Uhr

Joe Biden in der Kritik: US-Präsident ungeeignet? Amerika fürchtet um seine Zukunft

Joe Biden steht nach dem angekündigten Truppenabzug in Afghanistan heftig in der Kritik. Biden sei ungeeignet als US-Präsident, so der Vorwurf etlicher Beobachter. Harte Worte, die vor allem Ex-Präsident Donald Trump erfreuen dürften.

Wegen seines geplanten Truppenabzugs in Afghanistan steht Joe Biden aktuell stark in der Kritik. Bild: dpa

"Gott helfe dir, Amerika!" Es ist eine öffentliche Abrechnung, mit der der britische "Express" aktuell für Schlagzeilen sorgt. Die neuerliche Kritik an US-Präsident Biden beruht auf der aktuellen Meinung der Express-Leser, die die Zukunft der USA ernsthaft in Frage stellen. Schuld an der neuerlichen Kritik: Joe Bidens Umgang mit der Afghanistan-Krise.

Joe Biden nach Truppenabzug in Afghanistan in der Kritik

Trotz Kritik auch aus den eigenen Reihen verteidigte US-Präsident Biden seine Entscheidung, die Truppen aus Afghanistan bis Ende August abzuziehen. Eine Tatsache, die nicht nur zahlreiche Amerikaner, sondern auch viele Briten beunruhigen soll. Sie warnen Biden, dass die Amerikaner bereits das Vertrauen in ihn verloren haben - nur acht Monate, nachdem er seinen Vorgänger Donald Trump abgelöst hat. Ernsthafte Zweifel haben die Leser des britischen "Express" auch an Vizepräsidentin Kamala Harris geäußert. Sie sei ihrer Meinung nach nicht in der Lage, Biden zu ersetzen, heißt es.

Biden als US-Präsident ungeeignet? Briten ätzen gegen Trump-Nachfolger und Kamala Harris

"Biden ist schlecht, aber Harris wird noch schlechter sein", wütete etwa ein Leser gegenüber "Express.co.uk". "Und vergessen Sie nicht, wenn Harris zum POTUS aufsteigt, wird diese abscheuliche Pelosi Vizepräsidentin. Gott helfe Amerika", fährt dieser Kommentator fort. Ganz ähnlich scheinen auch diese Leser die Lage in Amerika einzuschätzen: "Gott helfe dir, Amerika", worauf ein anderer antwortete: "Das haben wir schon zu Beginn von Bidens Amtszeit als US-Präsident gesagt."

"Amerika am Abgrund" - Joe Biden mehr und mehr unter Druck

Ein anderer Leser kommentierte: "Amerika am Abgrund, wenn Pläne Wirklichkeit werden, Harris war immer dazu bestimmt, Präsident zu werden. RIP USA." Ein vierter Kommentator fügte hinzu: "Die amerikanischen Wähler wurden bei dem größten Betrug, den die Menschheit kennt, abgezockt." Worte, die auch ein Donald Trump verfasst haben könnte, der das US-Wahlergebnis bis heute in Frage stellt.

Verliert Biden das Vertrauen seiner Wähler?

Dominic Green, ein Historiker und Autor, der auch stellvertretender Herausgeber des "The Spectator" ist, warnte, dass der unter Druck stehende 78-Jährige sich nicht länger auf die Abneigung gegen seinen Vorgänger Donald Trump verlassen könne, um sich vor einer Überprüfung zu schützen. "Joe Bidens lange Flitterwochen mit den US-Medien sind vorbei. Inmitten des Fiaskos des Afghanistan-Abzugs haben sich die Faktenprüfer gegen ihn gewandt. Es wird kein Zurück mehr geben", mahnt Green.

Weiter erklärte er im Gespräch mit dem "Telegraph": "Die meisten amerikanischen Medien waren durch ihre Abscheu vor Donald Trump so aus dem Gleichgewicht und so begeistert von der Aussicht, die glorreichen Tage der Obama-Regierung wieder aufleben zu lassen, dass sie Biden als den 'normalen' Kandidaten propagierten und ihn vor Fragen zu seiner Bilanz und seinen Fähigkeiten schützten. Das ist jetzt vorbei."

Lesen Sie auch: "Vermisst ihr mich schon?" Trump-Sohn ätzt gegen Biden

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/loc/news.de