27.09.2019, 13.53 Uhr

Tod von Lady Di: Schrecklicher Verdacht! War IHRE Trauer eigentlich nur gespielt?

Vor 22 Jahren kam Lady Diana, Prinzessin von Wales, bei einem Autounfall in Paris ums Leben. In Folge des Todes ihrer Prinzessin verfiel die britische Bevölkerung in Trauer. So heißt es; doch nun erhebt ein Journalist seine Kritik gegen die BBC. Die Trauer sei von den Medien erfunden und kein Abbild der Realität. Lesen Sie hier alles zur Kritik am britischen Sender.

Der Tod von Lady Diana soll von der BBC unnötig aufgeblasen worden sein. (Symbolbild) Bild: picture alliance/epa/B2800_epa/dpa

Der Tod von Lady Di wird vor allem in den britischen Medien immer wieder als erschütternder Moment dargestellt, der die gesamte britische Bevölkerung von den Shetland-Inseln bis nach Cornwall in eine Phase der tiefen Trauer stürzte. Nun meldet sich der Journalist John Humphrys zu Wort und berichtet, wie die Situation und die Stimmung um den Tod der "Prinzessin der Herzen" wirklich war.

Lady Diana: War die Trauer der Briten nur gespielt?

Die Bilder sind vielen noch heute in Erinnerung: Berge von Blumen und Kuscheltieren vor dem Kensington Palast und alle Nachrichten berichteten von der überwältigenden Trauer, die von den britischen Inseln aus auch langsam andere Teile Europas erreichte. Doch war das wirklich die Stimmung? Oder wollten die Britischen Medien Trauer sehen, wo es eigentlich nur nationales Spektakel gab?

So beschreibt es der Journalist John Humphrys. Er war damals in Istanbul für seine Zeitung unterwegs. Er wurde angerufen, über den Vorfall informiert und umgehend zurückbeordert, um über den Tod der Frau zu berichten, die erst unlängst in die britische Königsfamilie eingeheiratet hatte. Alle Medien - die BBC allen voran - stürzten sich auf die Nachricht. Bis heute halten sich viele Legenden und Geschichten um die Verstorbene. So soll Prinzessin Diana beispielsweise unter anderem Namen in Frankreich leben.

Der Fehler der britischen Medien beim Tod von Prinzessin Diana

Was die Medien damals verkannt haben sollen, schreibt der Journalist in der "Daily Mail", war, dass das Volk nicht wirklich trauerte, sondern unter dem Anlass der Trauer "schaulustig" war, wie man es auch bei einer königlichen Hochzeit oder der Geburt von einem Royal-Baby erwarten kann. Im Kontext der Ereignisse konnte es dann leicht passieren, dass man die Zusammenkunft von so vielen Menschen als Zeichen der Trauer auslegte.

Und bestimmt haben die Menschen darum getrauert, dass eine junge Frau und eine Ikone ihrer Zeit gestorben war, doch viel mehr erschien es dem Journalisten so, als würden die Menschen an einem landesweiten Event teilnehmen. Nicht aus Trauer, sondern um Teil des Ereignisses zu sein, um auch Blumen in Gedenken an Lady Di abgelegt zu haben. Nun müssen sich die britischen Sender und Nachrichten wie die BBC fragen, wie sehr sie für den Personenkult um die Prinzessin der Herzen verantwortlich sind.

Lesen Sie auch:Wurde Lady Di ermordet? Augenzeuge spricht von Vertuschung!

luj/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser