Fugentorpedo im Test: Ist der "Die Höhle der Löwen"-Fugenreiniger nur ein Schmutz-Flop?

Ist der Fugentorpedo aus "Die Höhle der Löwen" besser als eine herkömmliche Zahnbürste? Wir haben den Fugenreiniger aus DHDL dem Härtetest unterzogen. Das überraschende Ergebnis erfahren Sie hier! 

Das Fugentorpedo-Basis-Set aus der "Höhle der Löwen" im news.de-Test. Bild: news.de

Wer kennt es nicht? Lästige Kalkablagerungen, Shampoo-Rückstände, Fett oder oberflächliche Verschmutzungen in den Fugen können zuweilen ziemlich lästig sein. Dank der DHDL-Gründer Bernd Müller, Matthias Herrnböck und Frank Eckert könnte dieses Problem künftig Geschichte sein. Oder etwa doch nicht? Wir haben den sogenannten Fugentorpedo, der am Dienstagabend in "Die Höhle der Löwen" vorgestellt wird, einmal genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis erfahren Sie hier!

Fugentorpedo aus "Die Höhle der Löwen" im Test

Das dreiteilige Set, mit dem wir unseren verschmutzten Fließen endgültig den Garaus machen wollen, kommt mit zwei auswechselbaren Einsätzen, einem Industriediamanten besetzten Schleifsteg (3 mm) und einer Fugenbürste daher. Kostenpunkt für das Basis-Set: 9,99 Euro. Soweit so gut. Schnell und einfach in der Handhabung ist der Fugentorpedo schnell zusammengesetzt. Wie in der Anleitung beschrieben, beginnt man zunächst mit dem Industriediamanten besetzten Schleifsteg.

Der Fugenreiniger aus DHDL mit Vorher-Nachher-Vergleich

Für den ersten Schritt entschieden wir uns für eine mit Duschbad verschmutzte Fuge. Mit etwas Druck auf dem Schleifsteg lockert man zunächst den groben Schmutz. Ist das erledigt, gibt man etwas Reinigungsspray auf die verschmutzte Stelle. Danach kommt die Fugenbürste zum Einsatz. Auch hier sollte man unbedingt etwas Druck auf die Bürste ausüben, um die Shampoo-Reste, die sich in unserem Fall bereits zu einer unschönen rosafarbenen Verschmutzung entwickelt hatten, restlos zu entfernen.

Ein Blick auf die Vorher-Nachher-Bilder zeigt: Die Shampoo-Rückstände sind tatsächlich nahezu verschwunden. Allerdings mussten wir in unserem Fall nicht nur einmal über die besagte Stelle putzen. Ein ähnliches Resultat erhielten wir jedoch auch mit einer herkömmlichen Zahnbürste. Auch damit konnten derartige Shampoo-Reste ganz einfach entfernt werden. Das stellt sich nun die Frage: Braucht man tatsächlich einen Fugentorpedo? Unsere Antwort: Nein!

Der Vorher-Nachher-Vergleich: Rechts mit Shampoo-Resten, links nach der Fugenreinigung. Bild: news.de

Fugentorpedo vs. Zahnbürste: So einfach bringen Sie ihre Fugen zum Glänzen

Anstatt 9,99 Euro für das DHDL-Produkt auszugeben, reicht auch eine handelsübliche Zahnbürste und etwas Reinigungsspray. Hartnäckigere Verschmutzungen, wie etwa Schimmel oder andere Verfärbungen ließen sich hingegen besser mit dem Fugenreiniger beseitigen. Allerdings gilt auch hier: Mit einem guten Reinigungsmittel und einer Zahnbürste kann man das Problem ebenso bereinigen.

Überraschendes Ergebnis: Fugenreiniger fällt im Test durch

Auch ist eine Zahnbürste weniger schädlich für die Fugen. Der Grund: Bei der Anwendung des Industriediamanten besetzten Schleifstegs entfernt man neben dem Dreck auch allerhand Fugendichtmasse. Um die Fuge vor neuen Verschmutzungen zu schützen, empfehlen die Gründer den Fugenschutzstift. Dieser kostet allerdings nochmals 6,99 Euro. Eine Investition, die Sie vermeiden können, indem Sie ihre Fugen mit der weitaus günstigeren Zahnbürste reinigen. Unser Fazit: Uns konnte der Fugentorpedo aus die "Höhle der Löwen" leider nicht überzeugen.

Lesen Sie auch: Im Test! SO wirkt das DHDL-Gadget bei Katzen wirklich.

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sba/kad/news.de

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