10.06.2019, 09.03 Uhr

Haarausfall: Ursachen erkennen! DAS hilft gegen dünner werdendes Haar

Haarausfall ist leider keine Seltenheit. Neben körperlichen Ursachen können auch schlechte Angewohnheiten Haarausfall begünstigen. Wir haben einen Überblick über die häufigsten Ursachen für immer dünner werdendes Haar. Aber es gibt auch Hilfe!

Haarausfall ist ein häufiges Problem. Doch was tun, wenn die Mähne schwindet? Bild: ShotPrime Studio / Shutterstock.com/spot on news

Im Waschbecken, auf dem Boden, in der Bürste - überall Haare. Ein Anblick, der bei den meisten von uns eine leichte Nervosität auslöst. Vor allem dann, wenn das Haar auf dem Kopf einen recht schütteren Eindruck macht. So viel vorweg: Ein Haarverlust von etwa 100 Haaren pro Tag ist völlig normal und hat mit Haarverlust noch nichts zu tun. Sind es deutlich mehr, sollte man dem haarigen Problem jedoch auf den Grund gehen. Neben erblich- und krankheitsbedingtem Haarausfall können viele Faktoren die Ursache sein. Doch keine Sorge: Mit ein paar Hausmitteln kann man einigen Ursachen zu Leibe rücken.

Hormonell bedingter Haarausfall bei Frauen

Kurz vor den Wechseljahren oder beim Absetzen der Pille ist die Wahrscheinlichkeit für Haarausfall besonders hoch, denn Schwankungen im Hormonhaushalt zählen bei Frauen neben der genetischen Veranlagung zu den häufigsten Ursachen für Haarausfall. Ein Überschuss an Östrogenen hingegen wirkt sich positiv auf die Haare aus, weswegen viele Frauen in der Schwangerschaft - in der bekanntermaßen vermehrt Östrogen produziert wird - mit kräftigerem und glänzenderem Haar gesegnet sind.

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Nach der Schwangerschaft, wenn der Östrogenspiegel wieder sinkt, fallen die Haare oft vermehrt aus. Doch sobald sich der Hormonhaushalt wieder eingespielt hat, stellt sich in der Regel auch der Haarausfall wieder ein. Bei anhaltendem Haarausfall sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären und um Krankheiten auszuschließen.

Stress und Vitaminmangel als Ursache für Haarausfall

Anhaltender Stress ist nicht nur für Körper und Psyche Gift, sondern auch ein echter Haarkiller. Auch in diesem Fall sind Hormonschwankungen schuld, denn in Stressphasen ist der Androgen-Spiegel häufig erhöht, was einen Haarausfall begünstigt. Darüber hinaus neigen wir in Stresssituationen dazu, uns unausgewogen zu ernähren. Neben dem Mangel an B-Vitaminen, welches vor allem in Rindfleisch, Hühnereiern und Milch enthalten ist, kommen wir hier schon zu einer weiteren Ursache ...

Haarausfall durch Eisenmangel

Eisenmangel ist einer der häufigsten Gründe für Haarausfall. Vor allem während oder nach der Schwangerschaft, bei Frauen mit starker Periode sowie bei Vegetariern und Veganern kommt es häufig zu einem Mangel an dem blutbildenden Vitamin. Neben Haarausfall sind auch Müdigkeit und allgemeine Erschöpfung typische Symptome. Schnelle Abhilfe verschaffen Eisenpräparaten, während eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Spinat, Nüssen, Linsen und Fleisch vorbeugend wirkt.

Haarausfall durch Mangelerscheinungen

Wenn dem Körper dauerhaft bestimmte Nährstoffe fehlen, fällt die Wachstumsphase des Haares kürzer aus - und das Haar fällt schneller aus. So überrascht es nicht, dass es gerade bei Radikal- und Crash-Diäten häufig zu Haarausfall kommt. Das volle Ausmaß zeigt sich dem Haarzyklus entsprechend oft erst sechs bis zwölf Wochen nach der Diät. Memo: Eine einseitige Ernährung schadet dem Körper immer!

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