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Wladimir Putin bombt weiter: Experten sicher: ER ist der Einzige, der Putin stoppen kann

Seit 15 Tagen bombt Wladimir Putin in der Ukraine. Trotz harter Sanktionen zeichnet sich ein Ende des Ukraine-Kriegs bislang nicht ab. Wie kann der Westen den Kreml-Despoten aufhalten? DAS sagen Experten.

Wie können wir Putin stoppen? Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Andrei Gorshkov

Trotz harter Sanktionen bombt Wladimir Putin weiter in der Ukraine. Derzeit diskutiert die Politik über ein Importverbot für russisches Öl und Gas. Doch ein solcher Schritt hätte extrem harte Folgen für Deutschland. "Für uns stellt sich immer die Frage, wenn wir Sanktionen ergreifen: Wie lange können wir das durchhalten?", sagte Außenministerin Annalena Baerbock am Dienstag im Sender Bild Live. "Wir versuchen, alles zu tun, um diesen Krieg zu stoppen. Wir müssen aber auch sehr deutlich sagen, dass dieser Präsident derzeit offenbar nicht zu stoppen ist, weil er jegliche menschliche Grenzen überschreitet."

Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht? Wladimir Putin fordert Neutralität und unabhängige Gebiete

Als Bedingung für eine Einstellung der Gefechte fordert Russland, dass sich die Ukraine in ihrer Verfassung für neutral erklärt. Zudem müsse Kiew die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisch sowie die Separatistengebiete als unabhängig anerkennen. Die Ukraine lehnt das bisher zwar in weiten Teilen ab. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat aber eine gewisse Kompromissbereitschaft angedeutet. Ist Putin nicht zu stoppen?

Importverbot von russischem Gas und Öl gefordert! Können wir Putin so stoppen?

"Ich bin sehr optimistisch, dass der Westen Putin stoppen kann! Russland steht knapp vor dem Staatsbankrott. Und die Einnahme Kiews scheitert. Deutschland muss jetzt die Ölimporte aus Russland stoppen und gegebenenfalls hart verhandeln", meint der frühere Verteidigungsminister Franz Josef Jung gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Die Russen sind besonders verletzlich, wenn es um ihre Wirtschaft geht. Hier müssen wir versuchen, die Sanktionsschraube so weit zu drehen, wie es geht. Dabei wäre ein Öl- und Gasembargo das schärfste Schwert, das die Lebensader von Putin treffen würde. Ein harter Schritt, aber ein notwendiger, wenn wir nicht indirekt seinen Krieg mitfinanzieren wollen", meint FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Außenministerin Annalena Baerbock warnt vor dramatischen Folgen eines Öl-Importverbots

Genau dieser Schritt hätte jedoch harte Konsequenzen. "Ein Drittel unserer Ölimporte kommt aus Russland. Wenn wir die sofort einstellen würden, dann werden wir in den nächsten Tagen uns in Deutschland nicht mehr fortbewegen können", sagte Baerbock bei Bild Live. Es bringe nichts, jetzt einen Öl-Importstopp zu verhängen "und in drei Wochen halten wir das nicht mehr durch und müssten das dann zurücknehmen". Die Grünen-Politikerin betonte mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: "Ich würde sofort Importe verbieten, wenn ich wüsste, dass es diesen Krieg stoppen würde. Was ich aber mit einkalkulieren muss sind die Folgen, die uns selber genauso hart treffen."

"Entscheidung auf dem Schlachtfeld!" ER ist der einzige, der Putin stoppen kann

Der Militär-Historiker Sönke Neitzel der Universität Potsdam ist sich sicher, dass der Ukraine-Krieg auf dem "Schlachtfeld" entschieden wird. "Wie er ausgeht, hängt vom ukrainischen und russischen Militär ab", sagte er gegenüber der "Bild". "Der einzige Mann außer Wladimir Putin, der ihn stoppen könnte, ist Chinas Präsident Xi Jinping. Aber er sitzt in Peking und reibt sich die Hände, weil er von diesem Konflikt profitiert. Die Sanktionen gegen Russland werden verschärft, es wird weitere Waffenlieferungen an die Ukraine geben. Aber Diplomatie greift erst wieder, wenn der Krieg militärisch entschieden wurde."

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bua/sba/news.de/dpa