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Evgeny Buzhinsky: Irrer Russen-General sicher! Putin-Atomschlag löscht Großbritannien komplett aus

Es ist ein drastischer Plan! Ein russischer General fordert von Wladimir Putin die Entsendung von Atomwaffen nach Kaliningrad. Ein mögliches Ziel: Großbritannien, das zu einem "nuklearen Niemandsland" verkommen könnte.

Würde Wladimir Putin (links) wirklich Großbritannien angreifen? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alexander Zemlianichenko

Das Grauen in der Ukraine geht immer weiter! Seit vier Monaten führt Wladimir Putin dort seinen erbitterten Angriffskrieg nun schon. Ein Ende der Kämpfe ist aktuell nicht in Sicht. Dafür bleiben die Drohungen gegenüber westlichen Staaten, die die Ukraine mit Waffenlieferungen unterstützen, immer weiter bestehen. Mehr als einmal wurde in der russischen Propaganda von diversen Putin-Sprachrohren bereits mit einem Angriff auf Nato-Staaten gedroht.

Evgeny Buzhinsky: Großbritannien ausgelöscht nach Atomschlag laut Putin-General

In dieser Kerbe schlägt jetzt auch Generalleutnant Evgeny Buzhinsky. Der hochrangige russische Militärexperte hat davor gewarnt, dass Großbritannien zu einem nuklearen Niemandsland verkommen wird, wenn der Kreml es nur will. Für den ehemaligen General steht außer Frage, dass das Vereinigte Königreich bei einem massiven Atomschlag von der Landkarte "verschwinden" könnte, wenn die Spannungen um Litauen einen nuklearen Dritten Weltkrieg auslösen würden.

Buzhinsky wetterte in einer TV-Sendung im russischen Staatsfernsehen auch gegen den britischen General Sir Patrick Sanders, der seine Truppen bereits gewarnt hatte, sich auf einen Landkrieg mit Russland vorzubereiten. "Er versteht nicht, dass Großbritannien als Folge des Dritten Weltkriegs physisch aufhören wird zu existieren", sagte Buzhinsky dabei. "Die Insel wird verschwinden, also habe ich keine Ahnung, wo er oder seine Nachkommen leben werden."

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Putin-General will Atomwaffen nach Kaliningrad schicken

Buzhinskyforderte Wladimir Putin auf, sofort mit der Entsendung von Atomwaffen nach Kaliningrad zu beginnen, dem einzigen russischen Hafen an der Ostsee, der das ganze Jahr über eisfrei ist und der für die Marine von enormer Bedeutung ist. "Dies ist ein langfristiges Unterfangen, um uns aus der Ostsee zu drängen, ein Versuch, Kaliningrad zu blockieren und abzuschneiden und es uns schließlich wegzunehmen", so Buzhinsky.

Putin sollte "die Anerkennung Litauens von 1991 ablehnen, das Abkommen mit der EU über Litauen, einschließlich der Grenzen, aufkündigen und Litauen von der Energieversorgung abschalten[...]und dann müssen wir endlich militärische Maßnahmen ergreifen", sagte der frühere Top-Militär weiter.

Putin-Sicherheitsratschef Nikolai Patruschew droht Litauen und Westen

Es ist nicht die erste verbale Auseinandersetzung um Litauen in dieser Woche. Zuvor hatte Moskau mit Drohungen auf den Schritt Litauens reagiert, den Bahntransit von Waren über sein Territorium nach Kaliningrad zu verbieten, die auf westlichen Sanktionslisten stehen. Moskau werde auf solche "feindlichen Handlungen" mit Gegenmaßnahmen antworten, sagte der russische Sicherheitsratschef Nikolai Patruschew laut der Agentur Interfax bei einem Besuch in Kaliningrad. "Deren Folgen werden schwere negative Auswirkungen auf die Bevölkerung Litauens haben." Kaliningrad liegt an der Ostsee und grenzt an Litauen und Polen. Von Russland aus ist das Gebiet also nur per Transit durch eines der beiden EU-Länder zu erreichen.

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rut/news.de/dpa