Jan Ullrich: Dank Til Schweiger! Jetzt geht der Ex-Radprofi zur Therapie

Til Schweiger hat öffentlich gemacht, welche Probleme Jan Ullrich hat. Und der bedankt sich nun dafür bei dem Schauspieler. Hilfe kommt auch von anderer Seite.

Jan Ullrich bei einem Termin in Köln. Bild: imago/Nordphoto/spot on news

Dem ehemaligen Radprofi Jan Ullrich (44) scheint es besser zu gehen. Auf Mallorca war er am Wochenende nach einer Auseinandersetzung auf dem Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger (54, "Kokowääh") vorübergehend festgenommen worden. Der Filmstar hatte in der "Bild am Sonntag" über den Vorfall gesagt: Ullrich sei uneingeladen auf seinem Grundstück aufgetaucht und sei aggressiv gewesen. Viele Promis sollen Ullrich anschließend Unterstützung angeboten haben: "Ich bin Menschen wie Lance Armstrong und auch Til Schweiger sehr dankbar", erklärt Ullrich nun dazu in der "Bild"-Zeitung.

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Jan Ullrich ist Til Schweiger "sehr dankbar" und will Therapie machen

Dass Schweiger seine "Randale-Vorwürfe" gegen ihn bei der Polizei auf Mallorca mittlerweile zurückgezogen habe, sei "ein großer Zug von ihm", so Ullrich weiter. Der Schauspieler wird von dem Blatt zitiert: "Ich war heute vor Gericht und habe dort erklärt, dass ich keine Anzeige erstatten möchte und auch keinen Schadensersatz oder Schmerzensgeld haben will." Er wolle nur, dass die Näherungsverfügung weiterhin bestehen bleibe, so Schweiger. "Ich habe gehört, dass er in die Klinik geht. Da bin ich gespannt und wünsche mir das sehr." Ullrich muss nach dem Vorfall auf Schweigers Grundstück mindestens 50 Meter Abstand von dem Filmstar halten.

Nach Trennung von Ehefrau Sara hat Ullrich wieder Kontakt zu seiner Familie

Zuvor hatte Ullrich in einem "Bild"-Interview bereits erklärt: "Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie. Die Trennung von Sara und die Ferne zu meinen Kindern - die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen. Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue." Anfang Juni bestätigte Ullrich die Trennung von Ehefrau Sara. Inzwischen soll er wieder Kontakt mit seiner Familie gehabt haben: "Wir haben eine knappe halbe Stunde gesprochen. Es war sehr harmonisch", sagte er "Bild" jetzt.

Noch in dieser Woche tritt er die Therapie an, um von Drogen und Alkohol wegzukommen. Gegenüber "Sport Bild" erklärten Familie und Freunde, dass Ullrich seinen Drogen-Konsum verharmlost habe. Weder von seiner Mutter noch von Freunden habe er sich helfen lassen.

Drogen- und Alkohol-Pobleme: Jan Ullrich erhält Unterstützung von Lance Armstrong

Zuvor äußerte sich bereits Jenny Elvers im Sat.1-Interview bei "Endlich Feierabend" besorgt, dass der ehemalige Radprofi nach der aktuellen Ereignissen mehr trinken könnte. Zudem soll Ullrich von seinem früheren Rivalen Lance Armstrong Unterstützung bekommen. Armstrong sei sehr an Ullrichs Schicksal interessiert, sagte dessen Anwalt Wolfgang Hoppe der "Bild"-Zeitung.

Armstrong habe gesagt, dass die Rad-Community zusammenhalten müsse. "Aber das Wichtigste sei erst mal, dass Jan sich helfen lassen will. Und dann ist Armstrong sofort bereit, sich mit einem Arzt in ein Flugzeug zu setzen und nach Europa zu kommen", zitierte Hoppe aus einem Telefonat mit Armstrong. Der Anwalt war am Dienstag zunächst nicht für Rückfragen erreichbar.

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kad/kns/news.de/spot on news/dpa

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