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Volker Bruch privat: Er verdankt Goethe seine große Liebe - aus DIESEM Grund

Volker Bruch sorgt aktuell als Gereon Rath in "Babylon Berlin" für Furore. Doch wer ist der Mann hinter dem traumatisierten Kommissar? Wieso mag er Kriegsstoffe so sehr und wem gehört sein Herz?

Volker Bruch und "Babylon Berlin"-Kollegin Liv Lisa Fries bei der Verleihung der 54. Grimme-Preise. Bild: Henning Kaiser / dpa

Der am 9. März 1980 in München geborene Volker Bruch absolvierte nach dem Abitur von 2001 bis 2004 einen Studiengang in darstellender Kunst am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Im Zuge dessen absolvierte er verschiedenste Auftritte bei Theateraufführungen. Kleine Rollen in "Kommissar Rex" und "Vater wider Willen" folgten.

Volker Bruch aus der TV-Serie "Babylon Berlin" und seine Beziehung zu Österreich

Doch Bruch wollte mehr. Er bewarb sich bei einer Wiener Schauspielagentur. Zu Österreich hat Bruch im Übrigen ein besonderes Verhältnis, hat er doch neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Letzteres geht zurück auf seine Frau Mama, eine gebürtige Linzerin. Die Agentur half ihm, in der Film- und Fernsehbranche Fuß zu fassen, in der Bruch seine eigentliche Zukunft sah.

Volker Bruch ist im Fernsehen und auf der großen Leinwand zuhause

Rollen in Serien wie "SOKO Leipzig", "Tatort" und "Ein starkes Team" folgten. Genau wie Auftritte in größeren Fernsehfilmen wie "Der Untergang der Pamir" (2006). Auch im Kino konnte Volker Bruch schnell Erfolge vorweisen. Als Durchbruch gilt hier seine Nebenrolle als schwuler Sohn einer chaotischen Familie in der Tragikomödie "Das wahre Leben" (2006). Prägnante Rollen in "Der rote Baron", "Der Baader Meinhof Komplex", "Der Vorleser" (alle 2008), "Nanga Parbat" (2010) und "Fack ju Göhte 2" (2015) stärkten seinen Status als kommender Star.

Der Darsteller des Gereon Rath aus "Babylon Berlin" hat eine Vorliebe für historische Stoffe

Die größten Wellen schlugen allerdings Volker Bruchs Engagements in dem kontrovers diskutierten Fernsehdreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" (2013) und in der spektakulären Fernsehserie "Babylon Berlin" (ab 2017).Der 38-Jährige spielt in der Serie "Babylon Berlin" den vom Ersten Weltkrieg traumatisierten Kommissar Gereon Rath (wofür er den "Grimme-Preis" als bester Darsteller erhielt) und stellte in der ZDF-Serie "Unsere Mütter, unsere Väter" einen desillusionierten Soldaten im Zweiten Weltkrieg dar. Des Weiteren war er Kampfflieger in der "Der Rote Baron" und SS-General in "Die Macht des Bösen" (2017).

Derartige Rollen kommen Volker Bruch sehr entgegen, denn er sieht in Kriegsgeschichten immer das Potential für gute Rollen. "Große Stoffe sind oft historisch. Und historische Stoffe haben oft direkt oder indirekt mit Krieg zu tun. Dieser Ausnahmezustand ist ein guter Nährboden für Geschichten", erklärte er der Funke-Mediengruppe. "Aber es ist nicht so, dass ich wegen des Themas Krieg zusage. Mir geht es immer um die konkreten Geschichten."

Privat liebt Volker Bruch Miriam Stein und hasst Berlin - oder auch nicht

Privat ist der "Babylon Berlin"-Star mit der Schauspielerin Miriam Stein liiert. Die lernte er 2009 am Set des Filmes "Goethe!" kennen und lieben. "Volker ist eben ein toller Mann. Wenn man ihm über den Weg läuft, kann man nicht an ihm vorbeilaufen", erklärte Miriam Stein der "Bild" das erste Aufeinandertreffen. Beide standen noch häufiger gemeinsam vor der Kamera. So in "Hin und weg" (2014), in "Das goldene Ufer" (2015) und in "Unsere Mütter, unsere Väter". In letzterem war ihren Figuren im Gegensatz zur Realität jedoch kein Liebesglück beschieden.

Zum Handlungsort seines Serienhits "Babylon Berlin", der aktuell auch seine Wahlheimat ist, hat der Schauspieler ein zwiegespaltenes Verhältnis. Wie er "RP Online" erklärte, liebe er die Weltoffenheit und Lebendigkeit der Bundeshauptstadt, hasse aber deren Verschmutzung – bezeichnete Berlin deshalb sogar als "Drecksstadt". Fluchtgedanken treiben ihn infolgedessen zwar häufiger um, doch eine gewisse Hassliebe halte ihn in der Stadt. Ansonsten liest Volker Bruch gerne und ist ein großer Serienfan. "Game of Thrones" und "Big Little Lies" haben es ihm dabei besonders angetan.

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pap/news.de

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