Mückenplage 2017: Hausmittel-Trick! Mit diesen Pflanzen vertreiben Sie Mücken

Allein schon das penetrante leise Surren einer Mücke kann Menschen aggressiv machen. In diesem Jahr könnten uns die stechenden Plagegeister besonders auf die Nerven gehen.

Was hilft gegen die lästigen Plagegeister? Bild: dpa

"Mücken haben in diesem Jahr ideale Startbedingungen", sagte Doreen Walther, Biologin und Mückenexpertin am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg bereits zum Sommerstart vor knapp drei Wochen. "Bei einigen Arten sehen wir jetzt schon die zweite und dritte Generation." Da die Witterung seitdem so mild geblieben und Gewitterschauer weiterhin regelmäßig für Pfützen und gut gefüllte stehende Gewässer sorgen, hat sich die Mückenvermehrung kaskadenartig fortgesetzt.

Mückenplage 2017 in Deutschland: Nur die Weibchen stechen zu

Von den 28 Mückenfamilien, die in Deutschland vorkommen, stechen allerdings nur drei zu - und dann auch jeweils nur die Weibchen. Sie benötigen Proteine aus Blut für ihre Eibildung. Allerdings splittet sich allein die Familie der Stechmücken in 50 Arten auf. Das gilt auch für Kriebelmücken, die ein wenig aussehen wie Fliegen. Sie kriechen Spaziergängern gern unter die Kleidung, um zuzustechen. Von den nur wenigen Millimeter großen Gnitzen gibt es sogar 300 Arten. Sie sind vor allem in der Dämmerung unterwegs und piksen gern nahe am Haaransatz.

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Asiatische Tigermücke bald in Deutschland auf dem Vormarsch

Die asiatische Tigermücke sei bisher nur an wenigen Standorten in Baden-Württemberg und Thüringen nachgewiesen worden, berichtet Walther. Die Expertin geht aber davon aus, dass sich die wärmeliebenden Exoten aus Südeuropa in einigen Jahren auch flächendeckend in Deutschland ausbreiten. Dem Frost trotzen sie inzwischen zum Beispiel in der Kanalisation.

Mückenplage 2017: Keine Krankheitserreger, Reaktion auf exotische Arten

Eine gute Nachricht für alle Mückengeplagten hat Doreen Walther aber auch. "Bisher gibt es in Deutschland keine gefährlichen Krankheitserreger, die von Mücken übertragen werden, berichtet" sie. Allerdings reagiere das Immunsystem stärker auf exotische Arten, da sie beim Stechen einen anderen Proteincocktail in die Haut spritzten als die einheimischen Mücken. Das größte Problem sei aber immer noch, dass Menschen an den juckenden Einstichstellen kratzen. "Erst dadurch kann es zu Eiterungen oder Ödemen kommen."

Mücken vertreiben: Diese Pflanzen helfen als Hausmittel gegen die Plagegeister

Was hilft gegen die lästigen Plagegeister? Dazu empfiehlt "t-online.de" unter Berufung auf Diplom-Biologin Karin Greiner einige einfache Tricks. Denn mit einigen Pflanzen können Mücken so gar nicht. Im Garten oder auf Höfen meiden sie Walnussbäume, in der Wohnung empfehlen sich "Duftgeranien, frischer Lavendel, Basilikum, Katzenminze und Knoblauch".

FOTOS: Mückenschutz Stechende Mittel gegen Plagegeister

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rut/sam/news.de/dpa

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