal sorgt für Empörung

Der Finanzierungsmechanismus hinter dem Deal macht das Geschäft besonders brisant. Bei der sogenannten Foreign Military Financing handelt es sich nicht um einen klassischen Waffenverkauf zwischen zwei Staaten. Stattdessen werden amerikanische Steuergelder direkt an Israel überwiesen, damit das Land die Waffen bezahlen kann.

Faktisch handelt es sich also um ein vom US-Steuerzahler finanziertes Geschenk an den israelischen Staat. Der rechte Medienmacher Tucker Carlson bezeichnete den Deal am Montag dementsprechend als "Geschenk" auf Kosten der amerikanischen Bevölkerung. Er kritisierte die Vereinbarung im Zusammenhang mit Israels Vorgehen im Gazastreifen, das er als "Völkermord" einstufte – eine Einschätzung, die auch ein UN-Komitee und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen teilen.

"Dafür haben wir nicht gestimmt!" Scharfe Kritik an Trump-Regierung

Die Empörung über den geplanten Waffendeal vereint politische Lager, die sonst kaum gemeinsame Positionen vertreten. Die ehemalige republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, einst eine enge Verbündete Trumps, wandte sich öffentlich gegen den Präsidenten. "Dafür haben wir nicht gestimmt. Amerika unterstützt das nicht", schrieb sie auf der Plattform X. "Unsere Steuergelder und Waffen wurden benutzt, um Zehntausende unschuldige Menschen zu töten. Mein Gott, was kommt als Nächstes?" Auch die Autorin und Aktivistin Amani Al-Khatahtbeh reagierte mit scharfen Worten. Sie warf Israel vor, "Amerika vor aller Augen auszurauben", und forderte die amerikanische Öffentlichkeit auf, endlich aufzuwachen. Der bekannte Tech-Vlogger Zack Nelson nannte die Enthüllung "wirklich wahnsinnig".

Auf demokratischer Seite ging die Abgeordnete Pramila Jayapal aus Washington in die Offensive. Sie kündigte an, den Waffendeal im Kongress mit allen Mitteln blockieren zu wollen. "Das ist jenseits jeder Akzeptanz, und ich bin wütend über diese Nachricht", erklärte sie in einem Statement auf sozialen Medien.

Jayapal stellte einen direkten Zusammenhang zwischen den US-Waffenlieferungen und den Geschehnissen im Gazastreifen her. "US-Waffen werden benutzt, um einen Völkermord zu begehen. Das darf nicht in unserem Namen weitergehen", so die Demokratin. Sie forderte einen vollständigen Stopp dieses und aller künftigen Rüstungsgeschäfte mit Israel, solange die israelische Regierung gegen das humanitäre Völkerrecht verstoße.

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